TT – Isle of Man 2 – Ride on the Edge – Review – Lederkombi an und Helm auf zur legendärsten Motorrad-Rennserie der Welt

TT – Isle of Man 2 – Ride on the Edge, am 20. März 2020 brachten uns Bigben Interactive und Kylotonn den zweiten Teil der digitalen Tourist Trophy auf den PC, Playstation 4 (PS4) und Xbox one.

Zwei Jahre nach dem ersten Teil des weltbekannten Höllenritt auf der Isle of man und dessen Snaefell Mountain Course, schwingen wir uns ein weiteres mal in den Sattel unserer zweirädrigen PS Ungeheuer um uns auf den legendären Rennstrecken mit anderen zu messen. 

Kurzer Abriss aus den Geschichtsbüchern

Das seit 1907 statt findende Renn Spektakel lockt jährlich tausende Zuschauer auf die kleine Irische Insel und gehört zu den gefährlichsten der Welt. Die Strecke ist kein Rundkurs, sondern baut sich aus einfachen und über den Rest des Jahres normal befahrenen Straßen zusammen. Kein besonderer Asphalt oder speziellen Sicherheitszonen… diese Strecken verlangen alles von Mensch und Maschine ab. Keine Fehler, denn der kleinste Schritt neben die Ideallinie kann ein Schritt ins Jenseits bedeuten.

Genug mit Geschichte, jetzt wird der Gashahn aufgedreht.

Wir starten das Game und landen direkt im Hauptmenü.

Die Auswahl beläuft sich hier auf dem Einzel- und Mehrspieler Modus, Extras und Optionen.

  • Einzelspieler unterteilt sich in mehrer Unterkategorien die sich wie folgt aufteilen:
    • Karriere: Starte deine persönliche Karriere bei der TT – Isle of man, fahre und Siege, schließe Sponsorenverträge ab und verbessere dich und deine Maschine bis auch du zu den Champions gehörst.
    • Schnelles Spiel: Wähle deine Strecke und dein Bike, bestimme die Rahmenbedingungen zum Rennen und starte ins Rennen.
    • Zeitfahren: Wähle einen Kurs und dein Bike. Fahre gegen die Zeit und dich selbst.
    • Freie Fahrt: euch steht das komplette Straßen und Streckennetz zur freien Fahrt zu Verfügung. Keine Kontrahenten,  keine Ideallinie… einfach freie Fahrt und genießt die Aussicht.
    • Tutorial: Hier könnt die anfänglichen ersten Schritte noch einmal Wiederholen, inklusive aller Beschreibungen und Erklärungen.
  • Mehrspieler:
    • Online-Mehrspieler: Stellt euch in der Rennklasse euer Wahl ändern Spielern weltweit und findet heraus wer der Beste ist. Treten einem öffentlichen Spiel bei oder startet ein privates Rennen mit ausgewählten Teilnehmern
    • Offline-Mehrspieler: dieser Modus gibt euch nur die Möglichkeit nacheinander ein Zeitfahren zu absolvieren. Einen Splitscreen werdet ihr hier nicht finden
  • Extras: Hier findet ihr die Bestenlisten, in denen ihr euch ebenfalls verewigen könnt, die Credits und einen Trailer.
  • Optionen: schaut euch die Steuerungen und Optionen genau an und testet ein bisschen herum, manch eine Einstellung kann euch das Leben gegebenenfalls vereinfachen. Vor allem die Einstellungen zum Gameplay sind zu Beginn sehr, sehr attraktiv….

Genug der Menüguckerei, wir wollen aufs Bike

Als erstes finden wir uns in einem kleinen Tutorial wieder welches wir über das Hauptmenü immer noch einmal starten können.

Den Anfang macht die Erklärung der Steuerung, Beschleunigung, bremsen und lenken wird kurz mit Bildschirmanweisungen erklärt. Nach wenigen Metern kommt eine Meldung das ab jetzt alle Fahrhilfen deaktiviert werden um die Erfahrungen in vollem Umfang schon einmal zu erleben. Sämtliche Hilfesysteme werden deaktiviert und wir sind für die vollumfängliche Steuerung verantwortlich, dazu gehört die Schaltung, getrennte Bremsen auf dem Vorder- und Hinterrad bis zum ABS und Wheelie-Kontrolle. Man merkt direkt wie weit einem diese Assistenten fehlen, wenn sie nicht mehr da sind. Die Ideallinie zeigt uns den optimalen Weg durch den Parkour an und durch verschiedene Farben beziehungsweise Symbole bekommen wir einen Aufschluss darauf ob wir zu schnell sind.

Jetzt liegt es an euch die relativ kurze Strecke noch zu beenden um einen Haken an das Tutorial zu machen.

Wählt euer erstes Motorrad und starten direkt ins Rennen. Vielleicht wird ja jemand auf euer Können aufmerksam.

Wir finden uns an der Startlinie zu unserem ersten Rennen. In einem Zeitrennen müssen wir uns auf einem Kurs gegen unsere Kontrahenten durchzusetzen. Nach einigen Anläufen die ich gemacht habe, bin ich irgendwann mal auf dem dritten Platz gekommen… es ist nicht notwendig gut platziert zu sein um an dieser Stelle in der Karriere weiter zu kommen, aber mein Ehrgeiz hat es mir nicht zugelassen unter einer Platzierung in den Top 3 weiter zu fortzusetzen… ja, ja das Ego 🙂

Dazu sei aber schon mal erwähnt, dass es anfangs echt nicht leicht ist ,sein Motorrad sicher und sauber durch die Straßen zu bekommen. Die Straßen sind schmal und die Kurven eng, aber mit einer guten Portion Übung schafft man es.

