Berlin (dts) - Immer mehr Arbeitnehmer aus der Mittelschicht müssen den Spitzensteuersatz zahlen, der früher für Top-Gehälter reserviert war. Im bisher letzten abgeschlossenen Finanzjahr 2015 traf der Satz von 42 Prozent 3,5 Millionen Bürger. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine ...

Kommentare

(12) anddie · 21. Januar um 08:14
Bei einem gemeinsamen Einkommen von 111.922€ haben Verheiratete einen durchschnittlichen Steuersatz von 27-29% (je nach Einkommensverteilung). Und da sind noch nicht mal großartig Werbungskosten abgezogen. Nur weil bei so einem Einkommen vielleicht 5€ mit 42% versteuert werden, ist doch der durchschnittliche Steuersatz für die Leute relevant. Aber die Überschrift suggeriert da leider in reißerischer Art was anderes.
(11) Wasweissdennich · 20. Januar um 18:40
@6 mal davon abgesehen das es wohl kaum ein Genuss ist den Spitzensteuersatz zu zahlen zahlen den Verheiratete nicht bei 7000 Euro im Monat sondern 2019 bei 111.922 Euro im Jahr - wenn man mit 2 x13 Gehältern rechnet sind das nur 4304 Euro monatlich - das ist wohl eher kein "Spitzengehalt"
(10) anddie · 20. Januar um 16:56
@9: Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Ist doch bei Ehepaaren egal, wie sich da das monatliche Haushaltseinkommen verteilt, also ob jeder 7000€ verdient oder einer 9000€ und der andere 6000€. Und bei Berufen in diesen Gehaltsklassen kommen häufig noch ausreichend Werbungskosten dazu, so dass das zu versteuernde Einkommen sowieso meist noch entsprechend reduziert wird.
(9) wimola · 20. Januar um 16:37
@6) Schön, dass Du die Gleichberechtigung in unserem Lande für vollendet siehst ... - ich sehe das leider nicht so.
(8) Wasweissdennich · 20. Januar um 16:31
Zur Vollständigkeit gehört auch das man auch für die Arbeitgeberabgaben + eigenen Abgaben mitarbeiten muss und beim Ausgeben des Geldes noch einmal zur Kasse gebeten wird - der Staat krallt sich also nicht 42 % sondern sehr viel mehr- also nein der durchschnittliche Steuersatz ist trotzdem nicht OK und wenn man mir soviel % abnimmt habe ich halt persönlich gar keine Lust für weitere Euro noch zu arbeiten
(7) Mehlwurmle · 20. Januar um 16:02
Als ganz ehrlich, wer mehr als 7 TEUR im Monat an Einkommen hat, der kann ruhig für den obersten Teil auch den Spitzensteuersatz zahlen. Sein Durchschnittssteuersatz ist dann immer noch auf erträglichem Niveau.
(6) anddie · 20. Januar um 09:50
Ich liebe es, wenn immer diese 7000€ kommt. Es wird nämlich gerne vergessen, dass bei Verheirateten dann ja 14.000€ Brutto-Monatseinkommen dastehen müssen, um in den Genuss des Spitzensteuersatzes zu kommen. Und die größere Hälfte der Bevölkerung ist nunmal verheiratet.
(5) LordRoscommon · 20. Januar um 01:30
Es ist nur fair, zu erwähnen, dass jemand mit 7.000 € brutto im Monat nicht auf diese ganzen 7.000 € 42 % Steuer zahlt. Trotzdem greift der Spitzensteuersatz zu früh. Das muss sowohl nach hinten als auch nach oben verschoben werden.
(4) slowhand · 20. Januar um 01:28
Jammern auf hohem Niveau <link> oder <link> und wen es betrifft <link>
(3) Wasweissdennich · 20. Januar um 00:48
wenn die FDP und die Linken mal was gemeinsam fordert bin ich doch dabei :P Aber ernsthaft bei Gehältern von 5000-7000 Euro monatlich schon Spitzensteuersatz bezahlen müssen geht gar nicht - das sind Menschen die für ihr Geld meist ernsthaft schuften müssen und da hat der Staat sich mit seinen klebrigen Griffeln etwas zurückzuhalten
(2) LordRoscommon · 20. Januar um 00:27
@1: Kommt ja selten vor, aber ich geb Lindner mal recht: "Hier reden wir nicht über Manager und Profifußballer, sondern den Facharbeiter in der Autoindustrie oder die Personalreferentin im mittelständischen Betrieb." - Das stimmt leider. Und ja, es gehört dringend geändert.
(1) wimola · 20. Januar um 00:09
Die Frage wäre, wer dann tatsächlich diesen Steuersatz zahlt und nicht Steuermindernde Alternativen findet und natürlich auch nutzt.
 
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