The Surge 2 – Review – Wir haben uns durch Jericho City gekämpft

The Surge 2, am 24.09.2019 brachten Deck13 und Focus Home Interactive ihren neuen Soulslike-Titel auf den Markt. Das neue Hardcore-Action-Rollenspiel bringt euch nach Jericho City und auf eine herausfordernd Reise um die Gründe des Ausbruch der Nanitenseuche und der Abschottung der Stadt von der Außenwelt zu lüften.

Das Spiel benötigt auf der Xbox one angenehme 7,6 Gigabyte und ist schnell installiert.

Vom Titelbildschirm geht’s los und wir dürfen den obligatorischen Lizenzbedingungen zustimmen.

Im Hauptmenü haben wir dann die folgenden Möglichkeiten

  • Spiel fortzusetzen: nehmt euer letztes oder ein anderes gespeichertes Spiel wieder auf und setzt euren Kampf fort.
  • Neues Spiel: äußerst sinnvoll wenn man das erste mal spielt  😉 oder auch einfach nur neu anfangen möchte.
  • Offline / Offline gehen: andere Spieler können euch in Form von Graffitis zum Beispiel Hinweis hinterlassen, und zusätzliche Rachegegner (Gegner die einen anderen Spieler umgehauen haben) erscheinen von Zeit zu Zeit mal.
  • Optionen: hier gibt’s diverse Einstellungen zum Gameplay, der Grafik, Sound und Sprache und zuletzt ein paar Dinge zur Steuerung.
  • Mitwirkende: stellt euch eine laaange Liste der Beteiligten Mitarbeiter namentlich vor.

Beim starten eines Neuen Spiel wählen wir einen von 10 Speicherplätzen aus. Nach einem kurzen Intro mit einem Raketenstart mit einem dezent philosophisch gesprochenem Text über Mensch und Maschine sehen wir letztlich ein abstürzendes Flugzeug und finden uns im Charaktereditor wieder.

Der Editor gibt und für jedes Geschlecht zu Beginn 6 Charakter Setups als Basis, an denen wir im Nachgang in den Kategorien Haare, Haut, Gesichtsform, Augen, Augenbrauen, Nase, Mund, Ohren und Outfit an den Stellschrauben drehen können um unseren Charakter zu gestalten. Die Auswahl ist eher überschaubar, aber für eine grundlegende Individualisierung reicht es vollkommen aus.

Und kann es losgehen…

2 Monate später… wir hören sich sich jemand über uns unterhält. Träume, oder Wahnvorstellungen über ein Mädchen und eine Anomalie… eine Erschütterung reisst uns aus dem Schlaf oder eher aus einer Art Koma? Wir finden uns in einem Labor wieder und steigen von einem Labortisch. Die Tür ist verschlossen und wir gehen auf die Suche nach der Schlüsselkarte.

Nachdem wir den Raum des Gefängnishospitals verlassen haben treffen wir im nächsten Raum direkt auf eine Polizei Flugdrohne die uns nicht wirklich freundlich gesonnen ist und uns als Gefangenen lieber in einer Zelle sehen möchte. Die ersten Steuerungstipps werden uns angezeigt und wir kümmern uns um die zum Angriff bereite Drohe, die zum Glück nicht viel aushält uns aber dennoch gut zusetzen kann falls wir uns nicht wehren. In einem Nebenraum gibt es gleich die Möglichkeit zur Heilung und ein Log Datei zum einsammeln. Wir laufen weiter durch das zerstörte Gefängnis. Vorbei an Trümmern und brennenden Einrichtungen von denen ihr Abstand halten solltet… falls ihr doch zu nah kommt fängt ihr euch einen Dot ein der kontinuierlich Lebenspunkte abzieht... und ihr wollt euch doch keine Brandblasen holen. 

Wir folgen weiter den Gängen und werden kurze auf eine Tür fokussiert an der etwas großes, mechanisches vorbei gesprungen kommt und erhalten einen Logeintrag bzw. Quest “Entkomme aus dem Gefängnis”. Da wir hier kein Monopoly spielen und keine “Komme aus dem Gefängnis frei”-Karte haben, müssen wir uns wohl oder übel den Weg nach draußen erkämpfen.

Immer wieder werden uns kleine Tipps und Erklärung zur Steuerung eingeblendet und somit können wir uns, jetzt noch relativ Stressfrei und gefühlten 20 Toden durch die Gänge und Räume schlagen.

Wir erreichen einen ersten kleinen Zwischenboss der uns den Zugang zur ersten “Medibay” versperrt, sobald dieser im Staub liegt, werden wir an dieser Maschine mit dem Rig ausgestattet der das Grundgerüst unserer Ausrüstungen darstellt. Abgeschlossenen Bereiche öffnen uns Türen, um unsere Wege nach erneutem ableben etwas abzukürzen um nicht alles noch mal durchlaufen zu müssen, denn solltet ihr sterben dient der letzte besuchte Medibay als Spawnpunkt.

