Berlin (dpa) - Kurz nach Beginn der Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP haben Tausende Demonstranten in Berlin einen besseren Klimaschutz gefordert. Rund 20.000 Menschen zogen nach Angaben der Bewegung Fridays for Future vom Brandenburger Tor aus durch das Regierungsviertel. Nach ...

Kommentare

(66) TheRockMan · 22. Oktober um 21:26
@65: Die Bordstein-Absenkung ist in meinem Viertel schon vor fast 20 Jahren erfolgt - sehr konsequent -, da sind nur noch eine Handvoll Stellen zu bearbeiten, um z. B. den Zugang "über die Straße" zu Unterflur-Müllcontainern abzukürzen. Da gehts ja nicht nur um Rollstühle sondern auch um Rollatoren, von denen ich immer mehr auf der Straße sehe. Unsere Staddtbusse haben alle ausklappbare Rampen und Neigetechnik, aber noch sind nicht alle Bushaltestellen "erhöht" -> Rampen steil.
(65) wimola · 22. Oktober um 21:11
@64) Dann denke auch an die sicheren Absenkungen der Bürgersteige .. ;-) - Ich kenne das noch aus den Zeiten, wo ich mit meinem Vater im Rollstuhl unterwegs war. Mir war das zuvor gar nicht deutlich, dass es an einigen Straßen gar nicht möglich ist, gefahrlos den Bordstein zu überwinden. Muss man halt - wie bei OVP - riesige Umwege fahren ...
(64) TheRockMan · 22. Oktober um 20:53
@62: Danke! Ja, behindertengerechter ÖPNV ist wichtig. Prima Argument gegen "meinen" Bürgermmeister am kommenden Donnerstag. DA soll er sich drum kümmern!
(63) TheRockMan · 22. Oktober um 20:48
@60: Ja, Carsharing nutze ich schon seit 10 Jahren, wenn ich mal größere Sachen zu transportieren habe. Bislang hatte ich immer Glück, ein E-Auto zu bekommen, mein "Liebling" ist ein Renault Kangoo Z.E. Ansonsten hab ich für den Stadtbus (mittlerweile auch elektrifiziert) ein Monats-Abo (36 € p. M. für 2 Personen) und bin mit dem Niedersachsenticket der DB für schmales Geld in ganz Niedersachsen (bis HB/HH Hbf) unterwegs, das gleichzeitg als Busticket in fast ganz Niedersachsen gilt.
(62) wimola · 22. Oktober um 20:31
@59 und @60) In Großstädten ist der Individualverkehr schlichtweg überflüssiger "Luxus", zumindest in Berlin. Alles ist bequem und auch in kurzer Zeit erreichbar. Verändert werden müsste sicher, dass unser Verkehrsnetz nach wie vor nicht Behindertengerecht ist, Zugänge nicht möglich sind etc.. Das müsste man doch lösen können (ja, man will das schon seit Jahrzehnten). Wir würden unsere Luft verbessern, hätten wieder Platz für mehr Bäume. Der Automobilindustrie wird das nicht gefallen. ;-)
(61) k50369 · 22. Oktober um 20:23
@60 So ist das halt. Das sind Kommentare von Menschen, die erst begreifen müssen, dass sie Teil des Problems sind und nicht Teil der Lösung. Ich als neuer Kirchenjesus bin natürlich Teil der Lösung.
(60) thrasea · 22. Oktober um 20:19
@59 Freut mich, dass wir – selten genug – mal übereinstimmen. Deiner Prioritätenliste Städte vor Land stimme ich voll zu. Ich kann mir eh nur sehr wenige Gründe vorstellen, warum man in großen Städten überhaupt ein eigenes Fahrzeug haben muss. Für gelegentliche durchaus sinnvolle Einsatzzwecke gibt es dann ja immer noch Carsharing, was durchaus zum Konzept gehören kann. Und doch liest man übelste Kommentare und Hetze,wenn mal eine Kfz-Fahrspur zur Radspur umgewidmet wird oder Parkplätze wegfalln
(59) k50369 · 22. Oktober um 20:16
@58 Das kann durchaus sein. Aber dennoch, immerhin. Bei dem motorisierten Individualverkehr stimme ich dir eingeschränkt zu, insbesondere in Großstädten. Auf dem Land braucht man einfach ein Auto. Das wird sich auch nicht so schnell ändern und muss auch anerkannt werden, sonst gehen die Leute auf die Barrikaden. Aber in ner radfreundlichen Stadt wie Leipzig gibt es eigentlich wenig Grund, sich morgens den Stau in der rush hour anzutun, wenn man auch like a sir an PKW vorbeiradeln kann.
