UN-Sicherheitsrat beruft Sondersitzung aufgrund von Luftangriffen im Jemen ein
Nach den jüngsten Luftangriffen der USA und ihrer Verbündeten auf die Huthi-Rebellen im Jemen hat Russland eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates beantragt. Wie die russische Vertretung bei den Vereinten Nationen in New York mitteilte, soll die Sitzung am Freitag um 15 Uhr Ortszeit beginnen.
Die USA, Großbritannien und weitere Länder haben in der vergangenen Nacht militärische Einrichtungen der Huthi-Rebellen angegriffen, mit dem Ziel, deren Angriffe auf die Schifffahrt im Roten Meer zu stoppen. Die Rebellen sind für eine Reihe von Angriffen verantwortlich, bei denen in der Vergangenheit Handelsschiffe und Öltanker beschädigt wurden.
Es wird erwartet, dass die Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates eine intensive Diskussion über die Luftangriffe der USA und ihrer Verbündeten sowie über die anhaltende Gewalt im Jemen insgesamt führen wird. Russland hat bereits seine Besorgnis über die Militäroperation zum Ausdruck gebracht und argumentiert, dass sie das Friedenspotenzial in der Region gefährdet.
Die Huthi-Rebellen, die vom Iran unterstützt werden, haben den Konflikt im Jemen seit Jahren weiter angeheizt. Die Region leidet unter einem langandauernden Bürgerkrieg, der zu einer humanitären Krise geführt hat. Die USA und ihre Verbündeten sehen die Angriffe auf die Schifffahrt als Gefahr für die Stabilität in der Region und haben sich zu der Militäraktion entschlossen, um diese abzuwehren.
Es bleibt abzuwarten, wie die Mitglieder des UN-Sicherheitsrates auf die Sondersitzung reagieren werden und welchen weiteren Schritt sie in Bezug auf den Konflikt im Jemen unternehmen werden. Die Situation ist äußerst komplex und erfordert eine sorgfältige Abwägung der verschiedenen Interessen und Prioritäten. (eulerpool-AFX)

