Trump sagt der Fed: Ein Zinsanstieg ist das falsche Signal für die Anleihemärkte

Donald Trump lässt sich nicht einreden, dass eine weitere Zinserhöhung die Anleger beruhigen würde. Er erklärte Reportern im Weißen Haus, dass ein Zinsanstieg ein falsches Signal an die Anleihemärkte senden und es US-Exporteuren erschweren würde, wettbewerbsfähig zu bleiben.
Stattdessen drängt er die Fed zu einer lockeren Geldpolitik und hält die Drohung mit neuen Handelsbeschränkungen gegen Länder mit Handelsbilanzüberschüssen gegenüber den USA in der Tasche. Die Botschaft ist eindeutig: Niedrigere Zinsen und geöffnete Märkte, oder Washington wird es teuer machen, den Status quo aufrechtzuerhalten.
Hinter der Rhetorik steht eine klare Wette auf Wachstum. Trump betrachtet günstige Kreditkonditionen und erweiterten Exportzugang als den schnellsten Weg, um die amerikanischen Fabriken am Laufen und die Arbeitnehmer beschäftigt zu halten. Jeder Basispunkt, den die Fed zurückhält, sei, so argumentiert er, ein selbstverursachter Dämpfer für diese Expansion.