(58) thrasea · 22. Oktober um 20:10
@55 "Das sind mehrheitlich FDP-Wähler" – es gab unter den Erstwählern viele FDP-Wähler, das stimmt. Die Mehrheit hat die FDP aber nicht bekommen, sie lag gleichauf mit den Grünen. Das dürfte dann wohl eher die FFF-Fraktion sein. @56 Zu der Sendung würde ich mir ein Update wünschen, wir sind heute doch schon ein bisschen weiter als 2019. Tatsächlich wird bei der Diskussion aber immer vernachlässigt, dass wir den motorisierten Individualverkehr insg. verringern müssen, unabhängig von der Technolog
(57) tibi38 · 22. Oktober um 20:05
@57 meine Frau sagte mir gestern das selbe
(56) Brutus70 · 22. Oktober um 19:55
wundert mich nur das die noch keine "1-Kind-Politik" fordern, wo doch alle genau wissen das nur ein Erdbevölkerungsrückgang den Planeten rettet... (kann Spuren von Ironie enthalten) und zum Thema "ab 2025 keine Verbrenner mehr, statt dessen E-Autos für alle" empfehle ich mal <link>
(55) k50369 · 22. Oktober um 19:48
@54 Mir ist schon klar, dass es eine geringe Schnittmenge bei FFF und FDP-Wählern geben wird. Dennoch ist es interessant in der Gesamtbetrachtung dieser Generation. Das sind mehrheitlich FDP-Wähler. Das wollte ich damit ausdrücken, habe mich möglicherweise missverständlich ausgedrückt. Es gehen hier einem ja auch laufend die Zeichen aus ;-) Danke für den Hinweis.
(54) TheRockMan · 22. Oktober um 19:26
@53: Rich Kids, die FDP wählen, demonstrieren für MEHR Steuern? DAS will ich sehen!
(53) k50369 · 22. Oktober um 18:58
die Politik auch nur einen Hauch von Ahnung von der Materie hat. Solange wir einen derart ausgeprägten Dumpinglohnsektor haben und noch etliche Millionen Menschen unter diesem Einkommen leben werden billige, räudige Lebensmittel gekauft werden. Glaubt ihr die Leute fressen den letzten Dreck weil sie Bock drauf haben? Vor dem Umweltschutz kommt der Klassenkampf. Und da bringen uns rich kids (die dann im Endeffekt mehrheitlich FDP wählen xD ), die für mehr Steuern demonstrieren, nicht weiter.
(52) k50369 · 22. Oktober um 18:55
Er hat aber insofern Recht, dass diese Fixierung auf die Politik nicht wirklich zielführend ist. Es muss ein Umdenken in den Köpfen stattfinden. Wir wählen jeden Tag. Und zwar was wir konsumieren. Unsere Geldströme haben wesentlich mehr Macht als dieses alberne Kreuz alle vier Jahre bei der Auswahl der neuen Handpuppen. Diese tagtägliche Entscheidung, wie wir unser Geld ausgeben, ist es, was bestimmt. Der Markt wird 100 mal schneller auf ein ökologisches Käuferverhalten reagieren bevor ...
(51) thrasea · 22. Oktober um 18:24
@50 Ja, du hast recht. Mein Bezug war nicht ganz richtig.
(50) Sonnenwende · 22. Oktober um 18:03
@46 Ein Troll ist "der eine" ja nun nicht, er vertritt nur z.T. sehr veraltete Haltungen - erinnert mich manchmal an meinen Vater...
