Berlin (dpa) - Vermieter sollen künftig die Hälfte der Kosten für den seit 1. Januar geltenden CO2-Preis auf Öl und Gas tragen. Das geht aus einem Beschluss hervor, den die Bundesregierung am Mittwoch begleitend zum geänderten Klimaschutzgesetz gefasst hat. Wochenlang hatte die große Koalition über ...

Kommentare

(29) Mehlwurmle · 13. Mai um 09:50
Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht, möchte man hier den Politikern zuschreien.
(28) Mehlwurmle · 13. Mai um 09:49
Die Vermieter werden sich ihr Geld schon holen, da muss man sich keine Sorgen machen. Letztlich wird es halt, wie hier von einigen schon angekündigt, von den Nebenkosten in die Mietkosten umverlagert. Die Lenkungswirkung für Vermieter ist Null. Und die verschwenderischen Mieter, in der Nachbarwohnung wohnt eine die das ganze Jahr über das Küchenfenster 24/7 offen hat, die haben zumindest über die Nebenkostenabrechnung dann auch keine große Lenkungswirkung.
(27) tripleeight · 12. Mai um 21:42
@26 wird doch einfacher die miete zu erhöhen. machen es genug, steigt der mietspiegel und man kann noch weiter erhöhen.
(26) itsMike · 12. Mai um 21:19
Könnte man da nicht die Wohnung kalt vermieten? Soll er sich halt einen Elektroradiator hinstellen. Bei solchen Gesetzen kann man sich auf solche Geschäftsmodelle schon mal einstellen.
(25) Bummeroll · 12. Mai um 15:33
Um die Mieter zu entlasten könnte man auch die Grundsteuer auf Basis der Grunstücksfläche berechnen, statt auf die Wohnfläche. Wer den Anspruch hat, allein auf einem großen Grundstück zu wohnen soll auch dafür zahlen, wer sich ein Grundstück mit anderen teilt, teilt auch die Grundsteuer. Und egal wo man was drauf schlägt, am Ende des Tages zahlt immer der Endverbraucher, so bescheuerte Gesetze machen die Abrechnungen nur noch komplizierter und dafür muss man dann auch noch mal zahlen.
(24) Chris1986 · 12. Mai um 15:13
Verglichen mit den Kosten der Modernisierung, sind die 50% des CO2 Preises ein Tropfen auf den heißen Stein. Als Vermieter kann man ja jetzt auf Nachtspeicheröfen umsatteln oder eine Wärmpepumpe mit hoher Vorlauftemperatur für die Standard-Heizkörper einbauen. Kostet das Heizen halt nachher das 3-5fache aber dafür trägt weiterhin nur der Verursacher die Kosten. Ich werde zumindest die Kaltmieten entsprechend der erwarteten CO2-Steuer Kosten der nächsten 3 Jahre anheben.
(23) Moritzo · 12. Mai um 15:08
…Aber das geht ja auch nicht. Der Staat muss ja irgendwie die Schulden bezahlen. Und da der Staat weiß, dass der Vermieter gut gemolken werden kann, melkt er. Der Vermieter melkt die Mieter, der Mieter fliegt raus oder melkt den Staat durch Schwarzarbeit und sonstigen Dingen. Am Ende haben wir die größte Melkmaschine der Welt. Ein Teufelskreis.
(22) Moritzo · 12. Mai um 15:08
…Und dann soll der Bürger, ja der sparsame Bürger, (ich bin leider so einer) ja auch das Geld wieder bekommen. War sicher nur ein Gerücht. Aber wie auch immer, dieses 50:50 Model ist und bleibt bescheuert. Derjenige, der heizt und dabei seine Fenster offen stehen lässt ,sollte Zahlen und nicht der Vermieter. Den sollte man besser weiter mit Geldanreizen zu Dämmungen und neuen Heizungen bringen. Man könnte dies ja durch die CO2 Steuer finanzieren…
(21) Moritzo · 12. Mai um 15:07
Ich rechne ebenfalls mit einer saftigen Mieterhöhung. Die hatte ich seit Einzug vor 35 Jahren noch nie gehabt. Inzwischen ist das Haus vor erst 5 Jahren komplett saniert. Fenster, Außendämmung und eine neue Gasheizung. Nun ja, ist jetzt auch wieder älter. Wie auch immer. Sollte es 50:50 tatsächlich kommen, steigen die Mieten. Und zwar kräftig. Auch der Staat wird mehr blechen müssen. Überall dort, wo er selbst die Mieten zahlt, etwa Hartz4 usw. Er beißt sich in den eigenen Geldsack...
