USA führen massiven Bombenangriff auf Irans Kharg-Insel durch: Wann reagiert Bitcoin?

Die US-Streitkräfte haben einen massiven Angriff auf die Kharg-Insel im Iran durchgeführt, eine Region, die für etwa 2 % der weltweiten Ölversorgung verantwortlich ist. Der Präsident der Vereinigten Staaten erklärte, er habe bewusst darauf verzichtet, die Ölinfrastruktur auf der Insel zu bombardieren, drohte jedoch, seine Entscheidung zu überdenken, sollte der Iran die freie und sichere Passage von Schiffen durch die Straße von Hormus behindern.
Der Angriff und die Reaktion von Bitcoin
Der Angriff wurde als einer der „mächtigsten Bombenangriffe in der Geschichte des Nahen Ostens“ beschrieben. Obwohl die Insel relativ klein ist, wickelt sie schätzungsweise rund 90 % der iranischen Rohölexporte ab und trägt zu 2 % der globalen Ölversorgung bei. Analysten der Kobeissi Letter bezeichneten dies als eine „erhebliche Eskalation für die Ölmärkte“. Der Angriff erfolgte jedoch, nachdem die meisten Finanzmärkte geschlossen hatten, sodass die unmittelbaren Auswirkungen begrenzt blieben. Der Ölpreis (USOIL) schloss am Freitag knapp unter $100, was immer noch unter dem Höchststand von fast $120 am Montag liegt.
Auch die Auswirkungen auf Bitcoin waren bisher eher gering. Die Kryptowährung wurde gestern bei $74.000 abgelehnt, blieb jedoch relativ stabil bei etwa $70.000 bis $71.000 nach den Angriffen. Ähnliche Entwicklungen an vorherigen Wochenenden hatten Auswirkungen auf Bitcoin, sobald alle anderen Finanzmärkte am späten Sonntag oder frühen Montag öffneten. Daher wird für den morgigen Abend mit mehr Volatilität gerechnet.
Stimmungsänderungen
Das Analyseunternehmen Santiment stellte fest, dass der Optimismus der Öffentlichkeit über ein mögliches Ende des militärischen Konflikts im Nahen Osten Anfang dieser Woche stark anstieg, als der US-Präsident erneut erklärte, die USA würden „sehr entschieden gewinnen“. Die anschließenden militärischen Aktionen und neuen Angriffe ließen diesen Optimismus jedoch schwinden. Analysten berichteten, dass die soziale Dominanz von Begriffen wie „Krieg“, „Konflikt“, „Schlacht“ oder „Spannungen“ wieder zunimmt, insbesondere da die USA und Israel offenbar unterschiedliche Vorstellungen über den weiteren Verlauf der Situation haben.

