The Last Spell – Werdet ihr lang genug überleben?

Auf der diesjährigen Gamescom trafen wir uns mit den französischen Indie-Entwicklern von CCCP, um uns das Spiel „The Last Spell“ genauer anzusehen. Es ist ein interessanter Genre-Mix aus rundenbasiertem Strategie-Rollenspiel, Roguelite und einem Aufbauspiel.

„The Last Spell“ entführt euch in eine düstere Fantasy-Mittelalter-Welt, in welcher die Menschheit kurz vor ihrer Auslöschung steht. Ein verheerender Krieg tobte durchs Land und einige verrückte Zauberer wollten diesen ein für alle Mal beenden, doch wie so oft ging das schief und sie beschworen die größte Katastrophe der Menschheitsgeschichte herauf. Ein lila Nebel legte sich über das Land, aus welchem bei Nacht unzählige blutrünstige Monster herausströmen und alles vernichten was ihnen über den Weg kommt. Nur noch kleine Oasen von Siedlungen existieren, wo die letzten überlebenden Menschen gegen die Horden anzukämpfen versuchen.

Der Spieler übernimmt die Kontrolle über eine Gruppe von überlebenden und muss versuchen so lange zu überleben bis der letzte Zauber gesprochen wurde. Hierfür verteidigt man die letzten Magier der Menschheit. Die Steuerung funktioniert wie in jedem rundenbasierten Strategie-Titel. Ihr bewegt eure Helden über die Felder und greift die Feinde an, habt ihr mit jedem Helden eine Aktion ausgeführt, dann ist der Feind am Zug. Jede neue Runde bringt Maßen an neuen Gegnern zu Tage, die sich aus dem lila Nebel heraus auf euch zu bewegen. Dabei können so viele Monster auf dem Bildschirm auftauchen, dass es an die Musou-Spiele der Dynasty Warriors-Reihe erinnert.

Insgesamt kann der Spieler auf acht Helden zurückgreifen, die im Laufe des Spiels aufleveln. Es existieren keine vordefinierten Klassen, sodass der Spieler selbst seinen Helden unterschiedliche Rollen auferlegt. Da Jeder Neustart zufällig generierte Karten, Monster und Charaktere nach sich zieht, ist der Spieler auf diese Weise besser in der Lage sich der jeweiligen Situation anzupassen. Darüber hinaus müsst ihr euren Helden die passende Ausrüstung verpassen, hierfür baut ihr eure Siedlung aus, baut eine Schmiede, einen Markt sowie Verteidigungsanlagen, wie Fallen, Mauern und Wachtürme. Die Ressourcen hierfür erlangt ihr durch erledigte Feinde. Eure Helden können nicht wiederbelebt werden, sodass ein Verlust besonders schmerzhaft ist. Zwar könnt ihr neue Helden rekrutieren, doch diese fangen ganz bei null an.

Scheitern eure Verteidigungsversuche, dann ist es nicht weiter schlimm, den erworbenen Loot an Waffen und Ausrüstung sowie weitere Perks nehmt ihr mit in den nächsten Versuch. Aus jeder Niederlage kommt ihr stärker hervor und könnt vielleicht im nächsten Versuch siegen. Der Release ist für den 1. Quartal 2020 vorgesehen. „The Last Spell“ erscheint zunächst nur für PC und Mac und soll zu einem späteren Zeitpunkt für die Nintendo Switch umgesetzt werden. Unterhalb des Artikels haben wir euch den Ankündigungs-Trailer sowie Screenshots eingebunden.

Gaming
[next-gamer.de] · 24.08.2019 · 10:14 Uhr
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