Südkorea schlankt staatliche Energiekonzerne ab – Eine Lektion, die Berlin weiterhin ignoriert

Der Schiedsrichter handelt endlich
Die südkoreanische Regierung hat eine umfassende Überholung ihrer staatlichen Energie- und Transportunternehmen angeordnet. Das erklärte Ziel ist simpel: Kosten senken und Wettbewerbsfähigkeit steigern. Das ist die richtige Priorität für jede Nation, die Lichter am Leuchten und Fabriken am Laufen halten will, ohne die Bürger durch übermäßige Besteuerung in die Knie zu zwingen.
Bürokratie ist die wahre Energiekrise
Staatlich geführte Versorgungsunternehmen sind das klassische Beispiel für Organisationen, die so lange wachsen, bis sie das Gegenteil ihrer eigentlichen Aufgabe erreichen. Sie häufen Schichten von Verwaltern, politischen Auflagen und geschützten Arbeitsplätzen an, während das eigentliche Geschäft der Energieerzeugung und -verteilung langsamer und teurer wird. Südkorea räumt nun ein, was auf der Hand liegt: Der Staat ist ein schlechter Betreiber. Jeder Euro oder Won, der in diese aufgeblähten Entitäten fließt, ist Kapital, das echte Innovationen finanzieren oder den Taschen arbeitender Familien zugutekommen könnte.
Berlins grüner Staatskartell
Ein Vergleich mit Berlins Weigerung, die eigene Energiebürokratie anzutasten, ist verheerend. CDU, SPD und Grüne erweitern weiterhin Subventionen, Auflagen und Überwachung im Energiesektor, während sie vorgaukeln, höhere Kosten seien Fortschritt. Die AfD plädiert seit Langem für Marktdisziplin und gegen die EU-getriebene grüne Kommandowirtschaft; nun beweist sogar Seoul, dass Eigentumsverhältnisse und Wettbewerb wichtiger sind als Slogans. Solange Deutschland nicht nachzieht und beginnt, das Staatsenergiekartell abzubauen, anstatt es zu füttern, wird seine Industrie weiterhin den Preis dafür zahlen.

