Verteidigungsministerin Lambrecht geht auf Kritiker zu

Verteidigung
Foto: Philipp Schulze/dpa
Die Verteidigungsministerin Christine Lambrecht steht in der Kritik.
Munitionsbeschaffung, Ausstattung der Soldaten und F-35-Kampfjets: Lambrecht steht in der Kritik. Die Kritik sei gut, sagt die Verteidigungsministerin. Und will nun Antworten geben.

Simmern (dpa) - Verteidigungsministerin Christine Lambrecht hat beschwichtigend auf Kritik an ihrer Beschaffungspolitik reagiert. Jede Kritik, die geäußert werde, sei gut, denn dann könne sie auch beantwortet werden, sagte die SPD-Politikerin am Dienstag beim Besuch eines Auslieferungslagers für Bundeswehrbekleidung im rheinland-pfälzischen Simmern. «Mir ist vor allem wichtig, dass alle, die sich in dem Bereich engagieren, auch alle Fragen beantwortet bekommen.»

Bei der nächsten Sitzung des Haushaltsausschusses am 14. Dezember werde es auch um die bestellten F-35-Tarnkappenjets und andere Projekte gehen. Jetzt sei alles möglich, da die Haushaltsmittel auch aus dem Einzelplan vorhanden seien, betonte sie. Zur Kritik an Problemen bei der Munitionsbeschaffung für die Bundeswehr sagte sie: «Ich kann Ihnen versichern, ich hätte gerne mehr Munition zur Verfügung, die ich insbesondere auch an die Ukraine abgeben würde.» Sie müsse als Bundesverteidigungsministerin auch dafür sorgen, dass die Bündnis- und Landesverteidigung weiterhin gewährleistet bleibe.

Medienberichte zurückgewiesen

Die «Bild am Sonntag» hatte am Wochenende über eine geheime Vorlage berichtet, in der das Verteidigungsministerium vor erheblichen Risiken beim Kauf des Tarnkappenjets F-35 für die Luftwaffe warne. Das Ministerium widersprach den Berichten am Montag.

Nach einem Rundgang durch das Lager und Gesprächen mit Soldatinnen und Soldaten sagte Lambrecht in Simmern, es gehe darum, dass alle in der Truppe die bestmögliche Schutzausrüstung hätten. Und das werde nun in Angriff genommen. «Im nächsten Jahr geht es richtig los», sagte sie. Bis Ende des Jahres 2025 statt wie zunächst geplant bis 2031 solle die sogenannte vorgezogene Vollausstattung der Soldaten beispielsweise mit Schutzwestensystemen, Kampfbekleidungssätzen, Gefechtshelmen und Rucksäcken abgeschlossen sein. Dafür seien bereits im vergangenen April 2,4 Milliarden Euro bereitgestellt worden.

Politik / Verteidigung / Bundeswehr / Christine Lambrecht / Deutschland
06.12.2022 · 16:59 Uhr
[4 Kommentare]
 
13-Jähriger verübt weiteren Angriff in Ost-Jerusalem
Jerusalem (dpa) - Nach dem tödlichen Terroranschlag nahe einer Synagoge in Ost-Jerusalem hat […] (06)
Xbox Game Pass: Weitere Highlights im Januar
Die Developer_Direct ist grade erst vorbei und die Fans haben sich fleißig neue Spiele auf ihre Liste […] (00)
Apple Martin über ihren Stil
Apple Martin
(BANG) - Apple Martin bezeichnete ihren Stil als "eine Mischung aus 90er-Klassikern und coolem Opa". Die […] (00)
LNB und Trucker Babes kehren ins Programm zurück
ProSieben hat das Comeback von Klaas Heufer-Umlaufs Late-Night-Show Late Night Berlin angekündigt. […] (01)
 
 
Suchbegriff

Diese Woche
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News