Bern (dpa) - Nach Frankreich, Österreich und anderen europäischen Ländern verbietet auch die Schweiz muslimischen Frauen künftig die Verschleierung mit Nikab oder Burka in der Öffentlichkeit. Bei einer Volksabstimmung sprachen sich die Schweizer ganz knapp für das Verbot aus: Die Ja-Stimmen lagen ...

Kommentare

(27) Tommys · 08. März um 13:14
Die schlimmste Form von "Verhüllung" findet die zur Zeit mit der Prinzessin in Dubai statt... <link> ... Das spottet jeder Beschreibung und wirft ein Schlaglicht auf eine "fantastische goldene Käfighaltung" hin. Dieser Mensch kann einem derart leid tun und ebenso auch die Menschen die ihr das zufügen ich hoffe diejenigen werden ordentlich leiden unter ihrem eigenen Unterdrūckungswahn
(26) tastenkoenig · 08. März um 13:02
Keiner sagt, dass das erstrebenswert ist. Aber ein Verbot ist keine Lösung.
(25) Tommys · 08. März um 12:51
wer diese Verhüllungtsechnologie so lapidar abtut muss sich mal damit beschäftigen was an Beschneidung von humanitären und sozialen Bedingungen dahintersteckt. man stelle sich das als Mode vor: in Europa wollten alle Frauen so verhüllt rumlaufen. Was das für soziale Folgen hat ist kaum auszumalen. Oder man drehe die Situation um und sage eingehend und eindringlich den kleinen Buben, dass ab sofort sie sich verhüllen müssen, weil sie eine Männlichkeit ausstrahlen die andere in Aufruhr versetzt...
(24) tastenkoenig · 08. März um 09:38
Lustigerweise sind die meisten verhüllten Frauen in der Schweiz übrigens steinreiche Touristinnen aus dem arabischen Raum. Mal sehen, ob die dann einfach nebenbei das Ordnungsgeld abdrücken oder gleich woanders auf Shoppingtour gehen.
(23) 2fastHunter · 08. März um 09:27
@22: Wenn du dich von so einer Situation eingeschüchtert fühlst, soltest du mal an dir arbeiten. Was kommt als nächstes? Fasching/Karneval/Halloween verbieten? Und bei Gesichtsschminke dürfen Frauen/Männer auch nur noch 10% der "normalen" Menge auftragen? Und rote Pullis sollten wir auch verbieten. Die schüchtern so sehr ein. Genauso wie den bayrischen Dialekt. Wollen diese Menschen nicht eh alle lieber in Österreich wohnen?
(22) magicm247 · 08. März um 08:31
@2fastHunter Hatte mal bei einem Einkauf mehrere Voll-verschleierte gemeinsam mit dem "Familienchef" erlebt. Das war in Deutschland, Bayern. Ja, das war unangenehm. Reine Machtdemonstration und bewusste Abgrenzung zur Gesellschaft. Die Vorteile nimmt man aber gerne mit, ziehen die nicht in den Iran oder ähnliche Staaten?
(21) 2fastHunter · 07. März um 22:16
Alle, die hier Beifall klatschen, frage ich, wovor sie sich so sehr fürchten, dass eine Person, die sich etwas ungewöhnlich kleidet, ihnen solche Angst einflößt. @5: Was, wenn sie dort geboren wurden? Wohin sollen sie deiner Meinung nach gehen? Jaja fremde Kultur und so...
(20) bs-alf · 07. März um 21:59
Stammtisch wurde leider verboten !
(18) pullauge · 07. März um 19:10
ist schon ein Völkchen für sich
(17) tastenkoenig · 07. März um 18:14
Warum das mit Vernunft nicht viel zu tun hat habe ich weiter unten schon dargelegt. Wie schon das Minarettverbot ist das nur Symbolpolitik gegen Muslime. Hilft nicht, ist im Zweifel eher schädlich. Aber Hauptsache mal auf den Stammtisch gehaun.
(16) bs-alf · 07. März um 16:53
Sehr gute Volksabstimmung mit vernünftigen Ausgang. Mal sehen was die Schweizer " Wähler*inen" für ein neues Thema haben. 8)
