Berlin (dpa) - Der nächste Bundestag, der an diesem Sonntag gewählt wird, könnte nach Berechnungen des Wahlforschers Robert Vehrkamp mehr als 900 Abgeordnete groß werden. Auf der Basis des letzten ZDF-«Politbarometers» vor der Wahl vom Donnerstag berechnete der Wissenschaftler von der Bertelsmann ...

Kommentare

(24) footballdragon · 26. September um 03:06
eine Katastrophe für den Steuerzahler, das hat nix mehr mit Demokratie zu tun…..
(23) Anthanas · 25. September um 16:57
@20 Tja, auf die Überhangmandate hat nun mal kein einziger der 60,4 Mill. Wahlberechtigten am 26.09. 2021 Einfluß. Damit wird das bundesdeutsche Parlament wohl über 1000 Abgeordnete mehr haben als 2017. Die vom Steuerzahler aufgebrachten zusätzlichen Kosten wären zu ertragen, wenn es sich ausschließlich um kompetentes und qualifiziertes Personal handeln würde
(22) Tommys · 25. September um 16:18
"In der Aufstellung unserer Grundsätze sind wir strenger als in ihrer Befolgung" Theodor Fontane und so lässt sich eben geschickt manches umgehen und so manche Blase schaffen. Lächerliche Aushöhlung des Parlaments. Statt Fähigkeiten zählen Wahlsysteme.
(21) Tommys · 25. September um 16:15
Absurde Situation ... eigentlich untragbar. In der Menge, da es weit mehr unnütze Diskussionszeit geben würde und auch als Kostenfaktor für den Steuerzahler. Es werden nur mehr Menschen in Posten gehievt die Deutschland lähmen ...
(20) AS1 · 25. September um 14:15
@19 Auch dieses "Problem" wird sich mit Etablierung eines wirklich emanzipierten Mehrparteiensystems irgendwann lösen. Allerdings können wir solange nicht warten. Organisatorisch sind CDU,CSU und SPD in der Fläche eben wesentlicher stärker als die anderen Parteien, daher kommt diese Diskrepanz zwischen Erst- und Zweitstimmen.
(19) Pontius · 25. September um 14:06
@18 Stimmt ja, die SPD hat aktuell deutlich bessere Aussichten auf Direktmandate im Vergleich zur letzten Wahl. Immer noch weniger als die Union, aber ihr Anteil wird steigen. Wobei ich meine zum prognostizierten Superbundestag gelesen zu haben, dass die CSU für das extreme Anwachsen auf 900+ der Grund wäre. Andererseits könnte man das "Problem" auch in der Direktwahl-Schwäche der Grünen und der FDP sehen.
(18) AS1 · 25. September um 13:09
@17 Guckt man sich diese Grafik an <link> , so ist die CSU natürlich ein Teil des Problems, aber CDU und SPD genauso. Solange sich die in Zukunft wahrscheinlich gängigen Zweitstimmenergebnisse so stark von den Wahlkreisergebnissen unterscheiden, wird das Problem - unabhängig von der CSU - bestehen bleiben.
(17) Pontius · 25. September um 12:35
@16 Das jetzige Problem ist zum Großteil durch die CSU bedingt - je mehr Direktmandate sie holen, desto größer wird der Bundestag. Ich sehe durch deinen Vorschlag keine wirkliche Begrenzung derer Mandate. Mit der Stichwahl erkenne ich wie schon beschrieben keine Verschiebung der Direktmandate in Richtung der Zweitwahlstimmenverteilung. Demnach hat der Vorschlag zwar "Vorteile" bei der Legitimation des Mandates, ob es positiven Einfluss auf die Überhangmandate haben wird, bezweifle ich jedoch.
(16) schnallnix · 25. September um 12:23
@15 genau, so sei es, und damit gibts dann weniger (im besten Fall gar keine) Überhangsmandate.
(15) Pontius · 25. September um 12:04
Ich kann mir sogar vorstellen, dass die Anzahl der Nichtdirektkandidaten von Union und SPD noch abnehmen wird, da vor allem bei den Linken und der AfD die nicht in die Stichwahl einzuziehenden Kandidaten eher zu den "gemäßigten" Alternativen raten würden.
(14) AS1 · 25. September um 12:02
