Trump gewinnt Vorwahl in New Hampshire und festigt seine Position als möglicher Präsidentschaftskandidat der Republikaner
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat einen wichtigen Erfolg errungen. Bei der Vorwahl zur Präsidentschaftskandidatur der Republikaner im Bundesstaat New Hampshire konnte er sich gegen seine Konkurrentin Nikki Haley durchsetzen. Dies berichteten die Nachrichtenagentur AP und der Sender Fox News übereinstimmend am Dienstagabend.
In dem kleinen Bundesstaat an der Ostküste lieferten sich Trump und Haley ein erbittertes Duell um die Nominierung ihrer Partei für die kommende Präsidentenwahl. Zuvor war Floridas Gouverneur Ron DeSantis aus dem Rennen ausgestiegen. Bereits in Umfragen vor der Vorwahl hatte Trump einen klaren Vorsprung vor Haley. Allerdings zeigte sich in New Hampshire, dass sein Vorsprung geringer war als in anderen Bundesstaaten.
Für Haley war ein Sieg in New Hampshire besonders wichtig gewesen. Die 52-Jährige, die als Diplomatin einst Trumps konfrontative Außenpolitik vertreten hatte, gilt als politisch moderater als ihr früherer Chef und ist auch rhetorisch deutlich gemäßigter unterwegs. Sie hoffte aufgrund der weniger radikalen Wählerschaft im konservativen Lager in New Hampshire auf einen Erfolg.
Der Sieg Trumps in New Hampshire zeigt erneut, wie fest die Parteibasis hinter dem 77-Jährigen steht. Obwohl gegen ihn vier strafrechtliche Verfahren laufen, hat er bei seinen Anhängern nichts an Beliebtheit eingebüßt. Seine Unterstützer halten weiterhin zu ihm. Mit diesem Erfolg wird ein erneutes Duell zwischen Trump und dem amtierenden Präsidenten Joe Biden bei der kommenden Präsidentenwahl wahrscheinlicher.
In den USA müssen sich Präsidentschaftskandidaten zunächst in parteiinternen Vorwahlen durchsetzen, bevor sie offiziell gekürt werden. Die eigentliche Präsidentenwahl findet am 5. November statt. (eulerpool-AFX)

