Potsdam (dpa) - Nach der Tarifeinigung für höhere Einkommen in der Pflege dringt Verdi-Chef Frank Werneke nun auch auf mehr Personal in den Kliniken und Pflegeeinrichtungen. «Es ist gut, dass wir in der Pflege auf der finanziellen Seite etwas bewegen konnten», sagte Werneke der Deutschen Presse- ...

Kommentare

(31) osterath · 26. Oktober um 18:25
@30, wimola, da müssen neue wege beschritten werden. die berufsgruppen schaffen für teilbereiche, die davon erfüllt werden könnten, wäre z.b. eine massnahme. das ehrenamt wäre auch nicht schlecht. aber da sind viele menschen ja schon eingebunden. die zuwendung - insbesondere von der familie - ist besonders wichtig. und wie ich schon bemerkte. keine billiglohnkräfte. die fallen irgendwann auch mal aus, weil sie für wenig geld viel schuften. die pflegekräfte sollten wirklich entlastet werden.
(30) wimola · 26. Oktober um 18:19
@29) Ja, vielleicht sollten auch neue Wege beschritten werden. Berufsgruppen schaffen, die Teilbereiche davon erfüllen können oder auch das Ehrenamt besser gestalten. Zuwendung ist ja oftmals die beste Medizin - wenn natürlich auch nicht alles. Alles eben, was ggf. den Fachpflegenden irgendwie entlastet und für ihn Freiräume schafft. Die Entlohnung ist dabei sicher auch nicht außer Acht zu lassen. Vielleicht wären die eigenen Familien auch mal wieder mehr gefragt?
(29) osterath · 26. Oktober um 18:10
@27 die stehen erst auf, wenn es zu spät ist.
(28) osterath · 26. Oktober um 18:09
@27, wimola, ich habe eine nachbarin und sehr gute freundin, die in diesem bereich arbeitet. deshalb kann ich dazu etwas schreiben. ich weiss, welche ausbildung und auch das herz dafür vorhanden sein muss. und da stimme ich dir vollkommen zu, dass es nicht leicht ist, den beruf mit dem herzen auszuüben, zumal viele patienten auch so unterschiedlich sind. wie ich in dem kommentar zuvor schrieb, das gejammere ist mir von der politik und den gewerkschaften auf den keks gegangen.
(27) wimola · 26. Oktober um 17:56
2) noch @24) Ebenso wichtig ist auch die gesellschaftliche Anerkennung (wie ich schon schrieb) des Pflegeberufes, der schlichtweg nochmals degradiert wird, wenn "jeder Hansel" das einfach mal so machen kann. Hierzu gehört eine grundlegende Ausbildung und auch das Herz für den Beruf. Und das findet man eben nicht wirklich leicht ... - sonst wären wir oder viele andere ggf. auch dort tätig?
(26) wimola · 26. Oktober um 17:53
@24) Ich vermute, Du verstehst mich falsch. Ich würde niemals etwas gegen ausländische Pfleger, Ärzte oder wie auch immer sagen. Es geht mir überhaupt nicht um Nationalitäten. Es geht mir ausschließlich um die persönliche Eignung und den Willen, einen solche Tätigkeit ausüben zu wollen. Und nicht! - dies nun tun zu müssen, weil sich mir auf dem deutschen Arbeitsmarkt gar keine anderen Möglichkeiten bieten (im Übrigen trifft das auch auf "notausgebildete" Arbeitslose zu).
(25) Honoria1 · 26. Oktober um 17:51
@23 Das ist natürlich auch ein großes und merkliches Problem. Viele sind gar nicht geeignet, einen Pflegeberuf auszuüben. Natürlich soll es auch Ausnahmen geben.