@11 @12 Ich denke, dass @11 recht hat. Es gibt ja die entsprechenden Erfahrungswerte bei der Direktwahl der Landräte - die übrigens wesentlich mehr Einfluss auf das tägliche Leben haben als ein Bundestagsabgeordneter. Dort ist es ja in den meisten Bundesländern so, dass bei Verfehlen der absoluten Mehrheit im ersten Wahlgang eine Stichwahl erfolgt. Bei der Stichwahl dann meist sehr geringe Wahlbeteiligung und eine Bestätigung des Erstergebnisses. Von stärkerer Legitimation keine Spur.
(13) Pontius · 25. September um 12:02
@12 Wer kommt denn in die Stichwahl? Im Endeffekt die jetzigen Direktkandidaten und dann noch ein weiterer Politiker, im Großteil der Wahlkreise von der Union oder SPD. Da fehlt mir die Illusion, dass sich an der Zusammensetzung zu viel ändern würde. Da für die Anzahl der Bundestagsabgeordneten immer noch die Zweitstimme das Entscheidungskriterium ist, hat es zumindest auf die Gesamtanzahl des Parlaments kaum Einfluss.
(12) schnallnix · 25. September um 11:53
@11 das vermute ich aber schon !
(11) Pontius · 25. September um 11:49
@9 Würde eine Stichwahl denn das Ergebnis der Direktkandidaten stärker beeinflussen? Oder die Anzahl der Bundestagsabgeordneten? Vermutlich nicht.
(10) schnallnix · 25. September um 11:32
vermutlich wird in meinem Wahlkreis das Direktmandat mit weniger als 30 % der abgegebenen Stimmen , also weniger als 25 % der Wahlberechtigten und somit weniger als 20 % der Bevölkerung , "gewonnen" . Das nenn ich mal eine tolle Legitimation den Wahlkreis zu vertreten.
(9) schnallnix · 25. September um 11:28
1.) Für das Direktmandat muss unbedingt eine mindestens 50%-Zustimmung der Wählenden erforderlich sein. D.h. Stichwahl nach 14 Tagen zwischen den 2 Kandidaten mit den meisten Stimmen im ersten Wahlgang. 2.) Klare Trennung durch getrennte Wahlzettel für "d"-Stimme (Direktwahl) des Wahlkreiskandidaten und "v"-Stimme (Verhältniswahl) aufteilung des Parlaments (oder p-Stimme oder wie auch immer, aber nicht eins oder zwei !).
(8) pullauge · 25. September um 10:17
die 3000 des chinesischen Parlament kommen lediglich einmal im Jahr für 10 Tage zusammen
(7) nadine2113 · 25. September um 10:00
Das ist der pure Wahnsinn!
(6) The.Frytrix · 25. September um 09:20
@2 nicht reden , machen … ich sag auch das ich Multimillionär werden will, Dreh mich aber dummerweise um und lass meine Frau arbeiten gehen… Ende von Lied Konto ist immer noch leer und keine 7 bis 8 Nullen hinter den Zahlen… also Butter bei die Fische
(5) flowII · 25. September um 09:18
Du weißt aber schon, wie sich gesetzesgebung und Politik in den USA darstellt,oder?!?
(4) cherry · 25. September um 09:12
Immerhin hat Deutschland dann das zweitgrößte Abgeordnetenhaus nach China. Und selbst die USA mit ca 4 mal so vielen Bürgern hat ein kleineres Parlament. Aber irgendwo müssen die Steuergelder ja hin. Sonst liefe man ja Gefahr, daß sie für etwas nützliches eingesetzt werden könnten. Und wenn man dann mal schaut gähnen dabei den Sitzungen nur ein Parr Hanseln rum. Der Rest glänzt durch Abwesenheit.
(3) slowhand · 25. September um 08:58
@2 Volksentscheide auf Bundesebene? Das scheuen die Politiker wie der Teufel das Weihwasser.
(2) Dackelmann · 25. September um 08:35
Da sieht man doch wieder unseren Politikern geht es nicht um wohl der Bürger sondern nur um ihr eigenes. Man sollte Mal ein Volksentscheid ins Leben rufen das den Bundestag auf 500 sitze begrenzt.
(1) pullauge · 25. September um 08:15
soviele Stühle gibts garnicht
 
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