Investmentweek

Vernichtungsschlag gegen die Meinungsfreiheit: Millionen-Podcaster zerschlägt den Zensur-Plan der linken Aktivisten

10. Juli 2026, 11:00 Uhr · Quelle: InvestmentWeek
Vernichtungsschlag gegen die Meinungsfreiheit: Millionen-Podcaster zerschlägt den Zensur-Plan der linken Aktivisten
Foto: InvestmentWeek
Zensur-Diktat der Medienanstalt NRW: Die Behörde fordert Änderungen am Höcke-Video. Der Podcaster droht nun mit dem Gang vor den BGH.
Das millionenfach geklickte Interview mit AfD-Politiker Björn Höcke eskaliert im brutalen Justiz-Krieg. Podcaster Ben Berndt wehrt sich vor dem Landgericht Hamburg mit einer Gegenklage gegen den Einschüchterungsversuch des „Zentrums für politische Schönheit“ und droht mit dem Gang bis vor den BGH.

Eine gezielte juristische Attacke soll das erfolgreiche Medienformat im Kern zerstören

Der erbitterte Kulturkampf um die Grenzen des Sagbaren in der deutschen Medienlandschaft hat eine neue, beispiellose Eskalationsstufe erreicht. Im Zentrum des Orkans steht der reichweitenstarke Podcaster Ben Berndt, der mit seinem Kanal „Ben Ungeskriptet“ eine seismische Erschütterung im politischen Berlin auslöste. Sein mehr als vierstündiges, unzensiertes Gespräch mit dem thüringischen AfD-Chef Björn Höcke durchbrach innerhalb kürzester Zeit die historische Marke von sechs Millionen Aufrufen.

Diese enorme Reichweite rief umgehend linke Aktivisten und staatliche Sittenwächter auf den Plan, die nun mit allen Mitteln versuchen, das unbequeme Format rechtlich zu liquidieren. Den ersten offenen Schlag feuerte das berüchtigte „Zentrum für politische Schönheit“ (ZPS) ab. Die Gruppierung, die bereits im Jahr 2017 mit dem Bau eines verwitterten Miniatur-Holocaust-Mahnmals direkt am privaten Wohnhaus von Björn Höcke für Schlagzeilen sorgte, verschickte eine drakonische Abmahnung.

Die Anwälte von ZPS-Leiter Philipp Ruch konfrontierten den Podcaster mit einer unmissverständlichen Drohung. Sie forderten die sofortige Löschung einer brisanten Sequenz sowie die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung. Sollte Berndt der Forderung nicht nachkommen, drohten die Aktivisten mit einer sofortigen Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Köln.

Die absurde Konstruktion einer Mitverantwortung hebelt die Grundregeln des Journalismus aus

Der juristische Kern des Angriffs beruht auf einer hochgradig gefährlichen Argumentation, die das Ende der freien Interviewführung bedeuten könnte. Ruchs Rechtsvertreter werfen Berndt vor, er betreibe durch das bloße Online-Lassen des Videos eine strafbare „Mitverbreitung“ von gefährdenden Inhalten. Konkret geht es um wenige Sekunden, in denen Höcke über den Aktivisten-Chef spricht. Der AfD-Politiker rekapitulierte im Podcast ein früheres Gespräch mit Ruch und sagte: „Das, was Sie mit mir gemacht haben, könnte ich mit Ihnen auch machen.“

Höcke führte weiter aus, er besitze rein hypothetisch die logistischen Optionen, Ruchs Privatwohnung überwachen zu lassen oder dessen Kindern „auf dem Schulweg, in Anführungszeichen, aufzulauern“. Obwohl Höcke auf explizite Nachfrage des Gastgebers im selben Atemzug klarstellte, dass es sich um eine rein theoretische Formulierung handle, deklarieren die ZPS-Anwälte die Passage als strafrechtlich relevant. Sie versuchen, den Plattformbetreiber für die Worte seines Gastes haftbar zu machen.

Berndt und sein renommierter Hamburger Medienrechtsanwalt Joachim Steinhöfel ließen die gesetzte Frist verstreichen und gingen stattdessen zur Generaloffensive über. Vor dem Landgericht Hamburg reichten sie eine negative Feststellungsklage ein. Das Ziel ist die gerichtliche Demontage der gegnerischen Ansprüche. „Herr Ruch macht aus wenigen Sekunden Interview einen Generalangriff“, erklärte Berndt sichtlich kämpferisch. Das wahre Ziel der Aktion sei keineswegs der Schutz von Persönlichkeitsrechten, sondern vielmehr „die Einschüchterung eines unliebsamen Formats“.