(49) tastenkoenig · 22. Oktober um 17:52
@47: FFF wäre sehr froh, wenn sie überflüssig würden
(48) gabrielefink · 22. Oktober um 17:38
@47 Hoffentlich dann Fotos von schönen grünen Landschaften und einem sauberen Meer und nicht von kaputten Wäldern und Müllbergen am Strand.
(47) DocTrax · 22. Oktober um 17:33
Naja, in ein paar Jahren kräht kein Hahn mehr danach und die Luise hat ein paar schöne Fotoalben.
(46) thrasea · 22. Oktober um 17:29
@45 Wir füttern Trolle nicht. Außer den einen, der jetzt das Wochenende über schmollend und isoliert im Eckchen stehen muss. Das Ergebnis war leider von vornherein klar, deswegen die knappe Antwort an @7: Ja, das war für heute alles, denn wir waren schon zu oft am gleichen Punkt. Stets blieb die nachfolgende Diskussion fruchtlos. Ich freue mich aber, dass sich heute drei tapfere Reckïnnen gefunden haben, die den Kampf gegen diese Windmühle aufgenommen haben. Das Dankeschön dafür ist raus :-)
(45) Anathanas · 22. Oktober um 17:21
Wer ist "Greta Thunberg"? An welchen Klimaschutz-Projekten hat sie teilgenimmen?
(44) Pontius · 22. Oktober um 17:15
@41 Dann wird es mit deinem Blog dieses WE ja nichts - schade. Weiß auch nicht, wie man anhand einer Diskussion schlechte Laune bekommen kann... Dann habe ein schönes WE, wir lesen uns sicher wieder. *letzter Punkt* ;-)
(43) AS1 · 22. Oktober um 17:12
@40 Letzter Punkt: Ignoranz und Geschichtsvergessenheit von FFF haben überhaupt nichts mit der Warmzeit zu tun. Und dass ich eine gehörige Portion Arroganz und Selbstüberschätzung zu meinen Charaktereigenschaften zähle, ist auch keine neue Erkenntnis. Ändert aber nichts.
(42) Pontius · 22. Oktober um 17:09
hineinfallen. @34 Die Schlussfolgerung ist die Realität, deine "Argumente" sind keine. Bzw. stellen sich als Scheinargumente heraus. Damit kippt das ganze Konzept.
(41) AS1 · 22. Oktober um 17:08
@38 Auch das bestreite ich. FFF hat aus meiner Sicht da gar keinen Anteil, auch wenn die "Aktivisten" natürlich nicht müde werden, das immer wieder selbst zu betonen, wie wichtig sie doch für den Fortschritt des politischen Prozesses wären. So...jetzt muss ich dann leider los...andererseits habe ich eigentlich auch keine Lust, mir durch Beschäftigung mit FFF schon wieder das WE zu versauen. Kriege ich grundsätzlich sehr schlechte Laune von.
(40) Pontius · 22. Oktober um 17:07
@35 Meine persönliche Meinung: Ich sehe hier noch jemanden mit einem übersteigertem Selbstbewusstsein... - Ich denke im übrigen auch, dass wir die Warmzeit von EEM nicht einfach vergessen sollten. Hach war das warm damals in Mitteleuropa... - nur hat das nichts von Ignoranz oder Geschichtsvergessenheit. FFF jeglichen Einfluss auf das Klimaabkommen zu bestreiten, ist genauso lächerlich. Muss man das aber nicht gut finden und ist aber so. Sonst könnten die einschlägigen Medien gar nicht darauf
(39) AS1 · 22. Oktober um 17:04
@34 Deine Schlussfolgerung ist unzulässig. Und eine preisliche Verteuerung ist kein Verbot. Ein Verbot lässt keine Alternativen zu. Eine Verteuerung bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten - Umschichtung eigener Mittel, Konsumeinschränkung, Konsumverzicht. Übrigens, Fragen, Kritik und Gegenmeinungen sind immer sogar erwünscht, wenn es denn konstruktiv ist.
