UN-Tribunal will Ex-Serbenführer Karadzic Pflichtverteidigung aufzwingen

Den Haag (dts) - Der südkoreanische Richter des UN-Tribunals in Den Haag, O-Gon Kwon, hat mit Zwangsmaßnahmen gegen den ehemaligen bosnischen Serbenführer Radovan Karadzic gedroht. Medienberichten zufolge war der 64-Jährige heute, wie bereits gestern angekündigt, nicht im Gerichtssaal erschienen. Sollte er dem Prozess auch am dritten Verhandlungstag am kommenden Montag fernbleiben, drohe Karadzic die Anordnung eines Pflichtverteidigers, so O-Gon Kwon. Der Angeklagte begründet sein Ausbleiben mit der fehlenden Zeit zur Vorbereitung seiner Verteidigung. Karadzic muss sich wegen insgesamt elf Fällen von Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen vor dem UNO-Kriegsverbrechertribunal verantworten.
Niederlande / UNO / Justiz / Bosnien
27.10.2009 · 16:59 Uhr
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