Staatliche Medienwächter nutzen den Vorfall für einen beispiellosen Zensur-Feldzug

Der koordinierte Druck auf das unabhängige Medienformat beschränkt sich jedoch nicht nur auf linke Aktivistengruppen. Fast zeitgleich schaltete sich die staatliche Medienaufsicht ein, um den Podcaster disziplinieren. Die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) konfrontierte die ungeskriptet media GmbH mit einer harschen Rüge wegen der angeblichen Verletzung journalistischer Sorgfaltspflichten nach dem Medienstaatsvertrag. Die Behörde fordert ultimativ eine nachträgliche redaktionelle Bearbeitung des bereits publizierten Sensations-Interviews.

Diesmal stören sich die Beamten an einer historischen Debatte im hinteren Teil des Podcasts. Höcke hatte dort behauptet, die nationalsozialistische Sturmabteilung (SA) habe historisch betrachtet „kein Motto“ gehabt. Damit versuchte der Politiker, seine strafrechtliche Verurteilung wegen der Verwendung der verbotenen Parole „Alles für Deutschland“ zu relativieren. Die LfM sieht darin eine unkommentierte Falschaussage und verlangt, dass Berndt das Video im Nachhinein schneidet oder mit einem sichtbaren Faktencheck korrigiert.

Medienanwalt Joachim Steinhöfel wies auch diese staatliche Intervention in einem zweiseitigen Schreiben in schärfster Form zurück und sprach von einer „Funktion einer Zensurbehörde“. Die Landesmedienanstalt sei keine staatliche Schlussredaktion für freie mediale Inhalte im Internet. „Sie maßen sich eine Prüfungs-, Bewertungs- und Korrekturkompetenz für politische Interviews an, die Ihnen von Verfass wegen nicht zusteht“, donnerte Steinhöfel in Richtung der Aufsichtsbehörde. Der Staat habe freien Publizisten nicht vorzuschreiben, wie sie ihre Gespräche zu führen haben.

Der finale Showdown vor den obersten Gerichten entscheidet über die Zukunft der freien Presse

Der Fall weitet sich damit zu einem fundamentalen Präzedenzfall für die gesamte digitale Kreativwirtschaft aus. Für die Macher von „Ungeskriptet“ geht es um eine existenzielle Überlebensfrage. Sollte Schule machen, dass Podcaster für jede kontroverse Zeile ihrer Gesprächspartner abgemahnt oder von Behörden zu Korrekturen gezwungen werden, wäre das das endgültige Todesurteil für das gesamte Genre der freien Langform-Interviews. Kein unabhängiger Produzent könnte das finanzielle und juristische Risiko solcher Produktionen dann noch tragen.

Berndt betonte, dass hinter seinem Format kein milliardenschwerer Verlag oder schützender Konzern steht, der die immensen Prozesskosten im Zweifel aus der Portokasse zahlt. Dennoch zeigt sich der Creator fest entschlossen, den eingeschlagenen Weg bis zum bitteren Ende durchzuziehen. Sollten die Richter am Landgericht Hamburg oder die Verwaltungsgerichte in Nordrhein-Westfalen gegen ihn entscheiden, will er alle Instanzen ausschöpfen.

Ein Einknicken vor dem kombinierten Druck aus linkem Aktivismus und staatlicher Regulierungswut schließt die Verteidigung kategorisch aus. Der Fall wird unweigerlich die höchsten deutschen Gerichte beschäftigen. Wenn nötig, werde man bis vor den Bundesgerichtshof (BGH) oder das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe ziehen, um ein Machtwort zum Schutz der verfassungsmäßig garantierten Meinungs- und Pressefreiheit zu erzwingen.

