Trump spricht zum 250. Geburtstag der USA am Mount Rushmore
Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag der USA
Anlässlich des 250. Jahrestages der Vereinigten Staaten wird Präsident Donald Trump eine Rede vor dem weltberühmten Denkmal Mount Rushmore halten. Die Veranstaltung findet am Freitagabend um 20.30 Uhr Ortszeit statt, was Samstagmorgen um 4.30 Uhr MESZ entspricht. Während der genauen Inhalt seiner Ansprache noch nicht bekannt ist, wird ein spektakuläres Feuerwerk angekündigt, das den Himmel über dem Nationaldenkmal erleuchten soll.
Die Organisatoren der Feierlichkeiten betonen, dass die Besucher im US-Bundesstaat South Dakota eine "lebendige Feier der amerikanischen Geschichte, Kultur und des Patriotismus" erleben werden. Im Rahmen der Feierlichkeiten sind zudem Überflüge von Militärflugzeugen geplant, die an den Unabhängigkeitstag erinnern und den patriotischen Geist der Veranstaltung unterstreichen.
Mount Rushmore: Ein Symbol der amerikanischen Geschichte
Das Denkmal Mount Rushmore zeigt die Köpfe von vier bedeutenden US-Präsidenten: George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Diese Auswahl wurde vom amerikanischen Bildhauer Gutzon Borglum getroffen, der der Meinung war, dass diese Präsidenten die wichtigsten Ereignisse in der Geschichte der Vereinigten Staaten repräsentieren. Die Entscheidung für diese vier Persönlichkeiten verdeutlicht den Fokus auf die Werte und Ideale, die die Nation geprägt haben.
Mount Rushmore ist nicht nur ein historisches Monument, sondern auch ein kulturelles Symbol, das in der Filmgeschichte durch Alfred Hitchcocks Thriller "Der unsichtbare Dritte" von 1959 berühmt wurde. Die Verbindung von Geschichte und Popkultur macht das Denkmal zu einem einzigartigen Standort für die bevorstehenden Feierlichkeiten.
Trumps ambivalente Beziehung zum Denkmal
Obwohl Trump nicht unter den verewigten Präsidenten ist, hat er in der Vergangenheit angedeutet, dass er die Vorstellung, eines Tages Teil des Denkmals zu sein, nicht abgeneigt wäre. Während eines Auftritts im Sommer 2017 spielte er mit der Idee, dass es seinen Anhängern gefallen könnte, wenn sein Gesicht eines Tages dort eingemeißelt würde. Kristi Noem, die damalige Gouverneurin von South Dakota, berichtete 2018, dass Trump ihr im Wahlkampf ernsthaft gesagt habe: "Wussten Sie, dass es mein Traum ist, mein Gesicht am Mount Rushmore zu haben?" Diese Ambitionen könnten sowohl als Teil seiner politischen Rhetorik als auch als Ausdruck seines Wunsches nach Anerkennung interpretiert werden.
Die bevorstehenden Feierlichkeiten am Mount Rushmore bieten nicht nur eine Gelegenheit zur Reflexion über die amerikanische Geschichte, sondern auch zur Diskussion über die Rolle von Führungspersönlichkeiten in der Gestaltung der nationalen Identität. Für Investoren und Aktionäre könnte dies eine interessante Perspektive auf die Entwicklung des Patriotismus und der nationalen Werte in der US-Wirtschaft bieten.