(38) Sonnenwende · 22. Oktober um 17:02
@35 Also ich sehe hier keinen, der FFF den Verdienst des Klimaabkommens zugesteht. Das ginge ja auch rein zeitlich gar nicht, denn das Pariser Klimaschutzabkommen ist von 2015 und Greta Thunberg hat 2018 das erste Mal in Stockholm, damals noch alleine, demonstriert. Aber dass die Deutschen endlich in die Pötte kommen, daran hat das deutsche FFF einen großen Anteil. Leider kommen wir immer noch viel zu langsam in die Pötte – andere in Europa sind da schon deutlich weiter.
(37) tibi38 · 22. Oktober um 17:00
Fordern tun dort viele, aber kaum einer tut selber was
(36) Anathanas · 22. Oktober um 17:00
Wärend "Tausende Demostranten in Berlin ..." bei Wind und Regen vor dem "Willi Brand" aufmarschieren, haben andere Vereine schon längst Fördermittel für den Klimaschutz ---> beantragt <--- z.B. <link> Aber vlt. ist das die Absicht der so gen. Veranstalter, Unzufrienheit zu schüren, anstatt sinnvoll handeln
(35) AS1 · 22. Oktober um 16:57
@31 völlig legitim, sehe ich anders, aber ist auch nicht der Hauptpunkt. Der Hauptpunkt ist nach wie vor die Fixierung auf politische Maßnahmen, das übersteigerte Selbstbewusstsein der Galionsfiguren und die ignorante Geschichtsvergessenheit. Und dieser "Bewegung" das Verdienst des Klimaabkommens und politischer Handlungen zum Klimaschutz zuzuschreiben, ist einfach lächerlich. Dass FFF das darf, hat keiner in Frage gestellt. Man muss das aber nicht gut finden und kann das auch artikulieren.
(34) Pontius · 22. Oktober um 16:57
@33 Wenn dieser klitzekleine Teil schon viele Fragen aufwirft - dann lässt das für den Rest einen Berg an Fragen, Kritik und Gegenmeinungen erwarten. Nur weil du eine preisliche Verteuerung nicht als Verbot bezeichnest, dann bleibt es trotzdem einfach ein Verbot, wenn sich ein Teil der Bevölkerung dies einfach nicht mehr leisten kann.
(33) AS1 · 22. Oktober um 16:52
@28 Du hast einen kleinen Teil gelesen, einen ganz kleinen Teil. @31 Wer sagt , dass ich anderer Meinung bin? Alles, was Du hier angeführt hast, ist ein Bruchteil der Gesamtbetrachtung und es geht mit Masse um Verbote - auch wenn Du das jetzt wieder nicht hören willst. Und wir bewegen uns jetzt schon wieder in eine Richtung, die mir nicht passt - wir fokussieren uns nämlich schon wieder auf politische Maßnahmen. Und sie haben eben kein Gesamtkonzept. @29 ist ja der Meinung, das wäre auch...
(32) Sonnenwende · 22. Oktober um 16:47
(2) und wie gesagt, FFF ist eine Bewegung, keine Partei. Die Mittel und Instrumente zur Verfügung zu stellen, wie solche Konzepte realisierbar sind, ist Aufgabe der Politik, nicht die Aufgabe von Bewegungen. Und klar haben die regierenden Parteien (oder demnächst Regierenden) ihre eigenen Konzepte, aber wenn man diese nicht ausreichend findet, dann muss man das doch sagen dürfen. Ein Mittel, das deutlich zu sagen, sind Demonstrationen. Und FFF hat ja recht.
