Videoüberwachung trifft auf Datenschutz

Videoüberwachung trifft auf Datenschutz
Bonn, 13.09.2019 (PresseBox) - Die Leistungsfähigkeit von Überwachungskameras wächst mit jeder Modellgeneration und wo manche Fahndungsfotos älterer Systeme immer noch wie Bilder aus der frühesten Filmgeschichte anmuten, erkennen moderne Kameramodelle Gesichter, können Alter und Geschlecht einschätzen, Autokennzeichen lesen, erfassen Besucherzahlen auf Veranstaltungen und erstellen Bewegungsprofile der Kunden eines Supermarktes oder der Besucher von Museen.

Immer wieder werden Rufe nach mehrVideoüberwachunglaut, wie jüngst wieder durchInnenminister Horst Seehofer, der eine stärkere Überwachung der Bahnhöfe fordertund für den Ausbau der Kamerasysteme bis 2023ein Investitionspaket von 70 Millionen Euro in Aussicht stellt. Neben der Aufklärung soll die Videoüberwachung hier eher der Abschreckung dienen, mit der Vorfälle eher vermieden werden sollen, als sie im Nachhinein aufklären zu müssen. Zur Prävention wird hier unter anderem auch die automatische Gesichtserkennung gezählt, die zentral mit Daten gefüttert wird und frühzeitig unerwünschte Besucher erkennen soll.

Diskussionen über das Für und Wider einer Videoüberwachung werden in aller Regel sehr kontrovers geführt, gleicht es doch einemSpagatdie Lager zwischen Sicherheit und Datenschutz zu vereinen. Tatsächlich wird das Thema Datenschutz mit immer moderneren Lösungen immer leichter, denn mit vielen Features in der Firmaware der Kameras und der dahintergelagerten Software, können viele Kritikpunkte ausgeräumt werden. So lassen sich nicht zu überwachende Bereiche schwärzen, Gesichter verpixeln oder eben auch Kameras und Software so eingestellt werden, dass die Speicherung der Aufgenommenen Bilder erst bei gewissen voreingestellten Ereignissen, wie Feuer oder Bewegung von Objekten einer bestimmten Größeerfolgt.

Generell werden die Videosund Bilder imStorage, in sogenannten Ringspeichernabgelegt, die sich je nach Kapazität und Einstellung nach einer gewissen Zeit selbst überschreiben. Hier werden ohnehin nur bei Bedarf Aufnahmen herausgenommen und gesichert. Andere Lösungen, die zum Beispiel im Einzelhandel Bewegungsmuster der Kunden im Ladenlokal aufzeichenund automatisch noch viele andere Statistiken mehr erstellen können, anonymisieren und abstrahieren dieseso, dass hier ohnehin keine realen Bilder aufgehoben werden müssen.

Auch vor Fremdeingriffen werden die Systeme mittlerweile maximal geschützt. So muss zum Beispiel direkt nach der Installation derDahua-Kamerasfür jede sofort ein neues Zugangskennwort erstellt werden, um Schwachstellen wie voreingestellte Standardpasswörter zu vermeiden. Hier ließ sich Dahua bereits vor Inkrafttreten der DSGVO vom TÜV Rheinlandberaten und erarbeiteteeineumfassende Lösung zur Zertifizierung des Datenschutzes bei Internet of Things-Produkten für verschiedene Dahua-Produkte wie IP-Kameras, Netzwerk-Videorekorder, Software-Plattformen, intelligente Server und vielen weiteren Lösungen.

Ob auf unseren regelmäßigenVeranstaltungenoder in einem unverbindlichen persönlichen Beratungstermin stellen wir Wiederverkäufern, Errichtern oder auch Endkunden mit größeren Projektengerne die Produktpalette und technischen Möglichkeiten vor.
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[pressebox.de] · 13.09.2019 · 15:47 Uhr
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