Trump eskaliert Zollkrieg: Kanada schlägt mit 50-Prozent-Zöllen zurück – Bombardier unter Druck

Zoll-Schlagabtausch eskaliert
Kanada kontert die US-Zölle mit eigenen Strafabgaben, die ab Mitternacht auf Stahl, Aluminium, Elektronik und weitere Waren im Wert von 27,6 Milliarden Dollar greifen. Die Maßnahme ist direkte Antwort auf Trumps August-Zölle von 50 Prozent auf kanadische Exporte im Gegenwert von rund 20 Milliarden Dollar.
Trump zielt auf Bombardier
Der US-Präsident nimmt den kanadischen Flugzeugbauer Bombardier ins Visier und will dessen Maschinen vom amerikanischen Markt verbannen. Trump verlangt, dass Bombardier künftig in den USA fertigt, wenn es US-Kunden bedienen wolle.
„America First“ als Handelsdoktrin
Mit der Aufforderung „Kauft amerikanisch, fliegt mit amerikanischen Flugzeugen“ schießt Trump über reine Zollpolitik hinaus und stellt klar, dass er ausländische Anbieter systematisch benachteiligen will. Die Umbenennung des Lake Ontario in „Lake America“ per Verfügung zeigt, wie weit Trump symbolisch und rhetorisch geht.
Wer zahlt die Zeche?
Jede Zollerhöhung wird am Ende vom Verbraucher und vom heimischen Unternehmen bezahlt, die auf günstige Vorprodukte angewiesen sind. Die kanadische Regierung handelt ebenso wie Washington: Sie schützt ihre Klientel auf Kosten der eigenen Steuerzahler und Verbraucher.
Freihandel statt Protektion
Solche Eskalationen belegen einmal mehr, dass Zölle keine „Verhandlungsmasse“, sondern Steuern auf den Wohlstand sind. Ein radikaler Abbau von Handelshemmnissen beiderseits der Grenze würde mehr Wachstum schaffen als jede Retourkutsche.