(31) Sonnenwende · 22. Oktober um 16:47
@28 aber FFF macht Vorschläge–ich weiß gar nicht was du hast–und selbst damit würde das 1,5° Ziel, wie @27 ganz richtig festgestellt hat nicht erreicht werden. Sie schlagen eine sofortige Einstellung der Subventionen für fossile Brennstoffe vor, sie schlagen vor sofort ein Viertel der deutschen Kohlekraftwerke abzustellen, nur zum Beispiel. Dass du da anderer Meinung bist, ist eine andere Sache, aber du kannst doch nicht sagen, sie haben kein Konzept, weil dir ihr Konzept nicht passt. (2)
(30) Pontius · 22. Oktober um 16:46
@28 Die Teile, die ich gelesen habe, reichen um kritische Fragen zu stellen - welche du am Ende nicht beantwortet hast. Ganz zu schweigen von 'Pläne müssen eh angepasst werden, man kann nicht alles berücksichtigen'. Die Wertung in "wenn ich ständig Kritik übe, dann muss ich auch einen konstruktiven Vorschlag haben" zeigt nur, dass die konstruktive Vorschläge, welche von FFF kommen gar nicht allumfassend sein müssen.
(29) tastenkoenig · 22. Oktober um 16:45
Die Grundforderung von FFF an die Politik ist doch, die seit langem vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel a) anzuerkennen und darauf b) endlich angemessen zu reagieren. Die Gegenforderung, ein schlüssiges Gesamtkonzept vorlegen zu müssen, ist weit überzogen und wird nach meiner Wahrnehmung von keiner anderen Protestgruppe in dieser Form verlangt. Für die Umsetzung sind unsere Volksvertreter zuständig, dafür haben sie ihr Mandat erhalten.
(28) AS1 · 22. Oktober um 16:35
@26 Mein Konzept kennst Du gar nicht, das ist selbstverständlich vollständig. @22 Genau das ist der Punkt: wenn ich ständig Kritik übe, dann muss ich auch einen konstruktiven Vorschlag haben, wie das Problem zu lösen ist. Das ist mein Verständnis. Protestieren allein reicht halt nicht. Aber das kann man natürlich auch anders sehen. Die Kritik an der ignoranten Geschichtsvergessenheit und an der Fixierung auf staatliche Maßnahmen bleibt aber deswegen trotzdem bestehen.
(27) Pontius · 22. Oktober um 16:33
@26 Zu den Vorschlägen von FFF muss man noch anmerken, dass sie vermutlich nicht ausreichen, um das 1.5°C-Ziel zu erreichen.
(26) Pontius · 22. Oktober um 16:30
@22 "Davon habe ich auch nicht gesprochen." Mein Punkt ist, dass du von FFF ein allumfassendes Konzept forderst - während es von keiner anderen Partei ein solches Konzept existiert. Gleiches gilt für "dein" Konzept. Zum Schluss müssen sie auch kein allumfassendes Konzept haben, denn sie sind ja keine "Profis"...
(25) Sonnenwende · 22. Oktober um 16:29
(2) der Subventionen für fossile Brennstoffe. Und wenn du all dies nachlesen willst, brauchst du bloß auf die Homepage von FFF gehen, aber das weißt du ja.
(24) Sonnenwende · 22. Oktober um 16:29
@22 Ich glaube, zwischen uns besteht eine grundsätzlich verschiedene Sichtweise: ich sehe in den Forderungen von FFF Ideen und ein Konzept. Du erwartest ein Konzept, wie man diese Forderungen umsetzen kann. Es ist aber Aufgabe der Politik, Instrumente und Mittel zur Verfügung zu stellen, um die Herausforderungen zu stemmen, das im Pariserklimaschutzabkommen vereinbarte 1,5 Grad Ziel einzuhalten, nicht die einer Bewegung. Wobei FFF da ja sogar Vorschläge macht: u.a. das sofortige Einstellen (2)
(23) AS1 · 22. Oktober um 16:19
@21 ...herein.
