Uber-Aktie +38 Prozent: Uber-CEO trotz Corona-Krise optimistisch

Der am Donnerstag von Uber abgehaltene Analysten-Call zum Thema Corona hat der Uber-Aktie einen regelrechten Höhenflug beschert. Im NYSE-Handel 38,33 Prozent legte das Papier 38,26 Prozent auf 20,51 US-Dollar zu. Im Tageshoch ging es für da Papier bisher gar hoch auf 21,26 US-Dollar.

Wie MarketWatch berichtet, informierte Uber-CEO Dara Khosrowshahi Analysten, dass durchaus durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sei. So seien Uber-Fahrten in Hongkong im Tief um 45 Prozent zurückgegangen. Mittlerweile sehe man jedoch "Anzeichen einer Erholung", der Fahrtenrückgang würde sich nun mehr nur noch auf 30 Prozent belaufen.

Auch in US-Städten wie beispielsweise Seattle wäre ein massiver Einbruch von Trips verzeichnet worden, von zum Teil 60-70 Prozent, schreibt TechCrunch.

Gleichzeitig hätten jedoch Verluste im Fahrtgeschäft durch ein Wachstum des Lebensmittellieferdienstes Uber Eats ausgeglichen werden können. "Uber Eats ist jetzt ein wichtiger Geschäftszweig. Sogar in Seattle, wächst unser Eats-Geschäft noch". Darüber hinaus äußerte sich Khosrowshahi zuversichtlich, das Schlimmste überstanden zu haben: "Wir glauben, dass wir schon die schlimmsten Auswirkungen sehen und an einigen Stellen schon Erholung einsetzt", zitiert CNBC den Uber-Chef, und weiter "Wenn die Dinge wieder vorwärts gehe, wird Uber das auch tun".

Daneben konnte der Chef des Fahrdienstvermittlers Anleger mit den großen Cash-Reserven, die sein Unternehmen besitze, beruhigen: "In jeder Krise ist Liquidität der Schlüssel", so Khosrowshahi.

Hier informierte das Unternehmen, Stand Ende Februar über 10 Milliarden US-Dollar an liquiden Mitteln zu verfügen. 1,5 Milliarden davon seien bis zum Jahresende für Käufe und Übernahmen zur Seite gelegt worden. Selbst wenn das globale Geschäft mit Fahrten um 80 Prozent einbrechen sollte, würde das US-Unternehmen noch immer über 4 Milliarden Dollar in Reserve verfügen. "Die wichtigste Information ist, dass wir gut aufgestellt sind, um diese Krise zu überstehen und gestärkte daraus hervorzugehen", so Khosrowshahi.

Außerdem könne sich das Unternehmen vorstellen, neben dem Vermitteln von Fahrten und seinem Lebensmittelliefergeschäft auch Medikamente oder andere grundlegende Waren von A nach B zu bringen. Hierzu meinte der CEO: "Wir stehen bereits in Kontakt mit dem Gesundheitssektor, wir haben alle Prozesse, die wir benötigen", informiert Khosrowshahi mit Bezug auf Uber Health, wie TechCrunch schreibt.

Zum Ausblick für dieses Jahr wollte sich der CEO jedoch nicht äußern.

Aktie im Fokus
[finanzen.net] · 19.03.2020 · 21:08 Uhr
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