Warface: Breakout – Review – Ein Shooter nach großem Vorbild, aber hält er auch Stand?

Shooter sind und bleiben so ziemlich das beliebteste Genre der meisten Spieler. In jeglicher Formen und Farben ist für jeden was dabei. Aber, wenn man den Werdegang von dem Genre unter die Lupe nimmt, kommt man an Spielen wie Counter Strike und seiner competitiven Spielweise nicht vorbei. Die Anfänge sahen anders aus als die heutigen beliebten Modi wie Battle Royal und Co. Mit Warface: Breakout haben wir jetzt wieder mal einen neuen taktischen Shooter Titel, der genau wie sein berühmtes Vorbild in die gleiche Kerbe schlägt. Aber kann das Warface Spinoff mithalten?

Dann nehmen wir den Titel der von Allods Team, einem internen Studio von MY. GAMES entwickelt wurde unter die Lupe.

Der Spielmodus ist in Warface: Breakout sehr überschaubar. Wo andere Titel mit Deathmatch, Team Deathmatch une weiteren auftischen, gibt sich Warface mit einem klassischen “Bombenentschärfung” zufrieden. 

In diesem alt bewährtem Spielmodus haben die Reaper, die mit den Terroristen in der Counterstrike Welt vergleichbar sind eine Bombe zu platzieren und so zu lange verteidigen bis diese hoch geht oder die Gegenspieler mit genug Blei beschwert wurden… 

Als Gegenpart stehen die Warden auf der anderen Seite und müssen zusehen die Pläne der Reaper zu binden.

Wer also schon einmal Counterstrike-Luft geschnuppert hat, wird das Prinzip kennen und sich schnell zurechtfinden. So sind die Siegbedingungen einfach und klar definiert.

  • Reaper: Bombe platzieren und Verteidigen oder gegnerischen Team auslöschen.
  • Warden: Die zuvor von den Reapern platzierte Bombe entschärfen oder Gegnerteam eliminieren, wobei eine platzierte Bombe dennoch entschärft werden muss. So kann es dazu kommen das, trotz einem vollständig getötetem Gegnerteam, die Bombe explodiert und die Runde an die Reaper geht.

Die 5 Karten sind von der Größe sehr klein gehalten, um ein möglichst schnelles Spiel entstehen zu lassen. Die Wege sind sehr kurz und so kommt es schnell zum Kontakt der beiden Teams. An zwei der Punkten der Karte sind die Ablagepunkte der Bombe gekennzeichnet und so müssen sie Teams möglichst als geschlossene Einheit zusammenarbeiten, um das Ziel zu erreichen. Jede dieser Karten ist prinzipiell so aufgebaut, dass es drei Hauptwege gibt. Jeweils einer führt zu den Ablagepunkten und ein zentraler Weg der mittig durch Geschehen geht. Natürlich gibt es überall mal wieder Verbindungen und Abkürzungen. Was ich als positiv empfunden habe ist, dass es so gut wie keine typischen Camper Spots gibt, die nicht irgendwie umgangen werden können oder dem Camper selbst die Sicherheit gibt nicht selbst daoch von einer anderen Seite ausgeschaltet zu werden.

Jedes Team besteht aus fünf Spielern, wobei man natürlich am besten mit aufeinander eingespielten Freunden setzen sollte…. Naja, mit Randoms kann es auch lustig sein. Das Vorgehen im Team ist natürlich am effektivsten und bringt auch den meisten Spaß. Solange man nicht als “einsamer Rambo” die Kills machen will/kann, um das Match zu entscheiden, ist es ein guter Rat mit seinen Kollegen loszuziehen und auch ohne Kommunikation eine Sprache zu finden um die Runden für sich zu entscheiden. Welches Team acht Runden für dich entscheiden kann gewinnt das Match.

Die Wahl der Waffen….

Zu Beginn jeder Runde kann man sich mit Waffen und Ausrüstung eindecken.

