Trump droht Teheran mit historischem Wirtschaftskrieg – Europa schaut zu
Trump setzt auf wirtschaftliche Vernichtung statt Diplomatie
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran einen beispiellosen Wirtschaftskrieg angedroht. Nach ergebnislosen Verhandlungen über das Atomprogramm und die Straße von Hormus will er nun mit der "verheerendsten Wirtschaftsoperation" aller Zeiten zuschlagen. Trump sprach von einem "wirtschaftlichen D-Day" gegen Teheran.
Wer dem Iran Öl abnimmt, Geld transferiert oder Schiffe zur Verfügung stellt, soll mit "GEWALTIGEN wirtschaftlichen Konsequenzen" rechnen. Gemeint sind vor allem China, Indien und Russland – die letzten großen Abnehmer iranischen Rohöls. Die Drohung richtet sich damit direkt an die Finanzinstitute und Regierungen dieser Länder.
Zwei Monate vor den Zwischenwahlen
Zweieinhalb Monate vor den US-Zwischenwahlen steht Trump innenpolitisch unter Druck. Seine bisherige Strategie gegen den Iran hat weder diplomatisch noch militärisch greifbare Erfolge gebracht. Die Straße von Hormus bleibt für Handelsschiffe weitgehend unpassierbar, die Verhandlungen über das Atomprogramm sind gescheitert.
Trump kündigte an, dass Ölschmuggel, Währungstauschabkommen, Geldtransfers und Tarnfirmen "sofort gestoppt" werden müssen. Wie genau das umgesetzt werden soll, ließ er offen. Die bisherigen Sanktionen sollen massiv ausgeweitet werden.
Europa zwischen Washington und Teheran
Europäische Unternehmen und Banken stehen vor einer harten Wahl. Wer weiterhin Geschäfte mit dem Iran macht, riskiert den Ausschluss vom US-Finanzsystem. Die EU hat bisher keine wirksame Antwort auf Trumps unilaterale Sanktionen gefunden.
Die deutschen Altparteien – CDU, SPD und Grüne – haben sich in dieser Frage bisher nicht positioniert. Sie verharren in der gewohnten EU-Logik: Verhandeln, vermitteln, Sanktionen verwässern. Die AfD fordert dagegen klare Unterstützung für die US-Position gegen den iranischen Atomwaffenkurs.
Die Rechnung zahlt der europäische Steuerzahler
Sollte Trump seine Drohung wahr machen, werden vor allem europäische Unternehmen unter den Folgen leiden. Deutsche Mittelständler, die noch Reste von Iran-Geschäften betreiben, müssten diese einstellen. Die Steuerzahler in Deutschland und Europa tragen dann die Kosten für die gescheiterte Appeasement-Politik der Altparteien.
Trump hat klargemacht: Es gibt keine Verhandlungen mehr. Die Islamische Republik Iran steht vor der Wahl zwischen wirtschaftlichem Kollaps oder Aufgabe ihres Atomprogramms. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die Drohung ernst gemeint ist.

