Augsburg (dpa) - Es war nach Überzeugung der Ermittler ein einziger Schlag, der den 49 Jahre alten Passanten auf dem Heimweg vom Weihnachtsmarkt in Augsburg tötete. Doch was genau in den Minuten vorher geschah, ist noch offen. Der Feuerwehrmann war am Freitagabend mit einer Gruppe junger Männer in ...

Kommentare

(29) SHADOWAS84 · 10. Dezember 2019
Ein sehr schlimme Sache . Mein Beileid.
(28) wimola · 10. Dezember 2019
26) Kann ich Dir nur zustimmen. - Lach ... mir geht das ebenso ... - Schlaf gut und wache glücklich auf. - Auch Danke :)
(27) raffaela · 10. Dezember 2019
Kurz vor Vollmond und ich bin nachts hellwach. Ich sollte ins Bett :-) Muss morgen arbeiten. Aber keine Angst - auch bei Vollmond drehe ich nicht am Rad, sondern bin einfach durch den Wind :-D Danke, für die nette Diskussion an dich Wimola. Schlaf gut :-)
(26) raffaela · 10. Dezember 2019
@24 Das ist doch ein tolles Beispiel für gute Erziehung und Integration! Bitte mehr davon! Die Werte muss man eben vorleben. Das scheint wohl nicht mehr überall der Fall zu sein. Wer die Erziehung u. die Wertevermittlung anderen überlässt, der hat verloren - und zwar auf der ganzen Linie! Dafür sind Eltern und nicht Erzieher oder Pädagogen da. Scheint heute leider nicht mehr zeitgemäß, was ich wirklich bedauere. Gewalt gab es früher auch; aber solche Taten wie in Augsburg waren eher Ausnahmen.
(25) wimola · 10. Dezember 2019
2) Das Werte nicht mehr wirklich im Elternhaus vermittelt werden, vermute ich auch und bedauere das. Vielleicht liegt es daran, dass keiner mehr wirklich Zeit hat? Vielleicht ist Gewalt einfach auch allgegenwärtig. In den Nachrichten, in fast jedem Film, ganz zu schweigen von den seit Jahren laufenden Dokus über Morde etc.. Es ist einfach normal ... (ich gestehe: ich sehe das auch ..- Schande über mich *fg).
(24) wimola · 10. Dezember 2019
@23) Ja, das war so. Gelegentlich erlebe ich das auch noch. In erster Linie verschenkt mein Mann an die vorbeilaufenden Kinder vor unserem Haus immer irgendwelche Süßigkeiten. Einmal klopfte ein kleiner Knirps (5 Jahre oder so) und sagte (in seinem noch minimalen deutsch) "Bonbon ,..oder ...!" Das war zu totlachen. Das ist natürlich keine Gewalt, sondern eher ein Beispiel, dass es doch noch freundliche Menschen mit Erziehung gibt. Mittlerweile kann er besser sprechen und ist ungemein höflich ...
(23) raffaela · 10. Dezember 2019
@22 Es gab doch früher auch soziale Unterschiede oder siehst du das anders? Ich kann mich daran jedenfalls erinnern. Bin in die Grundschule mit sozial Schwachen, mit Türken, Italienern, Spaniern u.d.m. Wir wussten, dass diese anders sprechen, essen, leben. Wir haben zusammen gespielt und es gab nie Probleme. Respekt vor anderen wurde uns zuhause vermittelt. Wir standen im Bus auf, wenn die Oma diesen bestiegen hat. Die Polizei war Respektperson, ebenso Lehrer. Wo sieht man das heute?
(22) wimola · 10. Dezember 2019
2) Drogen könnten ggf. ein Auslöser sein. Soziale Unterschiede werden ein Übriges tun. So einfach, wie wir das früher lösen konnten, ist es einfach nicht mehr.