(22) AS1 · 22. Oktober um 16:18
@21 So - nachdem Du mich jetzt zitiert hast, wo steht da, das alles andere beibehalten werden soll? Oder bedeutet für Dich "Aspekt" Nichtveränderung? Was ist denn jetzt Dein Punkt? All das muss berücksichtigt werden - und wahrscheinlich muss auch all das verändert werden, manche Aspekte stärker, manche weniger stark. Mein Punkt war, dass FFF so etwas nicht hat, aber trotzdem immer das grosse Wort führt, wenn es um Klimawandel geht. Und die entsprechenden Medien fallen auch immer wieder darauf
(21) Pontius · 22. Oktober um 16:04
@20 Hast du: "Ein schlüssiges Gesamtkonzept, dass alle Aspekte der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, demographischen und technologischen Entwicklung enthält, habe ich nicht entdeckt."
(20) AS1 · 22. Oktober um 16:00
@19 Davon habe ich auch nicht gesprochen. Ich weiß zwar nicht genau, was Du mit "alles andere beibehalten" meinst, aber Konzepte haben es an sich, dass eben NICHT alles beibehalten wird. Sonst bräuchte man ja kein neues Konzept.
(19) Pontius · 22. Oktober um 15:55
@15 Ich habe noch nirgends ein schlüssiges Gesamtkonzept entdeckt, wie mit dem Klimawandel umgegangen werden soll - wenn man sich dem 1.5°C Ziel verschreiben will und gleichzeitig alles andere beibehalten will. Diese Utopie wirst du in den FFF-Vorschlägen nicht sehen.
(18) AS1 · 22. Oktober um 15:46
@13 ... dankbar und lese die dann auch. Leg los.
(17) AS1 · 22. Oktober um 15:45
@14 ...deutlich zu viel der Ehre.
(16) AS1 · 22. Oktober um 15:45
@14 Und wo wir gerade dabei sind: der Staat hat nicht auf FFF reagiert. Beschäftige Dich mal mit der Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Es wurde und wird jedes Abkommen unterschrieben, was sich gut anhört, ohne Rücksicht auf irgendwelche nationalen Interessen, den die hat man ja vergessen, zu definieren. Ganz kleine Ausnahmen bestätigen die Regel. Es ist aber typisch - siehe Filterblase - politische Maßnahmen in diesem Bereich auf den Einfluss von FFF zurückzuführen. Das ist...
(15) AS1 · 22. Oktober um 15:40
@14 Der Staat wird die Rahmenbedingungen setzen, aber tätig werden müssen schon wir. Und dass meine Wahrnehmung von FFF "exklusiv" ist, kann nur glauben, wer sich in seiner Filterblase bewegt. @13 Ich habe mich mit FFF schon mehr beschäftigt, als es eigentlich angebracht wäre. Ein schlüssiges Gesamtkonzept, dass alle Aspekte der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, demographischen und technologischen Entwicklung enthält, habe ich nicht entdeckt. Aber bitte, für entsprechende Links bin ich...
(14) tastenkoenig · 22. Oktober um 15:35
Kein Mensch außer Dir hier glaubt, dass es ohne den Staat ginge. Und der, sprich die Regierung, hat tatsächlich erst auf FFF, immer noch sehr zögerlich, aber immerhin dann doch reagiert. Die Wahrnehmung, FFF sei überflüssig oder sogar schädlich, hast Du ziemlich exklusiv.
(13) Sonnenwende · 22. Oktober um 15:34
@11 Ich kann dir deine Argumentation postwendend zurück geben: beschäftige du dich doch erst mal WIRKLiCH mit FFF bevor du behauptest, die hätten keine Konzepte. Statt dessen bringst du wieder die völlig unanagebrachte Verbots-Socke, die ist ja sowas von 🥱.
(12) AS1 · 22. Oktober um 15:32
@8 ...erinnert sehr stark an die Programmatik der Grünen. Aber das Schlimmste ist die Fokussierung auf staatliches Handeln.
(11) AS1 · 22. Oktober um 15:28
@8 Und der Hinweis auf das legitime Recht zu demonstrieren ist reichlich überflüssig, das habe ich nämlich auch nicht in Frage gestellt. Übrigens ist es auch mein legitimes Recht, mein Missfallen darüber zum Ausdruck zu bringen. Und da haben wir von der ignoranten Geschichtsvergessenheit von FFF noch gar nicht gesprochen. Diese "Bewegung" ist überflüssig und kontraproduktiv, was man übrigens auch an den immer gleichen Forderungen sieht. Kein schlüssiges Gesamtkonzept, Verbote, Verbote, Verbote..
