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Trittin für Aufnahme von 1000 Flüchtlingen

Unruhen in Libyen

Berlin (dpa) - Angesichts der dramatischen Situation in Libyen hat sich Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin für die zeitweilige Aufnahme von bis zu 1000 Flüchtlingen ausgesprochen.

«Im Rahmen einer vernünftigen Lastenteilung zwischen den EU-Staaten wäre Deutschland sicher nicht überfordert», erklärte Trittin in der «Saarbrücker Zeitung». Nach UN-Recht hätten solche Menschen keinen Anspruch auf politisches Asyl. «Das bedeutet, wenn sich die Lage in Libyen oder Tunesien wieder beruhigt, müssen sie in ihre Heimatländer zurückkehren.»

Zugleich kritisierte er die Blockadehaltung der Bundesregierung. «Wenn es darum geht, schnell und unkompliziert zu helfen, darf Deutschland nicht im Abseits stehen», forderte Trittin.

Unruhen / Libyen / Deutschland
26.02.2011 · 09:18 Uhr
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