Pistolen, Gewehre, Schrotflinten und Ausrüstung wie Helm, schusssichere Westen und Granaten stehen zur Auswahl. Natürlich sind die Mittel begrenzt, denn ihr müsst euch schon erst das  Geld verdienen um euch zum Rundenstart etwas leisten zu können. Aber die Ausrüstung bleibt nicht ewig, ausser man nimmt sie von Runde zu Runde mit, indem man nicht getötet wurde

Das Gunplay fühlt sich bei den vielen Waffen auch sehr unterschiedlich an, so kann jeder etwas finden was einem liegt. Die Eigenschaften und Schussverhalten sind da nicht nur in den Waffenklassen zu spüren sondern auch innerhalb der Klasse extrem unterschiedlich.

Soviel zum Spielaufbau, was ist mit der Optik?

Die bisher 5 Level sind mit einigen Details aufgebaut und bieten alle eine anderes Layout und Thema. So findet euer Kampf mal auf dem Dach eines Großstädt Gebäudes statt und das nächste Match verschlägt euch in eine antike Ausgrabungsstätte. Hierbei ist das Level durchaus glaubwürdig gestaltet, aber auch nicht mit Details überflutet, die euch vom Spielgeschehen ablenken. Durch die übersichtlichen Größen der Maps findet man sich zudem auch schnell zurecht.

Eine Individualisierung bietet Warface: Breakout beim Design der Waffen und wählbaren Skins für die Bleispitzen wie auch dem Charakterdesign. So lassen sich allerhand optische Anpassungen vornehmen… wenn man natürlich entsprechende Skins besitzt. Diese erlangt man über Belohnungen in Kistenform die bei Level-Up verdient werden oder gekauft werden können. Dazu sei aber auch hier gesagt, alles Skins haben nur optischen nutzen und keinen Einfluss auf das Spiel.

Bei der Steuerung hält sich Warface: Breakout an das etablierte klassisches Shooter Setting, wie es bei so ziemlich allen gängigen Spielen im Einsatz ist. So finden sich Spieler hier schnell zurecht.

Für den glaubhaften Sound haben die Entwickler jedem Blei-Verteiler ein individuelles Schussgeräusch verpasst. Mit etwas Erfahrung lässt sich dann schnell erkennen, wer mit welcher Knifte unterwegs ist und auch in welchem Bereich der Karte.

Leider ist es des Öfteren zu kleinen Laggs gekommen, die natürlich oft mal auftraten, wenn im nächsten Moment ein Gegner um die Ecke kam. So müsste noch etwas an der Technik gefeilt werden.

Warface: Breakout ist für die Playstation 4 (PS4) und Xbox one verfügbar und für den Preis von 19,99 € für die Standardversion und 29,99 € in der Delux Edition erhältlich.

Warface: Breakout – Review – Ein Shooter nach großem Vorbild, aber hält er auch Stand?
6.5
Grafik
6
Sound
7.5
Steuerung
6
Spiele Spaß
5.5
Preis Leistung
Gesamtwertung 6.3 / 10
Unser Fazit
Warface: Breakout ist kein schlechter Titel, gehört aber leider durch seine überschaubaren Möglichkeiten im Bezug auf den Spielmodus nicht zu den Top Games des Genres. Mit einem eingespieltem Team kommt natürlich der größte Spaß auf, lässt sich als Solospieler aber als "zwischendurch" Game auch gut spielen. Es würde dem Game gut tun wenn jetzt die Laggs in Griff bekommen werden und vielleicht ein weiterer Modus dazu kommen würde um ein bisschen Abwechslung zu bieten.
Gaming / PC-Computer / PlayStation / Tests / Xbox / Cryengine / My.GAMES / Playstation 4 / PS4 / Review / Warface: Breakout / Xbox one
[topgamingnews.de] · 12.07.2020 · 12:49 Uhr
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