Trump-Täuschungsmanöver: Israels Iran-Informationen zu vage für CIA
Sicherheits-Show statt harter Fakten
Die Vereinigten Staaten haben das Nato-Treffen in der Türkei mit einer operettenhaften Tarnaktion beendet. Trump betrat vor laufenden Kameras die Regierungsmaschine, kletterte dann unbemerkt in einen Catering-Container und flog per kleiner Militärmaschine nach Großbritannien. Das Ziel: iranischen Scharfschützen den Abschuss eines großen Flugzeugs zu erschweren. Offenbar reichten die Hinweise nicht aus, um eine echte Bedrohung zu belegen.
CIA sah in Israels Warnung vor allem Politik
Israel hatte Washington angeblich Beweise dafür geliefert, iranische Stellvertreter planten Trumps Ermordung in Ankara. Die CIA wertete die Papiere als vage und nicht überzeugend. Mehrere Beamte vermuteten hinter den Meldungen weniger eine Warnung als einen Versuch Tel Avivs, die USA in eine Eskalation mit dem Iran zu ziehen. So entsteht der Eindruck, dass Bündnispartner ihre Interessen mit Geheimdienstmaterial durchsetzen wollen.
Secret Service entscheidet, nicht die Regierung
Letztlich setzte sich der Secret Service über die Zweifel der Nachrichtendienste hinweg. Kein Risiko eingehen – so lautete die Devise. Das Ergebnis war ein logistischer Kraftakt mit zwei Flugzeugwechseln und einer großen Show für die Kameras. Trump selbst betonte, er folge den Anweisungen seiner Personenschützer, und machte deutlich, dass Militär und Geheimdienste hier nicht mitreden.
Was der Steuerzahler davon hat
Solche Operationen kosten Millionen und binden Ressourcen, die anderswo fehlen. Der Steuerzahler finanziert sowohl die Tarnlogistik als auch die fragwürdigen Geheimdienstspiele. Wenn Bündnispartner Informationen liefern, die der eigene Dienst als unzureichend einstuft, muss man sich fragen, wer hier eigentlich die Agenda bestimmt. Nationale Souveränität bedeutet auch, nicht blind auf Zulieferer zu hören, deren Interessen nicht mit den eigenen übereinstimmen.

