Trump und der Traum von Grönland: Immobilienhandel im hohen Norden
Donald Trump, zukünftig US-Präsident, hegt nach wie vor den Wunsch, Grönland zu erwerben, wobei er das Gebiet als ein gigantisches Immobiliengeschäft betrachtet. Diese Faszination könnte jedoch eine grundlegende Frage übersehen lassen: Warum sollte man in den Besitz übergehen, wenn das Anmieten möglicherweise profitabler ist?
Bereits 1867, als die USA Alaska von Russland erwarben, zog man auch in Betracht, ein Angebot für Grönland zu machen. Geografisch betrachtet ein Teil Nordamerikas, gehört Grönland verfassungsrechtlich zu Dänemark.
Nach dem Zweiten Weltkrieg bot Washington Dänemark 100 Millionen Dollar für die riesige Insel, jedoch entschied man sich stattdessen für einen Verteidigungspakt. Im Mittelpunkt dieses Abkommens steht der Luftwaffenstützpunkt Thule, mittlerweile als Pituffik Space Base bekannt, die nördlichste militärische Einrichtung der USA.
Diese Basis erwies sich während des Kalten Krieges als strategisch essenziell.

