UNAMA - UN-Hilfe für Afghanistans Wiederaufbau

Wachen vor UNAMA-Gebäude
Wachen vor dem Gebäude der United Nations Assistance Mission for Afghanistan (UNAMA) in Kabul (Archiv).
Hamburg (dpa) - Die Unterstützungsmission der Vereinten Nationen für Afghanistan (UNAMA) soll der Regierung in Kabul beim Auf- und Ausbau rechtsstaatlicher Strukturen helfen. In den vergangenen Jahren unterstützten UNAMA-Mitarbeiter bei Wahlen die Organisatoren und stellten Beobachter.

Die UN-Mission achtet auch auf die Menschenrechtslage und veröffentlicht regelmäßig Berichte darüber. In enger Zusammenarbeit mit internationalen Hilfsorganisationen helfen UN-Mitarbeiter afghanischen Stellen bei der Rückgliederung von Flüchtlingen. UNAMA hat eine zentrale Rolle bei der Koordinierung des Wiederaufbaus im kriegszerstörten Afghanistan und organisiert unter anderem die Verteilung von Nahrungsmitteln, Saatgut und Dünger. Zudem hilft die Mission beim Aufbau eines Katastrophenschutzes in dem wiederholt von Erdbeben heimgesuchten Land.

Grundlage für die politische Mission war die im März 2002 vom Sicherheitsrat beschlossene Resolution 1401. Der Einsatz wurde zuletzt 2008 verlängert und ist nun bis März 2010 befristet. Als Sonderbeauftragter des UN-Generalsekretärs leitet der Norweger Kai Eide UNAMA, sein Vorgänger war der Deutsche Tom Koenigs. Das Hauptquartier der Mission ist in Kabul, daneben gibt es acht regionale Büros. UNAMA beschäftigt rund 1500 Mitarbeiter, etwa 80 Prozent davon sind Afghanen.

Internet: http://unama.unmissions.org/Default.aspx?tabid=1742

Konflikte / Afghanistan
02.11.2009 · 22:43 Uhr
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