Umfrage: 34 Prozent haben Verhalten wegen Corona-Zahlen verändert

Berlin (dts) - Etwa jeder dritte befragte Bundesbürger (34 Prozent) gibt an, aufgrund der in den letzten Wochen wieder angestiegenen Corona-Infektionszahlen etwas an ihren privaten Lebens- und Verhaltensweisen geändert zu haben. Das geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage für das RTL/n-tv-"Trendbarometer" hervor. 65 Prozent der Bundesbürger haben demnach bislang nichts geändert.

Dass sie etwas geändert hätten, geben über 30-Jährige etwas häufiger an als jüngere Befragte und die Anhänger von SPD (42 Prozent), Union (43 Prozent) und Grünen (35 Prozent) häufiger als die Anhänger der anderen Parteien (FDP: 25 Prozent, Linke: 26 Prozent, AfD: 25 Prozent). Darüber hinaus wurden Diejenigen, die ihre Lebens- und Verhaltensweisen angepasst haben gefragt, was sie konkret geändert haben. Die meisten (81 Prozent) geben an, nun wieder stärker auf die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln zu achten. 62 Prozent besuchen als Konsequenz keine öffentlichen Veranstaltungen wie Konzerte oder Weihnachtsmärkte, 58 Prozent haben private Kontakte eingeschränkt. 37 Prozent verzichten auf Restaurant-, Kneipen- oder Cafébesuche und zehn Prozent haben ihr Verhalten anderweitig geändert. Um die Impfquote weiter zu erhöhen, wird hin und wieder diskutiert, ob der Staat allen, die sich bisher noch nicht haben impfen lassen, eine Prämie von 100 Euro anbieten sollte. Diesen Vorschlag einer "Impfprämie" findet - ähnlich wie auch schon im August - nach wie vor nur eine kleine Minderheit der Befragten (zehn Prozent) gut. Die große Mehrheit der Bundesbürger (87 Prozent) lehnt eine solche "Impfprämie" ab. Zukünftig wird es wohl keine Ausgangssperren oder ähnlich harte Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie mehr geben. 56 Prozent der Bundesbürger finden das aktuell grundsätzlich richtig. Knapp 40 Prozent finden das hingegen nicht richtig. Dass eine Mehrheit die Corona-Pandemie dennoch konsequent bekämpfen will, zeigt etwa die steigende Zustimmung zu anderen Maßnahmen wie einer allgemeinen Impfflicht und einer Ausweitung der 2G-Regel. Fast drei Viertel der befragten Bundesbürger (72 Prozent) fänden es richtig, wenn im kommenden Winter bundesweit Angebote wie Gastronomie, Einzelhandel oder Veranstaltungen ausschließlich für Geimpfte und Genesene zugänglich wären. 26 Prozent sprechen sich gegen eine solche Ausweitung der 2G-Regel aus. Die Zustimmung zu einer bundesweiten 2G-Regel ist somit seit Ende Oktober nochmals angestiegen (+11 Prozentpunkte). Gegen eine Ausweitung der 2G-Regel sprechen sich überdurchschnittlich häufig die Ostdeutschen (50 Prozent) sowie die AfD-Wähler (69 Prozent) aus. Von den Geimpften sind 80 Prozent dafür, von den Nicht-Geimpften fast alle (96 Prozent) dagegen. Für die Erhebung befragte Forsa im Auftrag von RTL Deutschland vom 10. bis 11. November 2021 insgesamt 1.002 Personen.
Vermischtes / DEU / Gesundheit / Gesellschaft
12.11.2021 · 19:20 Uhr
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