(21) raffaela · 10. Dezember 2019
Ich persönlich glaube ja, dass die Gewalt zunimmt, solange Eltern ihre Erziehung auf andere übertragen. Das fängt in der Kita an und hört in den oberen Klassen der Schule auf. Beide Eltern auf Maloche und abends wird mal kurz der Tag erläutert. Das wars aber auch. Das ist keine Erziehung, sondern parken bis zum Feierabend. Ich bin da sicherlich alleine, weil viele diese "Auffangstationen" wie Kita und Tagesschule klasse finden. Ich sehe es als Teil der Problematik,
(20) wimola · 10. Dezember 2019
@19) Tja, das ist ja genau das Problem. Helfen höhere Strafen. Ich habe ja schon zuvor benannt, dass dies offensichtlich nicht der Fall ist. Trotzdem würde ich mir auch hier wünschen, dass sie zumindest möglich wären ... - auch für jüngere Menschen. Das impliziert ja noch lange nicht, dass sie auch angewandt werden. Ernüchternd denke ich aber auch, dass weder das eine noch das andere irgendeinen Sinn ergibt. Egal in welchen Winkel der Welt man schaut ..., Gewalt ist ein riesiges Problem. ...2
(19) raffaela · 10. Dezember 2019
...wie sie bei uns angewandt wird, ist auch nicht zielführend. Wenn ich weiß, dass mir nicht viel passieren kann, neige ich doch eher zu einem Gesetzesbruch, als wenn ich härtere Sanktionen zu erwarten habe. Falsche Erziehung können wir als Gesellschaft nicht mehr auffangen. Wenn aber ein 21 jähriger Totschläger mit Bewährung davonkommt, dann ist das ein Schlag ins Gesicht der Opfer und auch der Gesellschaft. Und das darf auch nicht sein.
(18) wimola · 10. Dezember 2019
@17) Die USA waren ein beliebiges Beispiel (+ der ggf. drohenden Todesstrafe). Mir würde überhaupt gar kein Land einfallen, in dem Gewaltbereitschaft - egal bei welchen Strafen - sich reduzieren würde.
(17) raffaela · 10. Dezember 2019
@14 Leider werden uns die Ideen ausgehen, die Gewaltbereitschaft zu ändern. In den USA kann das nie funktionieren, weil dort wirklich noch Wildwestverhältnisse herrschen und die Gesellschaft Looser erst gar nicht auffängt. Das ganze System dort ist m.E. desaströs. Waffengesetz, Todesstrafe, Drogenmissbrauch in allen Gesellschaftschichten etc. pp. fördern eher die Bereitschaft zu Gewalten als dass verhindert werden könnten. Darauf sollten wir also nicht schielen. Kuscheljustiz....
(16) Mafalda · 09. Dezember 2019
Meiner Meinung nach lieg vieles an der Erziehung. Besonders restriktive Erziehung, aber auch Gleichgültigkeit seinen Kindern gegenüber, fördert die Bereitschaft zu Gewalt.
(15) wimola · 09. Dezember 2019
2 - Wir haben - weltweit - ein großes Problem, für das meine Phantasie einfach nicht ausreicht, einen Ansatz zu finden, der dies lösen könnte. Alle Versuche in Ehren ...- nichts funktioniert wirklich.
(14) wimola · 09. Dezember 2019
Ich habe Null Ideen, was helfen könnte, die Gewaltbereitschaft in den Gesellschaften zu ändern. Höhere Strafen, Herabsetzung der Strafmündigkeit, Abschaffung der Regeln bis 21 ...? Was ich sehe ist, dass das zumindest in den USA nicht funktioniert. Ich sehe allerdings auch, dass es Menschen gibt, die genau unsere, liberale Form der Strafen/des Strafvollzuges belächeln. Nein, ich meine das durchaus nicht! rassistisch, liebe AfDler. - ...2
(13) raffaela · 09. Dezember 2019
Also portugiesich und kroatisch kann ich nicht lesen :-) Diese Länder bilden aber wirklich die Ausnahme. Selbst das niederländische (eigentlich sehr liberal) sieht höhere Strafen vor <link> Österreich wusste ich nicht. Ganz allgemein gilt doch: ab 18 Jahren ist man erwachsen. Eine Staffelung gibt es bis 21 Jahren. Und normal müsste man in diesem Alter auch zwischen Recht und Unrecht unterscheiden können!