(20) Wasweissdennich · 12. Mai um 14:56
@16 ja und soweit möglich energietechnisch modernisieren und zwar so das man die Kosten möglichst auf die Mieter umlegen kann
(19) MrBci · 12. Mai um 14:54
Der nächste Wahnsinn
(18) colaflaschi · 12. Mai um 14:52
Soll mir als Vermieter nur Recht sein. Nun hab ich endlich nen Grund für ordentliche Modernisierungsmaßnahmen und kann ettliche von diesen "fragwürdigen" Leuten da aus meinen Mehrfamilienhäusern raus bekommen, von denen ich weiß das sie sich eine damit verbundene Mieterhöhung nicht leisten können :D Haha, weg mit den Armen, her mit den Reichen :D
(17) wimola · 12. Mai um 14:35
Erwartungsgemäß kam heute unsere Mieterhöhung (meine Glaskugel funktioniert offensichtlich). Die CO2-Kosten treffen uns voll - Etagenheizung. - Ich muss dringend mehr klicken ..*lol
(16) k33620 · 12. Mai um 13:59
Dann muss ich wohl nächstes Jahr die Miete erhöhen.
(15) Tommys · 12. Mai um 13:20
Sie läuft an eine riesengroße Geld mach Maschine.... und die Menschen werden mehr ausgepresst mit etwas was einen völlig unnützen Hergang und Ausgang hat. Das Prinzip greift ...alle haben Schuld alle werden beschuldigt alle werden angezapft. Gradezu fantastisch großartige Idee die da zur Geldmaximierung erfunden wurde.
(14) tripleeight · 12. Mai um 13:06
Als wenn die Vermieter das jetzt einfach übernehmen. Es wird - soweit irgendwie möglich - die Miete erhöht werden. Und da jetzt auch noch die zurückhaltenderen Vermieter zu Erhöhungen gedrängt werden, steigt der Mietspiegel und die, die auf maximale Einnahmen setzen bekommen auch wieder mehr Spielraum. Ich gehe nicht davon aus, dass Vermieter jetzt massen
(13) AS1 · 12. Mai um 12:48
@9 Wir werden sehen, ob die von Dir prophezeite Lenkungswirkung grossflächig eintritt. Ich bin sehr gespannt. Ich denke, es wird zu Ausweichreaktionen kommen - und die werden zum Nachteil der Mieter ausfallen.
(12) Pontius · 12. Mai um 12:34
@8 Wie alt darf das Auto sein? "Demnach hat sich der tatsächliche Verbrauch von 1973 bis 1991 um 37 Prozent verbessert, von 17,5 Liter/100 km auf 11 Liter über alle Pkw hinweg. In den 22 Jahren von 1991 bis 2013 ist der Verbrauch aber nur noch um einen Liter gesunken, auf durchschnittlich 10 Liter pro 100 Kilometer." aus <link>
(11) Sternensammler · 12. Mai um 12:29
@9 Red' dir das ruhig ein :-) Gab ja nicht ein einziges Gegegnargument. Aber es ist nun mal die Realität. Das Schöne ist ja: Es ist ja nahezu beschlossen. Wirst es also am Wohnungsmarkt sehen. Am Ende haben wieder - ähnlich der Mietpreisbremse - die Mieter die Torte im Gesicht, so oder so.
(10) KonsulW · 12. Mai um 12:29
Dann braucht der Mieter ja sein Heizverhalten nicht zu ändern.
