Tesla im Steuerstreit mit dem Bundesstaat Nevada

Tesla im Visier der Behörden

Der Elektroautohersteller Tesla scheint weiterhin unter Druck zu stehen. Während die Produktionszahlen und das Urteil der US-amerikanischen Börsenaufsicht ein wenig Druck vom Kessel genommen haben, stehen die eigentlichen Geschäftszahlen zum dritten Quartal noch aus. Das Unternehmen scheint diesmal eine realistische Chance auf Profitabilität zu haben - Elon Musk motivierte die Belegschaft via E-Mail im Endspurt des vergangenen Quartals. Ein profitables Quartal ist für den in den letzten Wochen viel gescholtenen Autobauer Gold wert. Zu all diesen Chancen und Risiken gesellt sich zudem der Steuerstreit mit dem Bundesstaat Nevada. Wie "Bloomberg" Anfang dieser Woche berichtete, hätte es der Autobauer versäumt, Steuerzahlungen in Höhe von 655.000 US-Dollar nachzukommen. Die Summe wäre für den Arbeitslosenversicherungsfonds des Staates bestimmt gewesen. Nach der Anklage nahm ein Tesla-Unternehmenssprecher Stellung zu den Vorwürfen.

Steuerzahlungen nicht erfüllt

Laut dem beim Gericht eingegangenen Dokument hätte Tesla für insgesamt zwei Quartale die Steuerzahlungen nicht erfüllt - das zum 31. März und das zum 31. Juni endende Quartal betreffend. In diesen Monaten habe der Elektroautobauer Löhne in Höhe von 68 Millionen bzw. 55 Millionen US-Dollar zu versteuern gehabt. Da diese überfälligen Zahlungen nicht fristgerecht eingegangen waren, sah sich die Regierung dazu verpflichtet, diese über ein gerichtliches Verfahren einzutreiben. Nach Angaben eines Tesla-Unternehmenssprechers sei ein Schreibfehler der Grund für die Klage. Der Elektroautohersteller hätte die Zahlung schon am Dienstag verarbeitet. Dies könne Rosa Mendez, eine Sprecherin der Abteilung für Beschäftigung, Ausbildung und Rehabilitation in Nevada, bestätigen. Die Abteilung sei in Kontakt mit Tesla und das Problem sei gelöst worden, erklärte die Sprecherin gegenüber dem Nachrichtendienst. Elon Musk dürfte darüber erleichtert sein, dass zumindest die vorübergehenden Probleme mit der Finanzbehörde aus der Welt geschaffen sind.

Ausland
[finanzen.net] · 12.10.2018 · 22:00 Uhr
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