Johannisburg (dts) - Südafrikas Corona-Experten sind entsetzt über die Reisebeschränkungen, die viele Länder rund um den Globus erlassen haben, nachdem das Land Alarm geschlagen hatte. "Bald gehen uns die Reagenzmittel aus, weil keine Flugzeuge mehr nach Südafrika fliegen", sagte Tulio de Oliveira, ...

Kommentare

(4) HerrLehmann · 29. November 2021
@2 Wenn es "hart auf hart" kommt, werden die Flüge halt teurer, da sie nicht von Passagieren mitfinanziert werden. Die Reagenzmittel müssen also - zumindest in Südafrika - nicht zwangsläufig ausgehen. Viel schwieriger ist die Gesamtlage in Afrika und damit auch für die gesamte Welt. Wenn Covid-19 nicht den Weg einschlägt, ansteckender aber harmloser zu werden, haben wir alle die ABC-Karte gezogen.
(3) Marc · 29. November 2021
Wie Vertuschung geht, haben wir ja ganz zu Beginn aus China erfahren...
(2) thrasea · 29. November 2021
Ich kann den Frust der Südafrikaner verstehen. Das könnte tatsächlich die Motivation für andere Länder erhöhen, zukünftige "Entdeckungen" eher zu vertuschen. @1 Tatsächlich wird wohl rund die Hälfte der weltweiten Luftfracht als Beiladung in Passagiermaschinen transportiert. Ich halte die beklagten Probleme durchaus für plausibel.
(1) HerrLehmann · 29. November 2021
"bestrafen aber dafür Länder für ihre Transparenz und sorgen so langfristig für womöglich größeren Schaden - wenn nämlich die nächste Variante auftaucht und womöglich geheim gehalten wird, so die Befürchtung". Wie viele Infizierte waren letztens in einem Flieger aus Südafrika, der in Schiphol landete? Und durch welche Kontrollen sind diese gegangen? Und: Was haben Reisebeschränkungen mit dem Stopp von Warenlogistik zu tun?
 
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