Berlin (dts) - In der Unionsfraktion bahnt sich ein Streit über die Rentenpolitik an. Die in der "Jungen Gruppe" organisierten Abgeordneten fordern in einem Papier, über das die "Welt" (Montagausgabe) berichtet, das gesetzliche Renteneintrittsalter abzuschaffen. Außerdem sollen Kinderlose höhere ...

Kommentare

(32) Petepacy · 11. April um 10:10
" ohne Abschläge in Rente gehen können, die 47 Jahre gearbeitet haben." Das ist auch meine Meinung. Nun sollen die Politiker vorgehen und auch in die Rentenkasse einzahlen
(31) thrasea · 11. April um 10:08
@30 Meine Güte, dann stell dich doch zur Wahl! Vielleicht hast du ja Glück und du darfst eine Wahlperiode lang "Urlaub" machen? Komm, du hast doch KEINE Ahnung vom Arbeitstag eines Politikers.
(29) Mehlwurmle · 30. März um 22:40
Der Staat holt sich über das Steuersystem schon ausreichend zusätzliches Geld von den Kinderlosen, wie ich finde.
(28) B-Ost · 29. März um 23:33
@27: Oder so.
(27) LordRoscommon · 29. März um 23:30
@26: Ach, wenn Corona vorbei ist, täte denen ein Monat aufm Bau wohl mal ganz gut. Oder bei der Spargelernte jetzt schon.
(26) B-Ost · 29. März um 23:25
@25: Ja, dann aber am besten für immer.
(25) LordRoscommon · 29. März um 23:10
Zu dieser "Jungen Gruppe" gibts nur eins zu sagen: #stayathome #bleibtzuhause
(24) ausiman1 · 29. März um 22:56
Vielleicht erleben wir die Rente gar nicht mehr - der Corona Virus breitet sich ja in Deutschland uch rasant aus - 500 Tote sind 500 Tote zuviel !
(23) wimola · 29. März um 22:41
@2) Die zahlen auch schon jetzt als Rentner 0,25 % mehr Pflegeversicherung ... - Ich finde das, ehrlich gesagt, auch ungerecht. Was können die Betroffenen dafür, dass sie keine Kinder bekommen können? Könnte ggf. bei einigen doch schon Strafe genug sein ...
(22) Myabi · 29. März um 22:32
@18 heute ist es fahrlässig nicht privat fürs Alter vorzusorgen, sofern man nach Steuern noch in der Lage ist einen Betrag dafür einzusetzen...
(21) K10056 · 29. März um 22:05
Ich weiß nicht wen die CDU mit so einer Politik ansprechen will, aber junge Wähler sicher nicht.
(20) Triple-A · 29. März um 21:25
@19 Du musst nichts erklären - ich hab dich ganz richtig verstanden ....
(19) Chris1986 · 29. März um 21:22
@16 Versteh mich nicht falsch, ich liebe Kinder und ich finde auch, dass die Gesellschaft Eltern unterstützen muss aber so zu tun als ob Eltern von der Allgemeinheit benachteiligt und im Stich gelassen werden ist völlig falsch. Eltern werden, in meinen Augen, bereits ausreichend unterstützt und bei meiner Kinderentscheidung ist mir völlig klar, dass das eine finanzielle Belastung wird, die ich gerne bereit bin zu stemmen, u.a. weil sie eben nicht übertrieben hoch ist.
(18) schnallnix · 29. März um 21:20
macht erstmal einen Rententopf in dem wirklich alle, also auch Beamte, Vorstandsvorsitzende und Parlamentarier einzahlen. Wieviel und was dann rauskommt ist eine schwierige Rechnung. Aber man/frau sollte mit einer mindesthaftpflichtversicherten Rente kalkulieren können. Wer dann Vollkasko haben möchte, kann das Privat. Ansonsten werde ich für meine ungewollt kinderlose Person die Konsequenzen ziehen und das Land asap verlassen, wenn die Grenzen wieder auf sind. Los Ihr Minusklicker.
(17) Semiramiz · 29. März um 21:16
Man sollte dabei aber auch bedenken, dass nicht automatisch jedes Kind auch später mal Beiträge zur Rentenversicherung zahlt. Es bringt doch nichts diese Debatte so zu führen und egal welche Gruppe stärker zur Kasse zu bitten oder das Renteneintrittsalter so hoch zu schrauben, dass kaum noch einer auf eine ungekürzte Rente kommen kann. Wir brauchen ein verlässliches und bezahlbares System, das auf heutigen Verhältnissen basiert und keine weitere Verschlimmbesserung eines überholten Ansatzes.
(16) Triple-A · 29. März um 21:14
@7 Gut, dass es dich gibt :-) mit Ahnung im Steuer-/Finanzrecht. Die Leute, die ihre Kinder glorifizieren und so tun, als ob sie diese für die Gesellschaft zeugen würden, gehen mir sowas auf den Geist.... Dabei "kriegt man doch so viel zurück" von den lieben Kleinen und Blumen zum Muttertag und sie suchen auch mal das Altersheim für einen aus :-) In kaum einem Land der Erde wird staatlich mehr getan für Familien, als hier - Jammern in der Luxusliga.
(15) Chris1986 · 29. März um 21:14
@14 Siehe Beitrag 6 und meine Antwort darauf. Da ging es um das Ehegattensplitting. Und auch für dich die Frage: Weil die Kinder womöglich mal die Rente erwirtschaften, soll die Gesellschaft alle Kosten vollständig übernehmen? Ist das deine Überzeugung?
