Thüringen führt Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte ein

Erfurt (dts) - Die Thüringer Landesregierung verschärft wegen der angespannten Corona-Lage die geltenden Infektionsschutzmaßnahmen deutlich. Das Landeskabinett brachte am Dienstag unter anderem Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte auf den Weg. Diese sollen zwischen 22 und 5 Uhr gelten, wobei die Regelung bis zum 15. Dezember befristet ist.

Für Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, soll es zudem Kontaktbeschränkungen geben. Auch für weitere Bereiche wurden weitreichende Einschränkungen beschlossen. So werden Volksfeste und Weihnachtsmärkte untersagt. Diskotheken, Clubs und Bars müssen schließen, ebenso Schwimmhallen, Freizeitbäder, Saunen und Thermen. Auch Messen und Kongresse sind bis zum 15. Dezember untersagt. Die Landesregierung setzt ansonsten auf umfangreiche 2G- sowie 2G-Plus-Regelungen. So sollen in der Gastronomie nur Geimpfte oder Genesene Zutritt erhalten, wobei bis zum 15. Dezember befristet eine Sperrstunde ab 22 Uhr gilt. Für Spielhallen, Spielbanken und Wettbüros gilt bei 2G-Plus ebenfalls eine Sperrstunde. Auch in weiten Teilen des Einzelhandels sowie bei körpernahen Dienstleistungen soll eine 2G-Regelung gelten. Dabei sind Geschäfte des täglichen Bedarfs ausgenommen. In Fitnessstudios und bei ähnlichen Angeboten des Freizeitsports gilt in geschlossenen Räumen 2G-Plus und unter freiem Himmel 2G.
Politik / DEU / THÜ / Gesundheit
23.11.2021 · 14:15 Uhr
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