«Warten auf'n Bus»: RBB produziert minimalistisches Serien-Kammerspiel unter freiem Himmel

Zwei Männer, eine Bushaltestelle, viel Wartezeit – und offene Gespräche.

Der Begriff "Kammerspiel" suggeriert üblicherweise eine gewisse Enge und Geschlossenheit. Das bringt das Wort "Kammer" halt mit sich. Da "Kammerspiel" aber zum Sammelbegriff für Filme, Serien und Stücke geworden ist, die nur an einem einzelnen Schauplatz spielen, kann so ein Kammerspiel auch unter freiem Himmel gedreht werden. Etwa an einer brandenburgischen Bushaltestelle irgendwo im Nirgendwo. Und exakt das bringt der rbb 2020 auf die Mattscheiben.

Die Dreharbeiten zur Serie «Warten auf'n Bus» haben schon im Oktober dieses Jahres angefangen. Das Konzept ist schnell erklärt: Zwei Männer warten auf‘n Bus und reden über ihr Leben. Offen und ehrlich. Das Drehbuch schrieb Oliver Bukowski. Regie führt Dirk Kummer. Die Hauptrollen spielen Ronald Zehrfeld und Felix Kramer. Sie spielen frühinvalide und langzeitarbeitslose Freunde. Manchmal begegnen ihnen an "ihrer" Haltestelle Fremde, die im Bus versackt sind. Und dann ist da Kathrin (Jördis Triebel), die struppige Busfahrerin, die für die die beiden Aussteiger der letzte Draht zur Welt darstellt.

Die Serie ist eine Produktion der Senator Film (Produzenten: Ulf Israel und Reik Möller) in Zusammenarbeit mit der rbb Media im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg (Redaktion: Martina Zöllner und Kerstin Freels). Die Serie wird voraussichtlich im Frühjahr 2020 ausgestrahlt
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06.12.2019 · 16:22 Uhr
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