Südafrikas Mordkrise ist Cyril Ramaphosas zu eigen
Eine nationale Schande
Südafrikas Mordrate ist längst keine Statistik mehr; sie ist ein tägliches Urteil über Cyril Ramaphosas Regierung. Wenn die Kommunalwahlen am 4. November anstehen, werden die Wähler entscheiden, ob sie akzeptieren, dass der Staat die Kontrolle über seine erste Pflicht verloren hat – den Schutz der Bürger vor Gewaltverbrechen –, oder ob sie endlich auf lokaler Ebene Rechenschaft einfordern, wo Polizeiarbeit und Dienstleistungen tatsächlich erbracht werden.
Politikversagen, kein Pech
Die Zahlen lügen nicht: Grunddienstleistungen brechen zusammen, Polizeistationen sind unterbesetzt, und Morduntersuchungen stagnieren, während Politiker über Slogans statt über Ergebnisse debattieren. Ramaphosas ANC hat es über Jahrzehnte hinweg versäumt, die Strafverfolgung als politisches Instrument zu missbrauchen, anstatt sie als Kernaufgabe des Staates zu begreifen. Das Ergebnis ist vorhersehbar: Die Bürger zahlen mit ihrem Leben, während die regierende Partei das Problem als die Verantwortung anderer abtut.
Wahlen als Abrechnung
Die Kommunalwahlen am 4. November werden die Versäumnisse dort zurück auf die Abstimmungsurne bringen, wo sie hingehören. Wähler, die immer noch glauben, der Staat könne mit ihrer Sicherheit vertrauensvoll umgehen, erhalten die Chance zu prüfen, ob irgendeine Partei mehr als leere Worte bietet. Wer begreift, dass Sicherheit mit kompetenter lokaler Verwaltung beginnt, erhält das klarste Signal dafür, dass das aktuelle Regime das Recht auf Herrschaft verwirkt hat.