(10) AS1 · 22. Oktober um 15:25
@8 Lese mal das Grundgesetz, dann wirst Du feststellen, dass völkerrechtliche Verträge in Deutschland - im Gegensatz zu anderen Ländern - umgesetzt werden müssen. Ich habe übrigens in Bezug auf Arbeit oder Marktwirtschaft kein Wort verloren, da geht der Vorwurf wohl an den Falschen. Und wie Du beurteilen willst - übrigens genauso wie Frau Neubauer und andere "Wissende" - ob die Ziele eingehalten werden oder nicht, kannst Du mir ja dann bei Gelegenheit auch mal erklären.
(9) Sonnenwende · 22. Oktober um 15:17
(2) seit dem ich selber (mitte 50, seit 30 a berufstätig, auch als Mutter) mit gleichaltrigen Freunden/innen bei den Demos mit gehe. Und wenn das Aufmerksammachen auf die Missstände im Klimaschutz erfolgreich ist - was es ist - wird damit auch CO2 gespart.
(8) Sonnenwende · 22. Oktober um 15:17
@7 Ein Klimaschutzabkommen heisst noch lange nicht, dass dieses auch umgesetzt wird. Und in D ist bisher das Pariser Abkommen noch nicht mal annähernd ausreichend umgesetzt. Demonstrationen sind ein demokratisches Mittel um u.a. auf Missstände aufmerksam zu machen, und darum geht es auch bei FFF. Und dass es sich bei FFF-Aktivisten um unreife junge Leute, die keinen Beitrag zur Marktwirtschaft (also Arbeiten) leisten halte ich spätestens für verleumderisches Verschwörungsgeschwurbel (2)
(7) AS1 · 22. Oktober um 15:07
@5 Ist das alles, was Dir dazu einfällt? "Ohne FFF würde D immer noch pennen." Ich darf schon daran erinnern, dass kein FFF dazu notwendig war, das Klimaschutzabkommen zu unterschreiben. Wir brauchen auch kein FFF, um uns alle klimaschutzgerecht zu verhalten - dazu brauchen wir noch nicht mal eine REGIERUNG. Und Demonstrieren, Reden schwingen, Plakate hochhalten und sich in allen Medien so äußern, als wenn man in diesem Land etwas zu sagen hätte, spart kein Gramm CO2 ein.
(6) thrasea · 22. Oktober um 14:56
@2 @5 👍
(5) Sonnenwende · 22. Oktober um 14:53
@3 und 4: a so Gschmarri. Ohne FFF würde D immer noch pennen.
(4) AS1 · 22. Oktober um 14:47
@2 auch und ganz zuvorderst die Damen und Herren "Aktivisten" gemeint - ihr Attitude-Action-Gap schließen. Und das schnell.
(3) AS1 · 22. Oktober um 14:45
@2 Diese "Bewegung" ist nicht nur überflüssig, sie ist sogar schädlich. Denn sie lenkt die Aufmerksamkeit auf politische Maßnahmen und entbindet damit den einzelnen Bürger von jeglichem Handlungsdruck. Nach dem Motto: ich kann nichts machen, die politische Führung muss Maßnahmen ergreifen, dafür wird doch sogar demonstriert. Alle haben die Notwendigkeit von Maßnahmen gegen die Erderwärmung erkannt, dafür braucht man niemanden. Viel wichtiger wäre es, dass die Bürger - und damit sind ausdrücklich
(2) Sonnenwende · 22. Oktober um 14:39
Ich bin sehr froh, dass es diese Bewegung gibt, die uns immer wieder daran erinnert, dass Zukunft verspielt wird, wenn wir so weiter machen.
(1) testpilot58 · 22. Oktober um 14:18
Diese "Fridays for Future" Bewegung sollte erst mal selber ihr Geld verdienen.
 
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