Verteidigungsministerium dementiert Entlassung von Oberbefehlshaber Saluschnyj
Das ukrainische Verteidigungsministerium hat Berichte über eine Entlassung von Oberbefehlshaber Walerij Saluschnyj dementiert. In einer offiziellen Stellungnahme auf Telegram teilte das Ministerium mit: "Sehr geehrte Journalisten, wir antworten allen zugleich: Das stimmt nicht." Zuvor hatten ukrainische Medien die Nachricht verbreitet, dass Präsident Wolodymyr Selenskyj Saluschnyj entlassen habe, der entsprechende Erlass jedoch noch nicht veröffentlicht sei.
Der 50-jährige Saluschnyj übernahm nur wenige Monate vor dem russischen Einmarsch im Februar 2022 das Amt des Oberbefehlshabers der ukrainischen Armee. Während seiner Amtszeit konnte die ukrainische Armee der Invasion trotzen und besetzte Gebiete erfolgreich zurückerobern. Saluschnyj genießt große Beliebtheit sowohl bei den eigenen Soldaten als auch in der Bevölkerung. Ihm wurden sogar politische Ambitionen nachgesagt, die er jedoch bisher vehement dementierte.
Die Meldung über die angebliche Entlassung von Saluschnyj hatte für Aufsehen gesorgt, da er als entscheidender Faktor für den Erfolg der ukrainischen Truppen gilt. Seine strategischen Fähigkeiten und seine Führungsqualitäten wurden von vielen gelobt. Eine mögliche Entlassung hätte daher weitreichende Auswirkungen auf die Situation im Kampf gegen die russischen Streitkräfte gehabt.
Die Stellungnahme des Verteidigungsministeriums dürfte nun für Erleichterung sorgen, sowohl bei den Soldaten als auch in der Bevölkerung. Saluschnyj kann weiterhin seine wichtige Rolle als Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee ausfüllen und die Bemühungen zur Verteidigung des Landes gegen die russische Aggression unterstützen. (eulerpool-AFX)

