Trumps neue Iran-Strategie enthüllt: Droht Bitcoin erneut ein Preisverfall?

Der Bitcoin-Kurs verzeichnete am Dienstag und Mittwoch beeindruckende Gewinne, nachdem die US-Verbraucherpreisindexzahlen für Juni niedriger als erwartet ausfielen. Der Kurs stieg auf ein mehrwöchiges Hoch von $65.000.
Diese Fortschritte sind jedoch erneut in Gefahr, da sich die Spannungen im Nahen Osten schnell verschärfen. Berichten zufolge hat US-Präsident Donald Trump eine neue Angriffsstrategie gegen den Iran entwickelt.
Neue Angriffsstrategie enthüllt
Nach einem fragilen Waffenstillstand, der mehrere Wochen anhielt, scheiterten die Verhandlungen, um den Konflikt dauerhaft zu beenden. Stattdessen wurden die Angriffe in der vergangenen Woche wieder aufgenommen. Trump erklärte, das Memorandum of Understanding sei beendet, und seitdem gibt es fast täglich Angriffe.
Mehrere Berichte besagen, dass der Präsident am Dienstag ein Treffen im Situation Room abhielt, um eine „massive Offensive“ gegen den Iran zu besprechen. Einige der öffentlich gewordenen Details umfassen:
- Teilnehmer des Treffens waren unter anderem Vizepräsident JD Vance, Marco Rubio, Pete Hegseth, John Ratcliffe und Steve Witkoff.
- Die neue Angriffsstrategie soll umfassendere Angriffe beinhalten, die über die bisherige Fokussierung auf die Region um die Straße von Hormus hinausgehen.
- Axios berichtete, dass eine der Hauptschlussfolgerungen des Treffens neue Pläne für „verheerende Angriffe auf strategische Ziele im Iran“ beinhaltete.
Trump soll zudem gesagt haben, der Iran solle „besser einen Deal machen“, sonst werde er „nichts mehr übrig haben“. Diese Aussage könnte jedoch auch Hoffnung auf Deeskalation geben, da ähnliche Drohungen in der Vergangenheit oft zu Entspannungen führten.
Ist Bitcoin erneut in Gefahr?
Der Zeitpunkt dieser neuen Angriffspläne könnte für Bitcoin nicht ungünstiger sein. Die führende Kryptowährung zeigte nach einem bedeutenden makroökonomischen Umschwung endlich wieder Stärke. Die CPI-Daten für Juni wiesen eine viel niedrigere Inflation als erwartet aus, was die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank verringern könnte.
Bitcoin reagierte mit einem sofortigen Preisanstieg, der ihn auf ein mehrmonatiges Hoch von $65.000 trieb, nachdem er am 1. Juli erstmals seit fast zwei Jahren unter $58.000 gefallen war. Neue negative Entwicklungen an der Kriegsfront haben jedoch in der Vergangenheit oft zu einem Rückgang des Bitcoin-Kurses und einem Anstieg der Ölpreise geführt.
Es besteht daher die reale Gefahr, dass Bitcoin die jüngsten Gewinne wieder verliert, falls die USA ihre Pläne umsetzen und der Iran, wie in der Vergangenheit, gegen viele Nationen in der Region Vergeltung übt.

