Gera (dpa) - Ein weißer SUV fährt über ein schneebedecktes Feld, kommt ins Schlingern, es kracht, Schreie ertönen. Dann bricht das Video ab. Es sind die letzten Momente vor dem Tod eines vierjährigen Mädchens, die am Montag begleitet vom Schluchzen der Angehörigen vor dem Amtsgericht Gera gezeigt ...

Kommentare

(12) Wesie · 30. November 2021
Da waren wohl die "Erwachsenen" mal die "Dummen". Wie kann man nur so blöd sein? Aber "Coolheit" geht manchen scheinbar über alles.
(11) wimola · 30. November 2021
"Letztlich habe er Pech gehabt, dass gerade bei seiner Fahrt etwas passiert sei." - Das sehe ich ebenso, wie der Richter. Für mich ist keiner der Beteiligten "unschuldig". Offensichtlich gibt es keinerlei Rechtsgrundlage - nur eine moralische Verurteilung - für alle, die daran teilgenommen haben.
(10) TheRockMan · 29. November 2021
@8: Die Nebenklage sollte hier erster Verdächtiger sein, wenn es um die Anrufung der nächsthöheren Instanz geht. Die Höchststrafe für Fahrlässige Tötung liegt bei 5 Jahren, da kommt man aber mit "nur" einem Opfer nicht ran, auch nicht, wenn dieses eine Opfer ein 4-jähriges Kind ist. Aber die Bewährung kapier ich auch nicht. Das Kind ist ja nicht auf Bewährung tot. Unklar ist auch, wie das Kind überhaupt in den Fahrweg kam.
(9) pullauge · 29. November 2021
bescheuerte Leute gibts
(8) Stiltskin · 29. November 2021
@6: Mir ist schon klar, dass es sich um keinen Freispruch handelt, ich habe das auch nur im übertragenen Sinn gemeint. Ich hätte mir jeden Kommentar zu dieser Meldung gespart, hätte dad Gericht die mögliche Höchststrafe khne Bewährung ausgesprochen. Insofern würde ich verstehen, wenn, von wem auch imner, Einspruch gegen dieses Urteil erhoben würde.
(7) satta · 29. November 2021
Der Unfall hatte jetzt mit dem Driften und den vorherigen Schlittenfahrten nicht direkt zu tun. Aber schlimm, unnötig und traumatisch für alle Anwesenden (insbesondere Kinder) war es allemal.
(6) TheRockMan · 29. November 2021
@5: Nee, Freispruch zweiter Klasse ist das nicht. Mit anderthalb Jahren - auch auf Bewährung - ist er jetzt offiziell vorbestraft. Und natürlich darf er sich in der - nicht genannten - Bewährungsdauer nichts nennenswertes mehr zu Schulden kommen lassen, sonst wird die Bewährung widerrufen und er wandert doch noch in den Knast.
(5) Stiltskin · 29. November 2021
Was für eine idiotische Idee, Schlitten hinter Autos zu binden, und dann loszufahren. Dem verurteilten Fahrzeughalter mag das alles leid tun, es ändert aber nichts daran, dass er dem Tod eines Menschen zu verantworten hat. Ich bin Laie, aber mir erscheint das ergangene Urteil wie ein Freispruch zweiter Klasse. Das Urteil mag zwar den gesetzlichen Vorgaben entsprechen, aber der mögliche Spielraum wurde jedoch nicht ausgenutzt.
(4) TheRockMan · 29. November 2021
@1: Oh, in Bayern kannste für sowas noch Verkehrsminister werden. <link>
(3) all4you · 29. November 2021
@2 Zu mal auf Bewährung.
(2) TheRockMan · 29. November 2021
Wieder mal ein paar Kerle, die "wie blöd kann man denn sein?" nicht als Frage sondern als Herausforderung verstanden haben. Da sind anderthalb Jahre nur für einen der Beteiligten imho ein verdammt mildes Urteil.
(1) all4you · 29. November 2021
Auf Bewährung . . . Dann darf ich aber auch als Besoffener auf der Autobahn mit Höchstgeschwindigkeit fahren . . . ( Nein ich trink nix und ich fahr auch seit Jahren nicht mehr auf der Autobahn. )
 
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