Wiesbaden (dts) - Deutsche Wälder sind immer stärker von Insekten befallen. So gingen im vergangenen Jahr von den insgesamt rund 60,1 Millionen Kubikmeter Schadholzeinschlag knapp 43,3 Millionen Kubikmeter auf Insektenschäden zurück, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Das ...

Kommentare

(3) Folkman · 04. August um 09:47
@2: Absolut richtig. Wenn man sich mal anschaut, welche Wälder denn besonders gefährdet sind, dann sind es unsere Monokulturen, die allenfalls das Prädikat "Holzplantagen" verdienen und die nur gepflanzt wurden, um schnell und billig an viel Holz zu kommen. Das rächt sich jetzt dreifach, denn die steigenden Temperaturen führen eben nicht nur zu vermehrter Trockenheit und zunehmenden Stürmen, sondern eben auch dafür, dass sich immer mehr Schädlinge aus fremden Regionen hier wohlfühlen.
(2) suse99 · 04. August um 09:26
Vor allem leidet die Forstwirtschaft. Der Klimawandel sorgt für ungünstiges Wetter, die dadurch beschädigten Bäume werden eher von Schädlingen befallen, die nicht mehr ausreichend natürliche Feinde haben. @1: "Insekten" meint Millionen von Arten. Etliche davon sind für unser Überleben extrem wichtig und durch unser gewinnorientiertes Verhalten leider bedroht, müssen also gerettet werden. Andere schaden "nur" der Wirtschaft, sind für die Natur aber ebenfalls super wichtig.
(1) k205289 · 04. August um 08:51
Rettet die Insekten, rettet die Insekten!!!
 
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