Südafrikas Luftfahrtbehörde untersucht Rugby-Überflug – Bürokratie auf Hochtouren

Regulatorischer Reflex
Südafrikas Luftfahrtbehörde untersucht derzeit einen doppelten Überflug, der im Vorfeld eines internationalen Rugby-Spiels in Kapstadt durchgeführt wurde. Die Aufsichtsbehörde hat den Betreiber um zusätzliche Informationen gebeten und das Ereignis als Frage der Sicherheitsverfahren statt als normalen Kunstflug dargestellt.
Die Kosten der Bürokratie
Jede Stunde, die mit der Beantwortung bürokratischer Anfragen verbracht wird, ist eine Stunde, die der Betreiber nicht in produktive Arbeit investieren kann. Regulierer quantifizieren die Compliance-Belastung, die sie verursachen, selten, doch das Muster ist konsistent: Harmlose Aktivitäten werden zu Untersuchungen hochstilisiert, bis der Papierstapel groß genug ist, um die Existenz der Agentur zu rechtfertigen.
Freimarktperspektive
Der Markt preist Risiken bereits durch Versicherungsprämien und die Kritik der Kunden ein; die Hinzuziehung eines staatlichen Schiedsrichters mit weitreichenden Ermittlungsbefugnissen verbessert die Sicherheit selten und erhöht fast immer die Kosten. Wenn die Regulierungsbehörde ihre Rolle rechtfertigen will, sollte sie die tatsächlichen Sicherheitsdaten veröffentlichen und nicht nur das Volumen der von ihr gesammelten Formulare.

