Volkswagen streicht 50.000 Stellen – Blume erhält endlich das Mandat zum Schrumpfen

Die entscheidenden Zahlen
Der Vorstand von Volkswagen hat nun die Streichung weiterer 50.000 Stellen neben früheren Runden autorisiert, verbunden mit einer deutlichen Reduzierung der Modellkomplexität und des Fabrikfußabdrucks. Dies sind keine bloßen Kosteneinsparungsmaßnahmen; es ist die erste ehrliche Anerkennung, dass das Unternehmen seine aktuellen Fixkosten nicht in das nächste Jahrzehnt tragen kann.
Der eigentliche Schuldige
Europas Regulierungsmaschinerie – CO₂-Ziele, ESG-Mandate und der unerbittliche Druck hin zu einem rein elektrischen Zeitplan – hat die Kosten schneller in die Höhe getrieben, als VW sie an die Kunden weitergeben konnte. Der deutsche Automobilhersteller kollabiert nicht, weil die Verbraucher plötzlich keine Autos mehr wollen; er bricht unter den Vorschriften zusammen, die von Bürokraten geschrieben wurden, die noch nie eine Lohnabrechnung gesehen haben. Dieselbe politische Klasse, die jetzt die „grüne Transformation“ feiert, wird bald „Managementversagen“ blameieren, wenn die Fabriken schließen.
Was Anleger beobachten sollten
Blume hat das klarste Mandat erhalten, das er je hatte. Die Ausführung ist jetzt alles entscheidend. Wenn die Kürzungen tatsächlich die Gewinn- und Verlustrechnung entlasten und nicht noch eine weitere Beratungsstudie finanzieren, können die Aktien endlich eine schlankere, schärfere VW einpreisen. Wenn Gewerkschaften und Politiker den Plan verwässern, wird der Markt die Aktie erneut bestrafen – denn Kapital ist mobil und wartet nicht darauf, dass die deutsche Konsenspolitik nachhinkt.