(15) Chris1986 · 07. März um 16:26
@8 In DE gibt es auch eine gesetzliche Regelung für das Geschlecht "divers" und da betrifft es auch nicht mehr Menschen. Aber ja, laut genug schreien und man findet für die absurdesten Dinge Mehrheiten. Das Verhüllungsverbot als Maßnahme gegen die Burka als sichtbares Zeichen einer kulturellen Benachteiligung von Frauen, ist auch nur ein herumdoktern an Symptomen.
(14) Wolfman · 07. März um 15:32
Nur der deutsche Michel ist so tolerant und lässt diese Gruppe machen was sie will. Ich würde so eine Abstimmung sehr begrüßen. Gehe aber eher davon aus, dass die meisten Gehirne inzwischen so stark gewaschen sind, dass diese Abstimmung klar für eine Verhüllung spricht.
(12) michifritscher · 07. März um 14:56
@10: Es gibt als Ausnahme z.B. "heimischer Brauchtum"...
(11) DJBB · 07. März um 14:46
Die eigene Frau verhüllen so das man sie nicht von einer Regentonne unterscheiden kann aber selber in den Puff gehen...
(10) thrasea · 07. März um 14:46
Ich bin sehr gespannt, wie die Schweizer Polizei das Verbot bei Fußballhooligans durchsetzen wird und welche Reaktionen das dann auslösen wird.
(9) hichs · 07. März um 14:39
Finde ich sehr gut. Gerade in Corona Zeiten sollte man sein Gesicht nicht so verhüllen, damit man sieht wenn man gegenüber hat…
(8) AS1 · 07. März um 14:25
@7 Stimmt alles, und ist wieder mal ein weiteres Argument gegen direkte Demokratie. Man muss nur laut genug brüllen und genügend finanzielle Mittel einsetzen, dann wird man auch für absurdeste Forderungen Mehrheiten finden - siehe Hamburg und Schule. Ganz abgesehen davon, daß allein schon die Forderung nach einer gesetzlichen Regelung für insgesamt geschätzte 30 Fälle absurd ist.
(7) tastenkoenig · 07. März um 14:18
@5: der Punkt ist, dass das gewählte Mittel den möglichen Missstand nicht grundsätzlich behebt, sondern womöglich sogar noch verschärft. Der Verdacht liegt nahe, dass hier nur die Angst vor fremden Kulturen einen scheinbar legitimen Anlass findet, sich zu manifestieren. Deshalb meine Frage: wem hilft das? Den Burkaträgerinnen eher nicht.
(6) Maru · 07. März um 14:10
Die Schweizer wissen wie es sein sollte
(5) Tommys · 07. März um 14:02
@4 nanu das zeigt doch schon den ganzen Irrsinn.. wenn du sagst es gibt Menschen die unter Druck gezwungen werden sich zu verhüllen und die dann nicht rausgehen dürfen. Na klar stellt sich dann die Frage was wollen dann diese Menschen in einem Land wo es nicht gewünscht ist sich zu verhüllen ob nun gewollt oder nicht. letztlich dürfen die Schweizer darüber abstimmen (echt?Wow) was sie in ihrem Land dulden möchten oder nicht. Wer Frau unter Druck setzen will sollte nicht in der Schweiz leben?!!
(4) tastenkoenig · 07. März um 13:48
Wem hilft das? Diejenigen, die sich auf Druck und nicht aus freien Stücken verhüllen, werden künftig wohl kaum noch aus der Wohnung gelassen. Was für ein Fortschritt.
(3) michifritscher · 07. März um 13:41
Damit hat man das mutwillig in die Öffentlichkeit gezerrt (und vermutlich in entsprechenden Mileus noch Solidaritätsbeurkundigungen ausgelöst), anstatt die Einzelfälle individuell anzugehen. Klasse. Oder so.
(2) ChrisuAlex · 07. März um 13:27
30 sind schon genug @1
(1) tripleeight · 07. März um 13:22
30 Trägerinnen in der gesamten Schweiz erscheint schon sehr niedrig, die sind wohl schon allein in zB Duisburg zu finden.
 
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