Genf/Washington (dpa) - In der Corona-Pandemie hat sich die US-Regierung überraschend deutlich hinter die Forderungen ärmerer Länder und vieler Hilfsorganisationen gestellt. Sie plädiert jetzt ebenfalls dafür, dass Pharmafirmen vorübergehend den Patentschutz auf ihre Corona-Impfstoffe verlieren. ...

Kommentare

(22) Joey · 06. Mai um 23:39
Und selbst, wenn jetzt alle Patente fallen würden, würde es noch Monate oder Jahre dauern, bis die mRNA-Impfstoffe in anderen Ländern hergestellt werden könnten. Vor allem den ärmeren Ländern, die es am meisten bräuchten, fehlen dafür doch leider sämtliche Mittel. So etwas wäre höchstens für spätere Auffrischungs-Imfpungen eine Option, aber für jetzt gerade, wo es am Dringendsten ist, glaube ich nicht, daß es umsetzbar wäre.
(21) notte · 06. Mai um 23:38
@15 Welcher Staat war im letzten Herbst schon durchgeimpft? Das ist ja jetzt noch nicht mal einer.
(20) Joey · 06. Mai um 23:35
Wäre der erste Schritt, um genug Impfstoff für alle Länder herstellen zu können, nicht, daß die USA endlich aufhören, dafür nötige Dinge zu blockieren, damit sie erst einmal den USA zur Verfügung stehen? Und warum gibt es z.B. hier in Deutschland kaum Moderna-Impfstoff? Hauptsächlich ja wohl, weil die USA davon so wenig wie möglich an andere Länder abgeben wollen. An America First hat sich noch nicht sooo viel geändert. :-/
(19) setto · 06. Mai um 22:48
@17 falsch, ich kenne genug ( vor allem junge Leute) die den sofort nehmen würden. Schon allein weil durch die entfallende 2. Impfung den Sommerurlaub wieder möglich machen würde. Aber sie bekommen nicht die Möglichkeit dazu
(18) Chris1986 · 06. Mai um 17:07
@15 Welche Staaten waren das denn, mit staatlichen Industrien?
(17) Pommeraner · 06. Mai um 17:05
Anscheinend will außerhalb der USA keiner den von Johnson&Johnson haben. Die brauchen vielleicht jetzt ein paar neue Ideen der Konkurenz ;-)
(16) Marc · 06. Mai um 17:02
Dass ausgerechnet die USA darauf drängen, ist schon erstaunlich.
(15) 17August · 06. Mai um 16:42
@14. Die Pharmaindustrie bei uns hat die meiste Zeit mit dem geschacher um Geld verbracht. Die Staaten mit stattlichen Industrien waren letzten Herbst/Winter durchgeimpft und hatten eine logische Impffolge (erste die Kinder...)
(14) Chris1986 · 06. Mai um 16:32
@13 Eine Pharmaindustrie in staatlicher Hand hätte heute noch keinen Impfstoff entwickelt. Wie kann man, gerade in Anbetracht der Leistungen, die der Staat in den letzten Jahren abgeliefert hat, nur so einen Schwachsinn denken.
(13) 17August · 06. Mai um 16:22
Die Unzahl unnöger Toter zeigt, dass die PharmaIndustrie in staatliche Hand gehört.
(12) KonsulW · 06. Mai um 16:13
Der Patentschutz sollte schon beibehalten werden.
(11) ChrisuAlex · 06. Mai um 15:53
Der Patentschutz sollte gewahrt werden
(10) usernummer · 06. Mai um 14:14
Patente aussetzen, ist glaube ich keine gute Lösung. Besser wäre es, die umfangreichen Fördergelder, die an Impfstoffentwickler geflossen sind, mit klaren Bedingungen zu verknüpfen. Damit kann man doch regeln, dass Lizenzen an arme Länder zu einem niedrigen Preis für einen gewissen Zeitraum vergeben werden müssen und dass auch Wucherpreise von vornherein verboten sind.
(9) Chris1986 · 06. Mai um 11:56
@8 Unter Biden sind nahezu keine Impfstoffe aus dem Land gelassen worden, nicht unter Trump. Erst jetzt, wo große Teile der US-Bevölkerung geimpft sind, kommt das was @7 anspricht.
(8) deBlocki · 06. Mai um 10:54
@7 So ist das unter wechselnden Präsidenten.
(7) Fan2016 · 06. Mai um 07:46
Diese Heuchelei und Doppelmoral. Erst America First und nix abgeben und jetzt wieder den Weltretter mimen. Und viele spielen wieder mit. Die liebe gute USA. Wenn es hier Kotzsmileys geben würden, hätte ich einige gesetzt.
(6) k3552 · 06. Mai um 07:37
Wenigstens von diesem "America first" wird langsam wieder abgewichen. Wir leben nun einmal alle nur auf dieser Erde. Deshalb muss man das auch global sehen.
(5) abelartus · 06. Mai um 06:21
Hope it works
(4) DirkS · 06. Mai um 06:20
Die Herstellung einfacher impfstoffe so zu forcieren kann gelingen. Die Vektor- und mRNA-Impfstoffe werden aber wohl nicht in größeren Mengen dadurch entstehen. Deren Produktion ist hochkomplexe Technologie. Das lässt sich, selbst durch die Unternehmen die es entwickelt haben, nicht so einfach skalieren.
(3) Wasweissdennich · 06. Mai um 05:56
Dafür haben wir dann bei der nächsten Pandemie weniger Unternehmen die sich bemühen
(2) MrBci · 06. Mai um 05:18
Jetzt machen die Amis vieles richtig
(1) pullauge · 06. Mai um 05:17
ob das zu einer Erhöhung der Impfstoffe führt ist äußerst zweifelhaft, da zur zeit alle Resourcen ausgeschöfft sind - es kommt höchstens zur Verschlechertung der Qualität
 
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