Berlin (dts) - Deutschlands Wirtschaftswissenschaftler halten mehrheitlich nichts davon, dass der Staat unbegrenzt Schulden aufnimmt - trotz historisch niedriger Zinsen, trotz Rufen nach höheren Investitionen in die Infrastruktur und den Klimaschutz. Das zeigt das aktuelle Ökonomenpanel, eine ...

Kommentare

(3) tastenkoenig · 21. Oktober um 10:23
Viele argumentieren gar nicht so sehr gegen die Schuldenbremse, die ja eine überschaubare Verschuldung durchaus zulässt, sondern gegen die Schwarze Null. Die hat jenseits einer gewissen Wirkung im Wahlkampf wenig Rationales an sich.
(2) AS1 · 21. Oktober um 10:19
Völlig außer acht gelassen wird bei dieser Diskussion, daß Staatsschulden auch eine wichtige Rolle auf den Finanzmärkten spielen. VIele institutionelle Anleger sind gehalten, wesentliche Anteile in mündelsichere Papiere zu investieren - und da gibt es zu deutschen oder auch - mit Abstrichen - US-Schuldverschreibungen eigentlich keine Alternativen. Fällt diese Anlageform irgendwann aufgrund der Schuldenbremse weg, werden die seriösen Anlagemöglichkeiten deutlich weniger.
(1) Chris1986 · 21. Oktober um 10:15
"Politiker sollen auf diese Weise besser mit den begrenzten Mitteln haushalten" Wenn die Schuldenbremse denn mal mit einer Obergrenze bei Steuern&Abgaben einhergegangen wäre, hätte das vielleicht funktionieren können. So holt man sich halt beim Bürger statt über Schulden das Geld und überdenkt seine Ausgabenpolitik nicht.