Syrien: UN-Hilfslieferungen für Homs von Gewalt begleitet
08. Februar 2014, 18:15 Uhr · Quelle: dts Nachrichtenagentur
Homs (dts) - Die ersten UN-Hilfslieferungen, die am Samstag die seit Mitte 2012 belagerte Stadt Homs erreicht haben, sind von Gewalt begleitet worden. So wurde mindestens ein Mitarbeiter des syrischen Roten Halbmonds durch Schüsse verletzt, wie die Organisation über ihren Twitter-Account mitteilte. Bereits im Vorfeld hatten sich die Lieferungen aufgrund von gewalttätigen Auseinandersetzungen verzögert.
Vertreter der syrischen Regierung und Rebellen warfen sich unterdessen gegenseitig vor, die seit Freitag geltende Waffenruhe verletzt zu haben. Der UN-Hilfskonvoi soll rund 3.000 Menschen in umkämpften Gebieten mit Medikamenten, Wasser und Lebensmitteln versorgen. Bereits am Freitag waren rund 80 Zivilisten aus der Stadt gebracht worden.
Vertreter der syrischen Regierung und Rebellen warfen sich unterdessen gegenseitig vor, die seit Freitag geltende Waffenruhe verletzt zu haben. Der UN-Hilfskonvoi soll rund 3.000 Menschen in umkämpften Gebieten mit Medikamenten, Wasser und Lebensmitteln versorgen. Bereits am Freitag waren rund 80 Zivilisten aus der Stadt gebracht worden.

