US-Klage gegen Apple wegen geplatzten Trommelfell durch AirPods Pro

Nach einem Bericht von MacRumors sieht sich Apple derzeit mit der Klage konfrontiert, weil bei einem zwölfjährigen Jungen durch eine laute Warnbenachrichtigung seiner AirPods Pro das Trommelfell platzte.

Apple wird daher in Kalifornien auf Schadenersatz verklagt, da der Junge offenbar dauerhafte Hörschäden erlitten hat.

Was war passiert?

Als der zwölfjährige Junge einen Netflix schaute wurde er dabei von einer Warnmeldung überrascht, die eine zu hohe Lautstärke hatte und sein Trommelfell platzen ließ, schrieb MacRumors kürzlich. Der Alarm war ein Amber Alert, der auf Smartphones weitergeleitet wird und über eine Kindesentführung in Kenntnis setzt. Der Warnton ist schrill und ertönte in höchster Lautstärke über die AirPods Pro des Jungen, der den Film auf Netflix in niedriger Lautstärker anhörte.

Die entstandenen Hörschäden seien dauerhaft und derart gravierend, dass er ein Hörgerät tragen muss. Apple habe mit den AirPods Pro ein kaputtes Paar der Ohrhörer verkauft, die laute Warnmeldungen wie Amber Alert nicht automatisch leiser stellten, heißt es in der Klageschrift der Eltern.

Klageschrift

Laut der Klageschrift sei Apple das Problem bekannt und warne dennoch nicht die Kunden vor der Gefahr. Die Höhe des Schadenersatzes ist noch unbekannt. Wie die Klage ausgehen wird, dass muss die nächste Zeit zeigen.

In der Zwischenzeit berichten einige User auf Reddit von ähnlichen Erfahrungen mit den AirPods Pro, bei denen Warnmeldungen zu laut abgespielt wurden.

Apple
18.05.2022 · 17:06 Uhr
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