London (dpa) - Der britische Premierminister Boris Johnson ist mit seinem kompromisslosen Brexit-Kurs im Unterhaus krachend gescheitert. Die Abgeordneten stimmten am Abend für ein Gesetz, das einen ungeregelten Austritt am 31. Oktober verhindern soll. Auch seinen Antrag auf eine Neuwahl am 15. ...

Kommentare

(8) flapper · 05. September um 03:16
never ending story
(7) Honeyflower · 05. September um 03:02
Das ist wohl dieser sogenannte "britische Humor" den nur die Briten verstehen...
(6) BlueBaron · 05. September um 00:18
Das ist doch das reinste Kasperletheater, dort im Unterhaus. Und nun sollen also die Herren mit ihren staubigen Perücken entscheiden. Ich hoffe, das europäische Parlament zieht nun endlich mal einen Schlussstrich, lässt keine weiteren Verhandlungen, und vor allem Verlängerungen zu. Was haben die Briten denn seit der letzten Verlängerung gemacht? Rein gar nichts. Und nun, kurz vor Ende der Verlängerung fangen sie wieder an zu debattieren, was auch zu keiner Lösung führt.
(5) tastenkoenig · 04. September um 23:51
Du darfst nicht vergessen, dass Johnson die, die gegen ihn gestimmt haben, der Fraktion verwiesen hat und sie bei den nächsten Wahlen nicht wieder aufstellen will. Es gab also durchaus einen Fraktionszwang mit möglicherweise drastischen Folgen für jene, die ihm nicht folgen wollten. Einige haben sich ja fast schon verabschiedet heute.
(4) j0n4s · 04. September um 23:50
@2 gegen etwas Schlechtes zu sein, das ist doch schon mal sehr gut. Lieber vor dem Abgrund stehen bleiben, auch unbegrenzt lange, als runterspringen.
(3) j0n4s · 04. September um 23:47
wäre schön, wenn parlamentarische Demokratie immer und überall so ablaufen würde wie hier beim Unterhaus. Die Abgeordneten stimmen hier nach ihrem eigenen Gewissen ab. Die Realität sieht aber doch normalerweise anders aus, zumindest beim Deutschen Bundestag. Da wird nach Fraktionszwang abgestimmt. Obendrein haben Wirtschaftslobbyisten einen viel zu großen Einfluss.
(2) Shoppingqueen · 04. September um 23:47
Bisher gab es immer nur Entscheidungen die gegen etwas waren - aber die Sache an sich ist keinen Millimeter voran gekommen - und deshalb nervt es nur noch.
(1) Karotte · 04. September um 23:12
Geht doch nix über eine parlamentarische Demokratie...