Transatlantische Beziehungen im Fokus: Scholz sieht enge Kooperation mit Trump
Bundeskanzler Olaf Schololz zeigt sich optimistisch hinsichtlich einer weiterhin engen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den USA unter der bevorstehenden Präsidentschaft von Donald Trump. Im Gespräch mit dem Magazin 'Stern' hob Scholz die historische Bedeutung der USA für die Demokratisierung Deutschlands hervor. Die Vereinigten Staaten spielten sowohl nach dem Zweiten Weltkrieg im Westen als auch nach der friedlichen Revolution in Ostdeutschland eine wesentliche Rolle. Scholz betont, dass diese Grundlagen auch in Zukunft die transatlantischen Beziehungen tragen werden.
Der Kanzler berichtete von zwei freundlichen Telefonaten mit Trump seit dessen Wahl zum Präsidenten, wobei er die Bedeutung eines konstruktiven Dialogs unterstrich. Der designierte US-Präsident wird offiziell am 20. Januar in sein Amt eingeführt. Scholz hob hervor, dass die Einladung zur Zeremonie traditionell an den deutschen Botschafter ging, was er als normalen diplomatischen Vorgang bewertet.
Mit Spannung wird die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern beobachtet, insbesondere in Anbetracht der anstehenden Bundestagswahl in Deutschland, die nur gut einen Monat nach Trumps Amtseinführung stattfindet.