(9) thrasea · 12. Mai um 12:25
Können schon, wollen nicht. 500 Zeichen würde da bei weitem nicht reichen. Vielleicht kommst du ja von selbst wieder zu Sinnen, wenn du eine Nacht darüber schläfst, oder vielleicht hat ja jemand anders hier Lust. Ich wünsche dir trotzdem einen schönen Tag.
(8) Sternensammler · 12. Mai um 12:22
Und ziehe ich als Mieter bewusst und aus freien Stücken in einen (noch) zugigen Altbau um eben Miete zu sparen, soll als Lohn dann auch ein Teil der - im Gegenzug logischer Weise höheren - Nebenkosten auf andere abgewälzt werde? Das siehst du als 50:50 Wirkung auf BEIDE Seiten? ;-) Transfer: Ich möchte wenig Geld für ein PKW ausgebeben und kaufe darum einen alten Schlucker der viel verbraucht und möchte darum dass jemand anderes sich an meinen Spritkosten beteiligt. Geeeenau.
(7) Sternensammler · 12. Mai um 12:19
@6 Du nicht "möchtest", sondern "kannst" :-) Ist ja kein Problem. Einen Scheiß bringt das eine gewünschte Lenkungswirkung :-D Der VM erhöht stattdessen entweder die Kaltmiete und/oder selektiert "Vielverbraucher" aus. "Ouh 2 oder mehr Kinder? Die Wohnung ist leider schon weg." DAS wird die Wirkung sein. Der VM braucht auch keinen Anreiz, er hat bereits gar keine andere Wahl energieeffizient zu Modernisieren, Reparieren und Instandzusetzen. Nicht anderes ist am Markt mehr erhältlich/erlaubt.
(6) thrasea · 12. Mai um 12:16
@5 Dieser Vergleich mit deinen äußerst einseitig gewählten Variablen ist so hanebüchen, dass ich gar nicht weiter darauf eingehen möchte. Man sollte Trolle nicht füttern. Tatsache ist: Eine Verteilung der Zusatzkosten 50:50 bringt die gewünschte Lenkungswirkung für beiden Seiten: Für Mieter den Anreiz, den Verbrauch zu senken, für Vermieter den Anreiz, auf moderne Heizungsanlagen, regenerative Rohstoffe und bessere Dämmung zu setzen.
(5) Sternensammler · 12. Mai um 12:11
@4 Nein, ich kann es sogar schneller. Kündigungsfrist eines Mieters: 3 Monate. Übliche Lieferzeit für Neuwagen: 3-9 Monate. Einen Leasingvertrag oder ein Autoabo (wenn du schon einen genaueren Vergleich zur Miete möchtest) kannst du erst recht nicht vorzeitig lösen. Die Grundidee andere für meinen variablen Verbrauch von Energie mitzahlen zu lassen ist einfach lachhaft. Und um genau das - hier selbe - Prinzip geht es. Für ökologische Vorgaben an Eigentümer gibt's (unter anderem) die EnEV.
(4) thrasea · 12. Mai um 12:06
@2 Kannst du als Mieter genau so schnell die Heizung des Hauses wechseln oder die Wohnung dämmen, wie du dir als Autofahrer ein neues Fahrzeug besorgen kannst oder auf andere Verkehrsmittel wechseln kannst? Doch nicht so ganz gleiches Prinzip, fürchte ich.
(3) Wasweissdennich · 12. Mai um 11:51
wie viel der "Entlastung" dann an den Mieter weiter gereicht wird werden wir ja sehen, aber um ein paar dumme Wähler abzufischen und ein politisches Signal zu senden wird es schon reichen
(2) Sternensammler · 12. Mai um 11:48
Dann hätte ich gerne auch von den Fahrzeugherstellern 50% der CO2 Kosten von Benzin/Diesel erstattet. Selbes - schwachsinniges - Prinzip.
(1) notime · 12. Mai um 11:37
ja gut dann erhöhen wir mal die Kaltmieten ganz schnell
 
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