(12) thrasea · 09. Dezember 2019
@11 Mhhm. Da solltest du nochmal recherchieren. Es gibt einige Länder, die für Heranwachsende bis 21 Jahre besondere Bestimmungen im Strafrecht haben. So allein ist Deutschland damit nicht. Einige Beispiele aus Europa: Auch Österreich unterscheidet "junge Erwachsene" bis 21 Jahre und hat dafür Sonderbestimmungen (§ 19 JGG). <link> Auch in Portugal gibt es die Altersgrenze 21 im Strafrecht <link> Ebenso in Kroatien. <link>
(11) raffaela · 09. Dezember 2019
@10 Ja, ich wollte deine Aussage nur unterstreichen. Für mich spielt es auch keine Rolle, woher diese Spacken kommen. Ob mein Bruder (Deutscher) oder mein Schwiegersohn (Italiener) einem anderen den Schädel einschlägt, spielt für mich keine Rolle. Beide würde ich aus meinem Leben verbannen! Und ich halte generell das Jugendstrafrecht für überholt und es gehört reformiert! Nur die Deutschen kuscheln bis 21 jahren mit ihren "minderjährigen" Ganoven. Das gibt es sonst nirgends.
(10) thrasea · 09. Dezember 2019
@9 Keine Frage. Ich will auch keineswegs gutheißen, was in Augsburg passiert ist. Da sind wir uns doch alle einig, dass so etwas gar nicht geht.
(9) raffaela · 09. Dezember 2019
Ich würde das Ganze jetzt nicht so relativieren, als wäre das ein "zur-falschen-Zeit-am-falschen-Ort" Ereignis. Diese Jungs waren auf Krawall gebürstet und da hat es offensichtlich nicht viel gebraucht um die Lunte zu zünden. Ja, @6 : Ich kenne auch aus meiner Jugend solche Vorkommnisse. Aber niemals hat eines dieser "Dummheiten" zum Tode eines Menschen geführt. 7 gegen 2? Feiglinge wurden sie genannt! Dies sind einfach Primaten, die auf der untersten Schiene der Evolution angekommen sind!
(8) brooke · 09. Dezember 2019
Bei Jonny K. aus Berlin war auch ein Schlag todesursächlich :-/
(7) thrasea · 09. Dezember 2019
"Das überbordende Mitleid hat dazu geführt dass sie überhaupt frei waren." Willst du jetzt wirklich jeden Menschen, der irgendwann wegen Körperverletzung etc. verurteilt wird, lebenslänglich wegsperren? Wir leben in einem Rechtsstaat, der auf gewissen Normen beruht - und das ist gut so.
(6) thrasea · 09. Dezember 2019
@5 Nach deiner Argumentation müsste jeder, der irgendwann wegen Körperverletzung verurteilt wurde, im weiteren Verlauf seines Lebens einen anderen Menschen umbringen / totschlagen. Zum Glück ist es nicht so. Ich kenne in meiner Generation viele, die im jugendlichen Übermut Dummheiten gemacht haben - z.B. betrunken auf Dorffesten mit abgebrochenen Bierflaschen... Damals wurde allerdings bei weitem kein so großer Hype darum gemacht, da blieb das eine Randnotiz in der Lokalzeitung.
(5) Sternensammler · 09. Dezember 2019
Das naiv bezog sich eher auf die "unglückliche Verkettung von Umständen". Wenn solch eine polizeibekannte Truppe frei herum rennt ist das unglücklich im Sinne von "es sollte nicht so sein" aber keinesfalls im Sinne von "es ist zufällig oder unerwartbar", es hat keinerlei Unfall- oder Unglückcharakter. Es ist dann nicht eine Frage OB es passiert sondern stets nur WANN und in welchem Ausmaß. Das überbordende Mitleid hat dazu geführt dass sie überhaupt frei waren. Darum darf es nun enden.
(4) gabrielefink · 09. Dezember 2019
@2+3 Eine auf Krawall gebürstete jugendliche Clique - vielleicht. Aber mit Tötungsabsicht unterwegs - das glaube ich auch nicht!
(3) Sternensammler · 09. Dezember 2019
@2 Naiv
(2) Spock-Online · 09. Dezember 2019
Ich bezweifel, dass ein 17-Jähriger mit der Absicht zu töten zuschlägt. Ich glaube eher, dass es eine Verkettung unglücklicher Umstände war. Womit ich das Geschehene absolut nicht gutreden möchte - der Teenie hätte seine Hände unten halten sollen.
(1) bs-alf · 09. Dezember 2019
Zum Glück gibt es Videoüberwachung und eine gute Polizeiarbeit.
 
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