(14) galli · 29. März um 21:09
@13 es geht doch nicht um Steuern zahlen und Ehegatten splitting. Es geht um Rentenbeiträge . @12 und die Kinder erwirtschaften mal die Renten der Älteren
(13) Chris1986 · 29. März um 21:03
@11 Sehr wohl hat es das, denn bei Gütergemeinschaft gilt das Einkommen beider zusammen als gemeinschaftliches Einkommen, unabhängig davon, wer wie viel verdient. Durch das Ehegattensplitting wird dieses Einkommen auch gemeinschaftlich versteuert und nicht jeder einzeln für sich.
(12) Chris1986 · 29. März um 20:59
@10 und die 150.000€ möchtest du gerne pro Kind von der Allgemeinheit zurück haben weil dir das nicht klar war bevor das Kind gezeugt wurde? Erkläre doch mal warum die Gesellschaft, deiner Meinung nach, gefälligst alle Kosten eines Kindes zu tragen hat.
(11) Sonnenwende · 29. März um 20:58
@9 du hast keine Ahnung, oder? Das Ehegatten hat doch nichts mit dem Zugewinnausgleich bei Scheidungen zu tun. Und Gütertrennung muss man explizit vereinbaren, ansonsten gilt Gütergemeinschaft und davon profitiert der gering verdienende dann auch.
(10) Sonnenwende · 29. März um 20:55
@7 Ich lach mich schief, schon wieder einer der diese Argumentation fährt. Ein Kind kostet bis zum Ende der Ausbildung etwa 150.000 €, wenn es eine gute Ausbildung sein soll (hier sind Mehrkosten für Wohnung, Essen, Kleidung, Urlaub und so weiter mit eingerechnet), das leisten kinderlose ganz sicher nicht und es wird sicherlich auch nicht durch die Vergünstigungen, die Eltern und Familien bekommen können amortisiert.
(9) Chris1986 · 29. März um 20:54
@6 Das Ehegattensplitting ist nichts anderes als eine gemeinsame steuerliche Veranlagung zweier Personen. Ein steuerlicher Vorteil entsteht nur, wenn beide deutlich unterschiedlich verdienen. Würde das abgeschafft, ergebe sich eine Art Gütertrennung und damit im Falle einer Scheidung auch entsprechende Nachteile für den Geringverdiener.
(8) Myabi · 29. März um 20:52
@6 Das ist leider die andere Seite, aber ich fürchte, dass die prekäre Lage vieler Singles dann noch steigen wird...sie haben wie gesagt bereits hohe Abgaben und sollen dann auch noch höhere Rentenbeiträge zahlen...das Rentensystem hat generell viele Schwächen...der Generationenvertrag ist einfach nicht mehr zielführend...mehr private Altersversorgung oder betriebliche Alterversorgung fördern oder andere Länder als Vorbild nehmen könnte helfen
(7) Chris1986 · 29. März um 20:51
@4 Dir ist schon klar, dass man pro Kind 3 Rentenpunkte"geschenkt" bekommt? Zum Verständnis, das entspricht 3 Jahre die Rentenzahlung eines Durchschnittsverdienst geleistet zu haben. Zusätzlich gibt es monatlich Kindergeld, die Eltern zahlen weniger Pflegeversicherung, Kinder sind kostenlos krankenversichert, der Kindergarten ist meist kostenlos und bei der Riesterrente gibt es ebenfalls nette Zuschläge mit Kindern. Es ist ganz sicher nicht so, dass Eltern irgendwie besonders benachteilgt werden
(6) Sonnenwende · 29. März um 20:44
@5 Da bin ich durchaus d'accord, nur: die Steuern kommen nicht oder nur z.T. den Rentenkassen zugute. Das kinderlose Paare vom Ehegattensplitting profitieren ist sowieso etwas, wo mir schon seit langem die Worte fehlen. Das hätte gar nicht erst passieren dürfen.
(5) Myabi · 29. März um 20:40
@4 das wird bereits über die Steuerklasse geregelt...nach alleinerziehenden Müttern sind Singlehaushalte am ehesten von Armut betroffen. Bei kinderlosen Paaren ist es im Gegenteil so, dass durch den Doppelverdienst und eine eventuelle Steuervergünstigung (zB bei Ehepartnern) deutlich mehr übrig bleibt...deswegen bin ich dafür hier zu differenzieren
(4) Sonnenwende · 29. März um 20:35
@2 Die haben auch durchschnittlich höre Renten als Familien mit Kindern, weil es keine Ausfallzeiten gibt. Das aktuelle System macht ja folgendes: Leute ohne Kinder haben deutlich mehr Rente als Leute mit Kindern, aber deren Kinder zahlen die Rente der kinderlosen. Da gehört schon längst was gemacht.
(3) katrin23 · 29. März um 20:34
Wir können damit leben? das meine Knochen mit 55 kaputt sind und nicht mehr wollen, aber noch 12 Jahre sollen. Stand jetzt. OK geh bis 70 .
(2) B-Ost · 29. März um 20:33
Und was ist mit denjenigen, die keine Kinder bekommen können?
(1) Calinostro · 29. März um 20:28
M.E. haben wir gerade wichtigere Probleme...
 
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