Neue Waffen und Ausrüstungsgegenstände können wir bei den Überresten unsere Gegner finden. Wenn wir gepanzerte Teile unserer Kontrahenten gezielt abtrennen können wir deren Waffen, Blaupausen zu Ausrüstungen und Materialien für eben diese bekommen. Über das Ausrüstungsmenü können wir unsere Waffen und Körperteilverstärkungen wie auch Implantate, die uns mit keinen Boni unterstützen anlegen und austauschen. Wir können uns 3 verschiedene Sets konfigurieren  zwischen denen wir wechseln können. Achtet beim ausrüsten auf die Leistung eures Rig, die Energie ist begrenzt, so das ihr nicht immer in der Lage sein werdet alle Gegenstände gleichzeitig anzulegen. An einer “Medibay” könnt ihr durch den Einsatz von den gefundenen Materialien eure Ausrüstung verbessern um euch Widerstandsfähiger und Stärker zu machen, ebenso levelt ihr euch, durch den Einsatz von Tech-Scrap, der Währung in The Surge 2 auf.

Nach ein paar weiteren Räumen treten wir dann dem Boss des Bereich entgegen. Nach vielen, vielen Versuchen haben wir eine Taktik herausfinden können um in zu besiegen und bekommen im Anschluss  seine Drohne die uns fortan im Kampf passiv und aktiv unterstützt. Apropos sterben und Tech-Scrap, solltet ihr sterben verliert ihr die aktuell mitgeführten Tech-Scrap. Die bleiben an der Stelle eures Todes für eine begrenzte Zeit liegen um sie wieder einsammeln zu können. Am Medibay habt ihr die Möglichkeit diese Punkte auch auf eine Art Konto zu sichern um der Gefahr des Verlust entgegenzuwirken. 

Nachdem wir den Weg aus dem Gefängnis gefunden haben, der von seinem Aufbau als Tutorial zu sehen ist, starten wir in die eigentliche Story, in Jericho City.

Unser weg wird durch Hauptquests vorangetrieben und bei zufälligen Begegnungen könnt ihr von NSCs weitere kleinere und auch größere Nebenmissionen bekommen.

Die Kämpfe sind stets vom taktischem Vorgehen geprägt, einfach in den Gegner reinrennen hat in der Regel nur einen Ergebnis… euren Tot und noch mal zum Gegner rennen um wieder zu sterben… jap, ein Teufelskreis. Also, erst gucken, eine Taktik überlegen und dann zum passenden Zeitpunkt  angreifen.

Die Steuerung wird in den ersten Spielminuten ganz gut erklärt und ist schnell zu verstehen. Und durch die durch Spiel bedingten häufigen Ableben ist die Lernkurve recht gut. Es gibt hier keine komplizierten Kombo Tastenkombination die einem Profi Klavierspieler neidisch machen würden… ne, im Gegenteil, hier steht das Timing im Vordergrund und keine Fingerknoten. 

Die Grafik sieht echt gut aus die Umgebung und vor allem die großen Gegner sind schön anzusehen. Die durch die vielen verschiedenen Waffen und Finisher sehen die Kämpfe und Ableben der Gegner immer wieder aufs neue gut anzusehen. Das Leveldesign ist abwechslungsreich und euer weg durch die Stadt sieht eigentlich nie gleich aus. 

The Surge 2 ist seit dem 24.09.2019 für PC, Xbox one und Playstation 4 im Handel und digital erhältlich.

The Surge 2 – Review – Wir haben uns durch Jericho City gekämpft
8
Grafik
8
Sound
8.5
Steuerung
8
Spiele Spaß
7.5
Preis Leistung
Gesamtwertung 8 / 10
Unser Fazit
Deck13 und Focus Home Interactive haben uns mit The Surge 2 nicht nur einen würdigen, sondern in meinen Augen auch besseren Nachfolger zu The Surge geliefert. Die vielen Optionen und umfangreichen Anpassungen der Ausrüstung, dazu noch mehr Story wie im Vorgänger füllt das Spiel mit mehr Inhalt, abseits des typisch action lastigen Gameplays eines Soulslike Titel. Die möglicherweise aufkommenden Frustmomente werden schnell durch das spaßige Gameplay und abwechslungsreichen, dynamischen Kämpfe wettgemacht.
Gaming / PC-Computer / PlayStation / Tests / Xbox / Deck13 / Focus Home Interactive / Pc / Playstation 4 / Review / The Surge 2 / Xbox one
[topgamingnews.de] · 05.10.2019 · 07:43 Uhr
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