Trotz Corona-Krise kommt N26-Aktie: N26 hält an Plänen für Börsengang fest

• Corona-Krise macht sich auch bei N26 bemerkbar
• Unternehmen könnte jedoch langfristig von aktueller Lage profitieren
• Fintech hält weiter an Plänen für Börsengang fest

Das Coronavirus stellt nicht nur das Gesundheitssystem vor eine enorme Herausforderung, auch die Wirtschaft wird hart getroffen und die Folgen sind bisher noch nicht vollumfänglich absehbar. Auch das Fintech N26 spürt bereits erste Auswirkungen der Krise, jedoch bleibt man beim Unternehmen für die Zukunft optimistisch und hält auch an den Plänen für den Börsengang fest.

Corona trifft auch N26

Auch die deutsche Smartphone-Bank N26 wird von Corona nicht verschont. Das Leben der Menschen ist durch Ausgangssperren oder -beschränkungen eingeschränkt, es wird nicht mehr so viel eingekauft und so wachse das Unternehmen aktuell nicht mehr so stark, wie Finanzchef Tayenthal in einem Interview gegenüber Bloomberg zugab. Bei N26 hoffe man aber trotz der aktuell schwierigen Lage, um Kurzarbeit herumzukommen.

Auf lange Sicht sehe das Fintech sogar die Chance, von der aktuellen Entwicklung zu profitieren. Erst diese Woche gab die Deutsche Bank bekannt, rund 200 Filialen vorübergehend zu schließen, um gegen die weitere Verbreitung des Coronavirus vorzugehen. Laut Tayenthal könnte diese Tendenz, dass Banken vor Ort Filialen schließen, dazu führen, dass digitale Banken an Bedeutung gewinnen, weil womöglich mehr Leute Online-Konten eröffnen.

Möglicher Börsengang der N26-Aktie

Am langfristigen Ziel eines Börsengangs der Smartphone-Bank ändere die aktuelle Corona-Krise nichts: "An unseren Plänen eines möglichen IPOs in vier bis fünf Jahren hat sich wegen der Corona-Krise nichts geändert", gibt die HZ Tayenthal wieder. Und weiter: "Es würde keinen Sinn machen, solche langfristigen Pläne nach zwei Wochen Krise über Bord zu werfen". Laut Tayenthal sei das Unternehmen in der aktuellen Situation gut aufgestellt und fokussiere sich darauf, sein Geschäft in den bestehenden Märkten weiter auszubauen. N26 konnte 470 Millionen US-Dollar von Investoren einsammeln und erhielt dadurch im vergangenen Sommer eine Bewertung von 3,5 Milliarden US-Dollar.

Bisher ist das Unternehmen in 25 Ländern aktiv, in denen insgesamt mehr als fünf Millionen Kunden die Dienste nutzen. Nach dem erfolgreichen Start in den USA im vergangenen Sommer, zieht sich N26 aktuell aus einem seiner Märkte zurück: Großbritannien. Als Grund hierfür nannte das Unternehmen den Austritt aus der Europäischen Union, welcher es dem Fintech nicht mehr möglich machen würde, dort mit einer EU-Bank-Lizens weiter zu agieren. Der Rückzug aus weiteren Märkten sei jedoch in Zukunft nicht geplant.

Aktie im Fokus
[finanzen.net] · 26.03.2020 · 02:57 Uhr
[1 Kommentar]
 

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