Tübingen (dpa) - Nun also doch das Aus nach sechs Wochen: Das Tübinger Corona-Modellprojekt wird wegen der Bundes-Notbremse laut Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) beendet. «Ab Montag ist also auch bei uns alles dicht. Theater, Handel, Schulen und Kitas», schrieb Palmer auf seiner Facebook- ...

Kommentare

(8) CharlyZM · 22. April um 15:18
ich fand eigentlich die Idee auch gut, naja, was solls abwarten was in der nächsten Zeit noch kommt
(7) anddie · 22. April um 13:46
Also bei den Inzidenzen liegt ja irgendwie die Vermutung da, dass sich die Tübinger größtenteils zurückgehalten haben und aus dem Umland alle lustig Touristen gespielt haben. Wäre also wirklich interessant, da mehr Daten zu haben. Vor allem aber dann auch immer eine Aufteilung nach Tübingen und Umland.
(6) K10056 · 22. April um 11:21
Was mich ärgert ist, man hätte das wirklich gut machen können und da auch wirklich brauchbare Daten raus holen können. Mit einer ordentlichen Vorbereitung und Leuten aus verschiedenen Fachrichtungen. Aber jetzt wird so was wahrscheinlich nicht so schnell noch mal genehmigt, selbst wenn jemand kommt und 20 Seiten ordentlichen Versuchsaufbau auf den Tisch legt.
(5) K10056 · 22. April um 11:14
@4 Da wurde ausgewertet wie viele positive Tests es gab und solche Sachen, aber mehr gab es nicht an Wissenschaft. Es gab zum Beispiel keine Beschreibung des Versuchsaufbaus, keine klare Definition von Zielen, während das Ding schon lief hieß es, dass man Geld für eine wissenschaftliche Begleitung beantragt, Fälschungssicherheit der Tagestickets war nicht gewährleistet, der Faktor Touristen wurden am Anfang nicht ausreichend bedacht ... es war einfach nur eine PR Aktion.
(4) Triple-A · 22. April um 10:52
@3 Im letzten Satz steht doch, dass das "Projekt" wissenschaftlich begleitet wurde. Auch ohne "Wissenschaft" würde ich alle deine Fragen mit "ja" beantworten - die Menschen sonnen sich nach Negativtestung einfach in einer vermeintlichen Sicherheit, die keine ist.
(3) K10056 · 22. April um 10:35
Wenn es eine ordentliche wissenschaftliche Begleitung gegeben hätte wäre die Idee tatsächlich gut gewesen, aber die gab es ja nicht. Mich hätte zum Beispiel die Frage interessiert, wie sich dieses Projekt auf das Verhalten der Menschen insgesamt ausgewirkt hat. Sprich, achtet man weniger auf die Regeln wenn man mit lauter vermeintlich negativen in der Stadt unterwegs ist? Verhält man sich in der Freizeit sorgloser? Trifft man sich mit mehr Leuten wenn der "Shopping" Test am Mittag negativ war?
(2) ticktack · 22. April um 10:27
Außerdem hab ich gehört, dass seit der Schließung der Außengastro das Ganze nur noch vor sich hin tröpfelte. Schlecht war die Idee nicht, aber ich fürchte, es bleibt nur ein Haupteffekt: Endlich war der OB mal wieder richtig in den Schlagzeilen.
(1) locke · 22. April um 10:24
Der Anstieg findet nur außerhalb statt ist ja auch witzig. Die hatten deutlich unter 50 und haben jetzt über 90 was ist das "ein Anstieg nur außerhalb"
 
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