Im Anschluss dieser ersten Herausforderung bekommen wird die Chance am Event der Tourist Trophy teilzunehmen. Mit einem der uns angeboten Verträge reisen wir zur Isle of man um uns bei dieser Königsdisziplin mit anderen zu messen. Um die abgeschlossenen Verträge zu erfüllen solltet ihr vor Abschluss abwägen, ob diese auch von euch erfüllbar sind oder ob es ein etwas hohes Ziel ist. Als Einstieg wäre eine Voraussetzung einen bestimmten Gewinn als Preisgeld einzufahren höchst wahrscheinlich etwas schwerer als nur eine gewisse Anzahl Rennen zu absolvieren… ihr habt die Wahl.

Euer Rennkalender ist gespickt mit verschiedenen Rennen, ob Zeitrennen oder im direkten Vergleich auf der Straße und kleine Turnier-Serien, hier ist in jedem Schwierigkeitsgrad etwas zu finden. Beschreitet eure Karriere wie ihr es wünscht und leisten könnt.

Die Auswahl an Motorrädern teilt sich in 3 verschiedene Klassen ein, Superbike, Supersport und historische Modelle der Tourist Trophy. Von lizenzierten Modellen bis zu Klassiker der Rennserie sind Bikes vertreten, generell wäre aber eine größere Auswahl an Modellen und Modifikationen wünschenswert. Allerdings habt ihr im Gegensatz zum Vorgänger die Möglichkeit euch alternative Lackierungen zu erspielen und Boni einzusetzen die euch einen Vorteil verschaffen können wie zum Beispiel vorgeheizte Reifen oder einen kleinen Gewichts Bonus, wenn ihr durch Modifikationen Gefahr laufen solltet aus dem Reglement zu fallen. Schaut immer mal wieder im Shop vorbei und schaut euch neue Teile an auf die ihr sparen wollt um euer Bike zu verbessern.

Bei den Strecken sieht es auch verhältnismäßig übersichtlich aus. Zwar bieten das große Straßennetzes reichlich Strecken um sich aus zu toben, aber schon nach kurzer Zeit wiederholen sich die Abschnitte. Die Welt selber bietet eine schöne Aussicht, ist aber angesichts der eigentlichen Kulissen die sonst zur TT dargebotenen wird sehr leer. Ein bisschen mehr Leben in Form von Zuschauern hätten der Atmosphäre ganz gut getan, zwar gibt es hier und da, unter anderem am Start ein paar Charaktermodelle am Rand oder Fotografen an markanten Kurven, aber das eigentliche Spektakel und der übliche Zirkus drumherum fehlt etwas.

Geschwindigkeit, Schwerkraft und dann auch noch die Fliehkraft…das kann weh tun.

Die Entwickler haben ein echt gutes Händchen bewiesen im Bezug auf das Feeling das im Rausch der Geschwindigkeit aufkommt. Die 240 km/h und dazu die engen Straßen sich so gut in Scene gesetzt die euch das Gefühl vermitteln live dabei zu sein.

Aber einen Haken hat die Geschichte mit dem Realismus, denn an einer Stelle wird meiner Meinung nach etwas übertrieben… Wenn ich jetzt sage, dass ihr anfangs häufig am Boden liegen werdet, meine ich nicht häufig…. Sondern häufig häufig… selbst mit allen Assistenten und aktiven Hilfesystemen werdet ihr sehr oft an Ecken, Bordsteinen, Bodenwellen und sonstigen Umgebung Objekten hängen bleiben oder abdriften und stürzen. Zwar koste die Stütze “nur” Zeit, aber durch das hohe Fehlerpotenzial welches zu solchen stürzen führt ist die Konkurrenz sehr schnell, sehr weit voraus und quasi uneinholbar. Klar ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und Übung macht den Meister, aber vor allem am Anfang verlangt das Game ein sehr hohes Mass an Frust Residenz von euch ab. 

TT – Isle of Man 2 – Ride on the Edge ist seit dem am 20. März 2020 für PC, Playstation 4 (PS4) und Xbox one verfügbar.

TT – Isle of Man 2 – Ride on the Edge – Review – Lederkombi an und Helm auf zur legendärsten Motorrad-Rennserie der Welt
7.5
Grafik
7.5
Sound
7
Steuerung
6
Spiele Spaß
7
Preis Leistung
Gesamtwertung 7 / 10
Unser Fazit
TT Isle of man 2 Ride on the Edge von Bigben Interactive und Kylotonn ist eine Rennsimulation die sehr realistisch umgesetzt wurde. Der Schwierigkeitsgrad ist etwas hoch angesetzt und vor allem für Fans des rasanten Motorsport mit einer hohen Frustgrenze oder Realismus-Fanatiker, denn realistisches Fahrverhalten wurde hier groß geschrieben. Schmeißt euch in euren Lederkombi, setzt den Helm auf und rast über die Strecken der Isle of man.
Gaming / PC-Computer / PlayStation / Tests / Xbox / Bigben Interactive / Kylotonn / Pc / Playstation 4 / PS4 / Review / Test / TT Isle of Man – Ride on the Edge 2 / Xbox one
[topgamingnews.de] · 29.03.2020 · 08:00 Uhr
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