Politik / Ben Berndt / Björn Höcke / Zentrum für politische Schönheit / Landesanstalt für Medien NRW / Joachim Steinhöfel / AfD Thüringen
[InvestmentWeek] · 10.07.2026 · 11:00 Uhr
[2 Kommentare]
Erweiterungsbau des Bundeskanzleramtes (Archiv)
Berlin - Nach dem schweren Cyberangriff auf das Land Berlin haben die Erpresser 1,4 Millionen Daten veröffentlicht. Die Frist für eine Lösegeldforderung war abgelaufen. Die Erpresser bieten die geraubten Berlin-Daten aufgeteilt in drei Datenpakete zum Download an, versehen mit dem Kommentar: "Viel Spaß, Datenjäger", berichtet der "Spiegel". Die bislang […] (00)
vor 9 Minuten
Jasmin Tawil
(BANG) - Jasmin Tawil befindet sich nach eigenen Angaben derzeit in einer finanziellen Notlage und hat kein Zuhause. Die ehemalige GZSZ-Darstellerin wandte sich aus Kroatien mit einem dringenden Appell an ihre rund 38.900 Follower. In ihrer Instagram-Story erklärte die 44-Jährige: "Ich habe völlig unerwartet Wohnung und Arbeit verloren und bin aktuell […] (02)
vor 4 Stunden
Cyberkriminalität
Berlin (dpa) - Die Erpresser haben ihre Drohung wahrgemacht: Drei Wochen nach dem gravierenden Hackerangriff auf die Berliner Verwaltung haben die Hacker große Datenmengen veröffentlicht. Die große Sorge ist, dass die sensiblen Informationen nun etwa von Kriminellen ausgenutzt werden könnten. Was bekannt ist und welche Risiken es gibt. Was ist passiert? […] (00)
vor 32 Minuten
MY HERO ACADEMIA: All’s Justice erscheint heute für Nintendo Switch 2
Bandai Namco Entertainment veröffentlicht heute  MY HERO ACADEMIA: All’s Justice für Nintendo Switch 2. Basierend auf dem Handlungsbogen der finalen Schlacht der weltweit gefeierten Anime-Serie bietet das Spiel bekannte Momente aus der Serie sowie Kämpfe, in denen die ikonischen Spezialitäten der Charaktere zum Tragen kommen – all das mit den […] (00)
vor 9 Stunden
«DogMan» feiert Free-TV-Premiere im ZDF
Luc Bessons ungewöhnliche Mischung aus Drama, Thriller und Außenseitergeschichte läuft Ende September erstmals im deutschen Free-TV. Caleb Landry Jones übernimmt die Hauptrolle. Das ZDF setzt sein Montagskino am 28. September 2026 mit einer Free-TV-Premiere fort. Um 22.15 Uhr zeigt der Mainzer Sender den französisch-amerikanischen Spielfilm DogMan von Luc Besson. Der 2023 entstandene Film war […] (00)
vor 2 Stunden
Tadej Pogacar
Lugano (dpa) - Für Rad-Superstar Tadej Pogacar ist die Saison endgültig beendet - seinen Vertrag beim UAE-Team hat er aber vorzeitig bis 2032 verlängert. Nach seinem Sturz bei der Vuelta werde der Slowene in dieser Saison nicht mehr ins Renngeschehen zurückkehren, «sondern sich voll und ganz auf seine Genesung und Rehabilitation konzentrieren», erklärte […] (01)
vor 3 Stunden
Vietnam dreht IP-Schutz auf: Warum diese Zollreform Millionen für Tech-Konzerne spart
Vietnam im Wandel: Modernisierung der Zollkontrolle Vietnam hat am 23. August 2026 eine bedeutende Veränderung in seiner Zollgesetzgebung verabschiedet. Die Regierung in Hanoi hat neue Vorschriften genehmigt, die speziell darauf abzielen, den Schutz von Intellectual Property (IP) an den Grenzen zu verstärken. Dies markiert einen wichtigen Schritt für […] (00)
vor 22 Minuten
Bezahlbarer Baugrund verfügbar
Weilburg, 05.09.2026 (lifePR) - 300.000 Wohnungen – das ist der Bedarf an Neubauwohnungen pro Jahr, so die Schätzung von Experten. Über deren Bezahlbarkeit entscheidet oft auch der hohe Baulandpreis. Dabei sind „Bauplätze“ in großer Zahl verfügbar: im Dachgeschoss oder auf dem Dach vieler Gebäude im Bestand. Darauf weist der Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Hessen in Weilburg hin. […] (00)
vor 7 Stunden
 
Griechischer Polizist (Archiv)
Tanagra - Ein griechisches Militärflugzeug vom Typ F-4 Phantom ist während einer […] (00)
Ukrainischer Präsident Selenskyj
Kiew (dpa) - Kurz vor dem erwarteten Besuch von US-Unterhändlern in Kiew haben die […] (02)
Gesamtmetall (Archiv)
Berlin - Der Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Udo Dinglreiter, fordert […] (03)
Polizei - Symbolbild
Miedzyzdroje (dpa) - In Polen ist eine deutsche Touristin in der Ostsee ertrunken. […] (00)
Bericht enthüllt hohen Preis und technische Daten des iPhone Ultra
Einem aktuellen Bericht des Marktforschungsunternehmens TrendForce […] (00)
Amokfahrt am Breitscheidplatz: ARD bringt Mini-Serie
Die Produktion lehnt sich in fiktionalisierter Weise an die realen Terror-Ereignisse aus dem […] (02)
Die wegweisende Jazzgröße Cassandra Wilson ist im Alter von 70 Jahren gestorben.
(BANG) - Die wegweisende Jazzgröße Cassandra Wilson ist im Alter von 70 Jahren […] (00)
Loveless, die Hackerin fokussiert im neuen Borderlands 4 Gameplay Spotlight
2K und Gearbox Software bieten heute einen tiefen Einblick in die neueste Kammer- […] (00)
 
 
Suchbegriff