(24) osterath · 26. Oktober um 17:50
@23, wimola, wenn du schlechte persönliche erfahrungen gemacht hast, tut es mir sehr leid. aber man muss nicht alle menschen gleich über einen kamm scheren. ich habe in dem krankenhaus, in dem ich lag, sehr gute erfahrungen mit den pflegern, und ein arzt war auch dabei. deshalb sollte man mit pauschalurteilen sehr vorsichtig sein. nur ist mir das "gejammere der gewerkschaften und der politik" ziemlich auf den keks gegangen. die haben die zeit echt "verpennt"
(23) wimola · 26. Oktober um 17:44
@20) Die Sprachbarriere ist einfach nur offensichtlicher, wie ich denke. Viel schlimmer empfinde ich es, wenn Menschen, die persönlich eigentlich gar nicht die Bereitschaft für eine derartige Tätigkeit haben, in so einen Job "gezwungen" werden. Das bringt noch mehr Leid für die zu Pflegenden (und ich weiß auch aus persönlicher Erfahrung genau, wovon ich da rede). Sprache ist erlernbar, Empathie ... ;-)
(22) osterath · 26. Oktober um 17:44
@20, Honoria1, die deutsche sprahe zu födern bzw. zu lehren, halte ich natürlich auch für sehr wichtig.
(21) osterath · 26. Oktober um 17:42
@19,) wimola, kann doch jeder, sofern er die sprache beherrscht habe ich nicht geschrieben. ich schrieb, wenn er die sprache lernt, das wäre die voraussetzung. und als abwertend würde ich das auch nicht bezeichnen . denn die menschen würden ja für die arbeit, die sie leisten, auch entlohnt. habe ja auch dazugeschrieben: KEINE BILLIGLOHNKRÄFTE. was ist daran entwürdigend?
(20) Honoria1 · 26. Oktober um 17:40
@17 Die Sprachbarriere ist dabei ein großes Problem. In manchen Pflegeheimen bekommt man nicht mal ein Glas Wasser für seine Verwandten, weil das Pflegepersonal nichts versteht. So kann und darf es ja auch nicht sein. Dieses Personal versteht dann teilweise auch gar nicht die ärztlichen Anordnungen. Da hat man als Angehöriger schon ein ungutes Gefühl, wenn man seine Lieben auf der Station zurücklassen muss.
(19) wimola · 26. Oktober um 17:37
@18) Ja, ich habe sie gelesen ...;-) und auch deshalb meine Sicht geschrieben.:)
(18) osterath · 26. Oktober um 17:34
@15, wimola, das sehe ich anders, schau dir meine vorherigen kommentare an.
(17) wimola · 26. Oktober um 17:32
2) "Kann doch jeder, sofern er die Sprache beherrscht" .. o.ä. wird einfach nicht den realen Ansprüchen der zu Pflegenden gerecht. Und um die geht es doch, oder? - Bei diesen, sicher gut gemeinten Alternativen, wird einfach vergessen, was wir den Hilfsbedürftigen zumuten wollen und wie abwertend das für die jetzt Beschäftigten ist. - Schnellere Anerkennung von Berufsausbildungen im Pflegebereich von Menschen aus dem Ausland, ja - das ist durchaus sinnvoll.
(16) Honoria1 · 26. Oktober um 17:28
@14 Zitat: "Nach dem Brexit sollen europäische Pflegekräfte hohe Gebühren bezahlen, wenn sie in England für den nationalen Gesundheitsdienst arbeiten. Das könnte also ab Januar 2021 gelten." Sollte auch für deren Angehörige gelten. (und war auch nur eine Idee, woher die fehlenden Pflegekräfte so schnell kommen könnten)
(15) wimola · 26. Oktober um 17:28
Dass wir einen erheblichen Mangel an Pflegepersonal haben, ist doch ein jahrelang bekanntes Problem. An den Arbeitsbedingungen hat sich deswegen nicht verändert. Noch immer ist es eine schlecht bezahlte und letztlich auch gesellschaftlich nicht wirklich anerkannte Tätigkeit. - Jetzt wild in "einer Kiste" nach Menschen zu suchen, die arbeiten könnten, hätten sie ein Angebot, halte ich trotzdem für falsch. - Damit degradieren wir wiederholt diesen Beruf. - 2)
(14) osterath · 26. Oktober um 17:26
@13, Honoria1, die briten bräuchten ihr pflegepersonal selbst, davon gehe ich mal aus.
(13) Honoria1 · 26. Oktober um 17:22
@11 @12 Vielleicht aus England? Bei dem ganz harten Brexit?
