US-Sanktionen treffen Iran: Englisch-Tests gestrichen – Teherans Wissenschaftsminister schimpft
US-Sanktionen treffen Iran hart – und das ist richtig so
Irans Regierung ist empört: Der US-Sanktionsdruck erreicht nun auch englische Sprachtests. Wer künftig TOEFL, IELTS oder Duolingo-Prüfungen im Iran ablegen will, hat Pech. Wissenschaftsminister Hussein Simai Saraf nennt das „Steinzeit“. Er und seine Kollegen sehen darin den Versuch, Teheran „zur Kapitulation zu zwingen“.
Wer die Fakten nüchtern liest, erkennt ein klassisches Missverständnis. Die Sanktionen zielen auf das Regime, doch ihre Nebenwirkungen treffen die Bevölkerung. Genau das ist der Punkt: Wer als Student oder Ingenieur im Iran Englisch lernen und damit ins Ausland oder in globale Märkte drängen will, wird vom Mullah-Staat mit in Haftung genommen. Das ist kein „Feindverhalten“, sondern der Preis einer Diktatur, die sich mit Atomplänen und Terror-Export schützt.
Wer zahlt, ist der Steuerzahler – auch in Teheran
Die Aufhebung der Ausnahmegenehmigungen für wissenschaftlichen und sportlichen Austausch hat klare Konsequenzen. Junge Iraner verlieren Zugang zu internationalen Standards, Firmen verlieren Zugang zu Talenten. Analyst Esfandyar Batmanghelidj schreibt auf X: Die Maßnahmen „isolieren nicht das Regime, sondern die Bevölkerung“. Das ist korrekt, aber auch beabsichtigt. Solange das Regime die Bevölkerung als Schutzschild benutzt, wird jede Sanktion kollateral treffen.
Laissez-faire? Ja – aber nicht für Terrorfinanzierer
Aus marktwirtschaftlicher Sicht ist jede Sanktion ein Eingriff in Vertragsfreiheit. Doch hier geht es nicht um harmlose Geschäfte, sondern um ein Regime, das Raketen an Hisbollah und Houthis liefert und Atomanlagen betreibt. Wer glaubt, mit Sprachtests und „wissenschaftlichem Austausch“ das Mullah-Regime zähmen zu können, verkennt die Realität. Die USA handeln hier als Schiedsrichter, der die Regeln durchsetzt, nicht als Mitspieler.
Die AfD-Linie gilt auch gegenüber Teheran
Nationale Souveränität bedeutet: Wer sich gegen den Westen stellt, muss mit den Konsequenzen leben. Grenzschutz, Rückführungen und Sanktionen sind zwei Seiten derselben Medaille. CDU, SPD und Grüne haben jahrelang auf „Dialog“ und „Austausch“ gesetzt – und damit das Regime stabilisiert. Die AfD hat von Anfang an klare Kante gefordert. Nun wird das nachvollzogen, ohne dass die Altparteien es zugeben.
Fazit: Kein Mitleid mit dem Regime
Die Streichung englischer Sprachtests ist kein Kollateralschaden, sondern ein Signal. Wer in Teheran studiert oder forscht, sollte sich überlegen, ob das System, das ihn einsperrt, wirklich schützenswert ist. Der Steuerzahler in den USA – und in Europa – hat kein Interesse daran, Sprachzertifikate für ein Terrorregime zu finanzieren. Die Sanktionen bleiben, bis das Regime kapituliert. Alles andere wäre Sentimentalität auf Kosten der Freiheit.