(12) osterath · 26. Oktober um 16:53
@11, nierenspender, du schreibst mir aus dem herzen, genau das habe ich gemeint.
(11) nierenspender · 26. Oktober um 16:50
@9 sicher braucht man die Leute jetzt, aber wenn jetzt keine da sind deshalb gar nichts zu machen heisst nur das in einem Jahr noch immer keine da sind.
(10) osterath · 26. Oktober um 16:36
@9, Pontius, die politik und gewerkschaften haben geschlafen, die hätten schon viel früher auf die migranten zugreifen können und auch arbeitserlaubnisse erteilen können. auch die sprache lässt sich für diese menschen mit sicherheit auch lernen. als das flüchtlingsproblem schon los ging, gab es auch einen mangel an pflegekräften. die haben alle einfach nur geschlafen. nun ist es spät, aber noch nicht zu spät.
(9) Pontius · 26. Oktober um 16:29
@7 Sicher doch, nur dauert das eben Zeit. Und der Bedarf ist leider sofort nötig. Es werden ja auch qualifizierte ausländische Kräfte angeworben bzw. sogar im Ausland ausgebildet (hier fällt mir ein Beitrag zu indonesischen Pflegekräften ein). Eine der Grundqualifikationen ist aber die deutsche Sprache.
(8) osterath · 26. Oktober um 16:29
@5, Joerg1, ich gebe dir vollkommen recht. die politik und die gewerkschaften sollten endlich mal aufwachen und aufhören, zu jammern. vor allen dingen arbeiten die leute dann für das geld, welches sie sonst von der arge/dem sozialmt bekommen würden. in meinen augen ist das für arbeitswillige menschen unwürdig.
(7) osterath · 26. Oktober um 16:25
@6, Pontius, die sprache kann man auch lernen. ich war letztes jahr insgesamt 7 wochen im krankenhaus, dort arbeiteten ukrainer, gut keine migranten, die sprachen perfektes deutsch. lernen lassen sich sprache und technik mit sicherheit, wenn man wieder arbeiten will. und ich denke mal, dass ein grosser teil der migranten qualifiziert arbeiten möchte.
(6) Pontius · 26. Oktober um 16:20
@2 Die Idee ist gut, nur ist gerade in der Pflege die deutsche Sprache wichtig. Für einige Menschen sind die Pfleger die einzige Kontaktperson.
(5) Joerg1 · 26. Oktober um 15:31
Ich habe schon 2-3 mal mitbekommen dass Leute gerne arbeiten würden aber schon lange auf die Genehmigungen warten. Da Deutschland die Arbeitskräfte braucht sollte man da nachbessern.
(4) osterath · 26. Oktober um 12:58
@3, Knuffelpack, zu deinem kommentar: 1. das gehalt sollte natürlich nach qualifikation gezahlt werden, ich meine KEINE billiglohnkräfte. darüber muss sich verdi klar sein. 2. in die technik könnten diese kräfte auch eingearbeitet werden. so dumm sind die menschen ja auch nicht. das dauert zwar etwas, aber wo ein wille, da ein weg.
(3) Knuffelpack · 26. Oktober um 12:54
Bester Kommentar den ich je gelesen habe "Fordere mehr Pflegepersonal" Wer will das denn noch machen bei dem Gehalt ? @2 Idee ansich ist gut, wird anfangs nur schwer da sie Instrumente denke ich hier in DE ein wenig "Fortschritlicher" sind als in den Ländern aus denen die Flüchtlinge kommen.
(2) osterath · 26. Oktober um 12:14
@1, Pontius, ich hätte einen vorschlag, den ich durchaus ernst meine: warum zieht man nicht migranten, die in einer ähnlichen branche gearbeitet haben, heran und arbeitswillig sind. die sprache dürfte ja nicht das grosse problem sein, wenn jemand lernen will, könnte´man es schaffen. die migranten hätten einen job, fühlen sich evtl. auch angenommen in der gesellschaft, und hätten noch einen verdienst. darüber könnte verdi auch mal nachdenken.
(1) Pontius · 26. Oktober um 06:41
Woher nehmen wenn nicht stehlen?
 
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